Unterstützt von Frau Guhlke, Frau Ukena und  Familie Jansen  haben die Schüler Lucy und Tim ihren Klassenraum selbstständig umgestaltet. Zwei Tage dauerte die Malaktion im Klassenraum und auch das Mädchenklo gleich nebenan wurde von den hässlichen Schmierereien  befreit.

Alle freuen sich über die gelungene Aktion! "Es ist schön zu sehen, dass der Einsatz sich gelohnt hat. Es sind bis jetzt keine neuen Wandmalereien in der Toilette vorzufinden und die Schüler haben sich sehr positiv über die neue Wandfarbe des Klassenraums geäußert," so die fleißigen Anpacker.

Uni- Luft und Frühlingsduft – im Oberstufengebäude
werden die Schüler regelmäßig von Frau Gidion
mit einem kleinen Blumengruß empfangen.
Wir freuen uns immer wieder darüber, dass die STS Walddörfer eine engagierte Schülerschaft hat. Viele Schülerinnen und Schüler setzen sich in besonderem Maße für unsere Schule ein und eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern nehmen jedes Jahr an verschiedenen Wettbewerben teil.

Dazu zählen bereits ab Kl. 5 der Känguru-Wettbewerb, der Hamburger Märchenwettbewerb aber auch Natex, Informatik-Wettbewerbe, Sportveranstaltungen, Klimaschule, der Nichtraucherwettbewerb "Be Smart-Don't Start", „Jugend debattiert“ und „Jugend forscht“ -um nur einige zu nennen.
Wir möchten, dass diese Leistungen noch stärker gewürdigt werden, denn alle geben ihr Bestes und vertreten unsere Schule in ganz Hamburg und darüber hinaus.

Nicht nur herausragende Siege in Wettbewerben verdienen besondere Ehrungen sondern auch die kleinen Handlungen im Alltag, die das Gemeinwohl aller fast unmerklich angenehmer machen. Dazu kann gehören mit der Klasse das Außengelände der Schule vom Unkraut zu befreien und neue Beete anzulegen, freiwillig Müll zu sammeln, sowie Initiative und Einsatz bei der Verschönerung im Gebäude zu zeigen, wie z.B. mit der Einrichtung neuer Sitzecken in den Fluren des H-Gebäudes.

Auch diese oft übersehenen Aktivitäten engagierter „Einzeltäter“ sollen jetzt mit mehr Aufmerksamkeit und  Anerkennung bedacht werden. Am Eingang des H-Gebäudes am Ahrensburger Weg und auch am Vörn Barkholt gibt es nun eine Informationswand, die sowohl über Wettbewerbsteilnehmer als auch Helden des Alltags berichten wird. Am Schuljahresende ist zusätzlich eine persönliche Ehrung im Rahmen einer Preisverleihung vorgesehen.

Wir wünschen Euch viel Erfolg bei euren Projekten und freuen uns, wenn sich unsere "Ehrenwand" bald mit Mitteilungen füllt.
Selbstverständlich sind wir auch immer dankbar für Hinweise.

Viele Grüße von
Imke Peters (Fachkraft für Begabtenförderung) und Ines Lessing
 


Auch in diesem Jahr hat die StS Wa wieder Teilnehmer zu Jugend forscht entsandt. Am Regionalwettbewerb, der am 16./17.02.2015 im Fraunhoferinstitut ausgetragen wurde, nahmen insgesamt über 180 Schülerinnen und Schüler teil. Nur vier davon besuchen eine Stadtteilschule. Umso bemerkenswerter ist es, dass unsere Schule gleich drei Teilnehmer im Rennen hatte.
Kritika Chander und Svea Hansen haben untersucht, inwieweit Rückstände der Pille im Leitungswasser nachweisbar sind. Betreut wurden sie von Herrn Caylioglu und Arne Rokita.

Tobias Vitt, Schüler aus Jahrgang 13, hat im Fachbereich Mathematik/Informatik mit seinem Forschungsprojekt AMADO einen ersten Platz belegt und zog damit ins Landesfinale ein, das Ende März bei AIRBUS ausgetragen wurde. Die Jury fand die Idee so überzeugend, dass Tobias mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde. In den Märzfereien war er eingeladen, bei der Softwarefirma Speicher 2010 mit professioneller Hilfe noch offene Baustellen für das Landesfinale weiter zu bearbeiten. 

Dieses Finale fand am Donnerstag, dem 26.03.2015, auf dem AIRBUS-Gelände in Finkenwerder statt. Tobias Vitt errang dort einen hervorragenden zweiten Platz im Bereich Mathematik/Informatik. Zusätzlich erhielt er einen Sonderpreis der "Jugend unternimmt Summer School".

Wir gratulieren allen Teilnehmern sehr herzlich und freuen uns, wenn auch im nächsten Jahr wieder junge Forscher unserer Schule am Wettkampf teilnehmen!

AMADO – Tobias Vitt stellt sein Projekt vor:

Ziel meiner langfristigen Projektarbeit war die Entwicklung einer autarken Messstation. Diese soll autonom naturwissenschaftlich relevante Daten (z.B. Wasser- oder Lufttemperatur, Ph-Werte von
Gewässern, etc. für Langzeitmessreihen) bei möglichst geringem administrativen Aufwand erheben und damit auswertbar machen. Aufgrund der Komplexität meines Projektes, habe ich es zunächst
reduziert für den Einsatz im Schulbereich. Die Plattform AMADO ist ein Baukastensystem, das es Schülern ermöglicht, in einem Webinterface Hardwarekomponenten (z.B Sensoren) zu verwalten und individuell an ihr Projekt anzupassen. AMADO generiert selbstständig für erstellte Projekte ein individuelles Programm, das automatisiert auf ein Singleboard-Computer geladen wird. Des Weiteren wird eine Anleitung generiert, die den Anschluss der Hardwarekomponenten erläutert. Die erhobenen Daten können im Webinterface visualisiert und ausgewertet werden und sind damit Basis für Forschungsaktivitäten der Schüler und Anwender.

Zur Preisverleihung waren auch einige Schüler unserer Schule angereist, unter anderem auch sieben Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b, die im kommenden Jahr das Profil „Zukunft“ oder „Forscher“ gewählt haben. Sie waren beeindruckt von der Organisation des Wettbewerbs und den verrückten Ideen, die sich Schüler ausgedacht und tatsächlich umgesetzt hatten.

So berichtet Tom (7b): „Mich hat besonders beeindruckt, wie der Wettbewerb organisiert wurde. Dann haben mir einige Projekte besonders gefallen, weil dort interessante Themen und Ideen vorgestellt wurden. Zum Beispiel hat ein Team Überreste von einem Zwergnilpferd auf Zypern zufällig gefunden und untersucht. Sie haben vermutlich eine bisher unbekannte Art entdeckt. Das wird aber noch weiter erforscht.
Sehr beeindruckt war ich auch von dem Schüler, der magnetischen Gummi erfunden hat. Da ihn Knöpfe am Hemd störten, kam er auf die Idee mit  diesem interessanten Magnetverschluss auf chemischer Basis für Kleidungsstücke.“

Maike (7b) beeindruckten u.a. folgende Projekte:
„Ein Forschungsprojekt konnte nachweisen, dass Pflanzen bei klassischer Musik besser wachsen und blühen. Das fand ich lustig und spannend.
Aber auch  ganz viele andere Projekte waren toll,  z.B. der Gummibärchenkleber, der besonders stark klebt und umweltfreundlich ist.“

Texte: Tobias Vitt, Maike (7b), Tom (7b), Stefan Merz

In den Profilen „Sprachen und Wirtschaft“ sowie „Planet Erde“ wurden im Rahmen eine Semesterarbeit verschiedene Projekte durchgeführt. Dabei sollten die Schüler alleine oder in Teams eigene Ideen entwickeln, um sich persönlich für eine nachhaltige Entwicklung zu engagieren. Sie besuchten Altenheime in der Umgebung, entwickelten Workshops für Jugendzentren, beschäftigten sich mit Streetart, pflanzten Bäume oder halfen mit deim Deutschunterricht für Frauen und der Hausaufgabenbetreuung im Asylantenheim „Pavillondorf“. Manche Projekte beziehen sich direkt auf das Schulleben und versuchen, hier in unserem alltäglichen Umfeld etwas zu bewegen. Beispielhaft stellen sich hier einige dieser Projekte vor:

 
Baumpflanzaktion: Jetzt retten wir Kinder die Welt!
Seit Anfang des Jahres haben wir (Josephina und Marielen) uns zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern unserer Schule aktiv für eine bessere Zukunft eingesetzt. Der Baum als Symbol der Klimagerechtigkeit inspirierte uns, beruhend auf der Idee von „Plant-for-the-Planet“, eine eigene Baumpflanzaktion an unserer Schule in die Wege zu leiten.
Gemeinsam mit der 10c (Mensch, Natur & Umwelt Klasse) haben wir seit Anfang des Jahres von allen Schülern Baumspenden eingesammelt und konnten damit 500 Bäume finanzieren, die wir am 25.3. im Allhorn pflanzten, um dem Klimawandel entgegen zu wirken. Unsere Motivation dahinter war einerseits die Erhaltung der Umwelt als Fundament einer nachhaltigen Entwicklung, andererseits auch das aktive Gestalten unserer eigenen Zukunft.
Über längere Zeit haben wir uns mit Unterstützung von der Revierförsterei Volksdorf und unseren Lehrern mit diesem Thema beschäftigt und konnten nun aktiv mithelfen, die geplanten Ziele von Plant-for-the-Planet in die Tat umzusetzen. Das Projekt hat Nachhaltigkeit und soziales Engagement verbunden und gleichzeitig viele weitere Kinder motiviert, Plant-for-the-Planet und dessen Vision zu unterstützen.
Wir als Umweltschule haben unser Ziel erreicht und das Umweltbewusstsein aller Schüler gefördert. Unsere Eigeninitiative zeigt, dass wir Kinder/Jugendliche die Macht haben, unsere Zukunft bereits jetzt durch eigenständiges Handeln zu gestalten.
Auch in Zukunft soll dieses Projekt fester Bestandteil im Unterrichtsplan der Mensch, Natur & Umwelt Klassen werden.

Projekt SeaClan
Wir (Valena, Sulhia, Ole, Lilli) haben den Teich und die anliegenden Beete neben dem Oberstufengebäude bestmöglich versucht zu säubern,sowie von Plastikmüll zu befreien. Außerdem haben wir ein aussagekräftiges Schild an die Holzwand gehängt. Damit erhoffen wir uns, dass die Müllentsorgung im Teich geringer wird. Mit unserer „SeaClean“ Aktion wollten wir etwas der Schule zurück geben, da sie uns schließlich 9 Jahre stets unterstützt hat. Unser Ziel war anfangs das Wasser abzupumpen und die Bänke zu kärchern und zu streichen. Leider konnten wir dies nicht ganz realisieren, sodass wir letztendlich den Teich und die Beete „nur“ von Gegenstände, Plastikmüll und Laub befreien konnten.

Für die folgenden Jahren wünschen wir uns weitere „SeaClean“ Tage, an denen der Teich gesäubert wird.

Nachhaltigkeitsprojekt „Pfandtonne“
Innerhalb unseres Geographie-Unterrichts hatten wir (Annabelle, Melina, Jannes, Viktoria) die Aufgabe, ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen. Nachhaltig sollte es sein, das war das einzige Kriterium, alles andere war uns frei gestellt. Wir in unserer Gruppe entschlossen uns, etwas aufzubauen, das in unserer Schule stattfindet und von Schülern weiter geführt werden kann, um die Nachhaltigkeit zu sichern.
Kurze Zeit später kam uns die ausschlaggebende Idee: Wir könnten die Schüler dazu motivieren, ihre Pfandflaschen zu spenden, um eine gemeinnützige Organisation zu unterstützen. Seit kurzem steht nun unsere Pfandsammeltonne in unserer Aula, über die wir bereits viele Pfandflaschen gesammelt haben. Den Erlös spenden wir an die Organisation „Viva con Agua“, die sich in Entwicklungsländern für Zugänge zu Wasser- und Sanitäranlagen einsetzt.
Platz schaffen mit Herz - Die Kleiderspendenaktion an der STSWA (Anne, Alina und Marie )
Wir, das Team von ,,Platz schaffen mit Herz" haben eine Kleiderspende an der Schule organisiert, welche die Kleiderspendeninitiative des Konzerns OTTO unterstützen soll. Hierbei könnt ihr mit eurer gespendeten, gebrauchten Kleidung ganz einfach etwas Gutes tun: Kleiderschrank aussortieren, alles in die Kleidertonne im Oberstufengebäude werfen und anschließend sorgen wir dafür, dass das Ganze sicher zu OTTO kommt. Von da aus wird eure alte Kleidung durch Fachbetriebe in Osteuropa, Asien und Afrika weiter verkauft. Der Erlös von diesen Verkäufen fließt dann in soziale Projekte, z.B. von der Aid By Trade Foundation, dem NABU und der Welthungerhilfe.  Das Projekt steht seit Dezember 2014 und wir konnten bis heute schon 12 mal die prall gefüllte Kleidertonne an die Initiative spenden. Darüber freuen wir uns sehr und hoffen auch weiterhin auf eurer Engagement! 

Am 20.März fand eine Sonnenfinsternis statt, die in einem großen Teil Europas als partielle Sonnenfinsternis sichtbar war. Die Totalitätszone erstreckte sich im Nordatlantik über die Farörinseln, über Spitzbergen und war schließlich sogar noch am Nordpol zu sehen. Das Datum dieser Sonnenfinsternis ist auch ungewöhnlich, das sie praktisch am Tag der Tag-und-Nachtgleiche stattfand.

Sonnenfinsternisse haben einen spezifischen Rhythmus: Die Bahn des Mondes ist recht kompliziert und alles andere als eine (Kepler-)Ellipse. Die Bahn des Mondes ähnelt eher einer Rosette, die sich pro Mondumlauf um etwa 1,5° dreht. Weiterhin ist die Mondbahn um ca. 5° gegenüber der Ekliptik (das ist die scheinbare Bahn der Sonne entlang des Tierkreises) geneigt. An zwei Punkten schneidet die Mondbahn die Ekliptikebene, diese Punkte heißen (Mond-)Knoten, manchmal werden sie auch als Drachenkopf und Drachenschwanz bezeichnet. Alle diese Bahnen, Knoten und Ellipsen rotieren jetzt und das hat zur Folge, dass sich die Konstellationen von Sonne und Mond etwa alle 18 Jahre sehr genau wiederholen. So hat es eine ähnliche Konstellation von Sonne und Mond 1997 gegeben und diese totale Finsternis war in Sibirien sichtbar. Die Sonnenfinsternis von 1999 über Deutschland wird eine „Wiederholung“ im Jahr 2017 in den USA haben (der Unterschied in der geografischen Länge von 120° gehört mit zum Muster). Also für alle diejenigen, die eine totale Sonnenfinsternis mal sehen wollen... Und die nächste totale Sonnenfinsternis ist sogar schon nächstes Jahr in Indonesien zu sehen, und zwar am 9.März 2016 in den Frühjahrsferien!

Der Fachbereich Physik bot nun zu der aktuellen Sonnenfinsternis Möglichkeiten zur Beobachtung. Es gab Sonnenfinsternisbrillen, verschiedene Sonnenprojektoren und ein Teleskop (mit Sonnenfilter natürlich!), um das Naturschauspiel für möglichst viele Schülerinnen und Schüler sichtbar zu machen. Es ist natürlich sehr gefährlich direkt in die Sonne zu schauen, ganz abgesehen davon, dass ein natürlicher Augenreflex dies gar nicht zulässt. Auch andere „Hilfsmittel“ wie geschwärzte Scheiben oder Röntgenfilme bergen die große Gefahr von schwere Augenschäden, und es ist von deren Gebrauch dringenst abzuraten. Die vorliegenden Sonnenfinsternisbrillen waren von „Astromedia“ und mit einer speziellen zertifizierten Folie ausgestattet, die 99,999 % des Sonnenlichtes abfiltert. Abgesehen davon, sollte jeder wissen, dass im Hochgebirge, wie den Alpen, die UV-Strahlung so stark ist, dass ein Sonnenbrand schon bei bedecktem Himmel möglich ist, also sowohl Sonnencreme wie eine Sonnenbrille (oder besser Gletscherbrille) angebracht ist.

Nachdem alle optischen Instrumente aufgebaut waren und alle Schüler in den Gebrauch eingewiesen waren, konnte es zur 4. Stunde losgehen, und es war deutlich zu sehen, dass der Mond anfing, die Sonne “anzuknabbern“. Während der 2. großen Pause war schließlich der Höhepunkt der partiellen Finsternis zu beobachten. Während der ganzen Zeit war strahlender Sonnenschein und kaum eine Wolke war am Himmel zu sehen. So hatte unser kleines Volksdorf enormes Glück, ganz im Gegensatz zur Innenstadt von Hamburg. Auch war zu bemerken, dass das Licht der Sonne „anders“ wurde: Es wurde ganz einfach etwas dunkler und auch kühler, kein Wunder, denn die Sonne war ja teilweise bedeckt. Um etwa viertel nach elf zogen allerdings doch Wolken auf, doch da war die Finsternis auch schon fast vorüber und die Schüler und Schülerinnen waren auch schon wieder in ihren Klassenzimmern.

Link für ein kleines mathematisches Rätsel.
Viel Erfolg! Die Auflösung verrate ich im nächsten Newsletter.
Dr. Christian Grosche

Nachdem uns unsere Englische Partnerschule 'Chigwell School' schon im Februar besucht hatte und wir schon damals eine großartige gemeinsame Zeit verleben konnten, trafen wir uns nun am 9.3.2015 auf dem Flughafen in Hamburg wieder, um gemeinsam den Gegenbesuch zu starten. Neu dabei war Frau Ihde, die ab März 2015 die Nachfolge von Frau Bohr antrat.

Nach einem ruhigen Flug trafen wir in Luton bei London ein und wurden per Bus nach Chigwell in der Grafschaft Essex bei London gefahren. Dort erwarteten uns schon die Gastgeber und spannende 8 Tage konnten beginnen.

Dieser 17. Austausch war mit 40!! Beteiligten aus den Klassenstufen 6,7,8,9,11 und 12 der größte aller Zeiten. Das ist besonders hervorzuheben, denn die Deutsche Sprache hat in England im Wettbewerb mit Spanisch keinen leichten Stand. In vielen Schulen wird Deutsch als Sprache gar nicht mehr angeboten.

Unser Program begann am Freitag mit einem gemeinsamen Besuch des Olympiaparks - mit den englischen Partnern- also 80 Schüler eroberten gemeinsam dieses riesige Gelände. Als Höhepunkt bestiegen wir den 80 m hohen Mital-Steeltower, der bei bestem Wetter jedem Teilnehmer einen herrlichen Blick über London ermöglichte.

Das Wochenende verbrachten die Schüler in Ihren Gastfamilien und mussten daher permanent Englisch sprechen. Viele Schüler meinten, sie hätten noch nie soviel Englisch gesprochen und gehört, wie während dieses Austausches.

Traditionsgemäß ging dann am Montag die Hamburger Gruppe allein in das weltberühmte Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds – immer ein voller Erfolg. Danach erkundeten wir Covent Garden mit seinen Künstlern. Dienstag fuhren wir gemeinsam mit den Gastgebern in die älteste Stadt Englands -Colchester- und besuchten den dortigen, in ganz England bekannten Zoo. Anschließend erkundeten die Schüler allein diese mittelalterliche Tudorstadt.

Am Mittwoch konnten wir per Schiff und Bus alle Sehenswürdigkeiten der Stadt mit einem Hop On-Hop Off Doppeldeckerbus kennenlernen. Wo es einem besonders gefällt, steigt man einfach aus und fährt dann irgendwann weiter. Gegen Mittag trennte sich die Gruppe. Frau Ihde besuchte mit einem Teil das Musical 'Wicked', die andere Gruppe fuhr mit Herrn Jordan ins großartige Natural History Museum und tätigte anschließend noch die restlichen Einkäufe auf der Oxford Street.

Donnerstag fand dann noch Unterricht statt und anschließend gings per Bus wieder zurück nach Luton. Uns allen war aufgrund des vor einigen Tagen geschehenen Flugzeugabsturzes recht mulmig im Bauch und wir Lehrer mussten vor allem mit den jüngeren Schülern viele beruhigende Gespräche führen.

Sicher landeten wir dann um ca. 17:00 Uhr in Hamburg. Alle waren gesund wieder zuhause angekommen und schlossen erleichtert ihre Eltern und Freunde in die Arme. Neben dem intensiven Sprachgebrauch ist vor allem der großartige Kontakt zwischen den älteren und den jüngeren Schülern hervorzuheben. Viele Beteiligte waren wirklich in ihrer Persöhnlichkeit gewachsen und unheimlich stolz auf sich.
Schon jetzt freuen wir uns auf Austausch Nr. 18 im Jahr 2016!!
Owe-Jens Jordan
Organisator Englandaustausch

„Olympia 2024 in Hamburg - mehr Nutzen oder mehr Schaden für die Stadt?“ Diese Frage wurde am vergangenen Mittwoch im Hamburger Rathaus leidenschaftlich debattiert. Allerdings standen diesmal nicht Hamburgs Politiker am Rednerpult, sondern die Finalisten des Wettbewerbs „Jugend debattiert“. Wortstark tauschten die Oberstufenschüler ihre Argumente für und gegen die Spiele in der Hansestadt aus und stritten engagiert für ihre Positionen. Doch Schlagfertigkeit allein reichte nicht aus, um hier zu punkten, Fachwissen war gefragt: Denn welcher Schüler Pro oder Contra vertritt, wurde erst kurz vor dem Wettbewerb ausgelost. Die Aufregung der jungen Redner war spürbar, schließlich saß die hochkarätige Jury, bestehend aus Hamburger Bürgerschaftsabgeordneten und Journalisten, gleich in der ersten Reihe. Den Siegern der Debatte winkte außerdem die Teilnahme am Bundeswettbewerb in Berlin.

Seit 13 Jahren wird das Landesfinale von „Jugend debattiert“ in der Hamburgischen Bürgerschaft ausgetragen, einem durchaus passenden Ort für einen Debattenwettstreit. Allein in Hamburg haben sich rund 14.300 Schülerinnen und Schüler in 57 weiterführenden Schulen im laufenden Schuljahr an dem Projekt beteiligt, bundesweit sind es mehr als 200.000 Schüler. Im Rahmen einer Unterrichtsreihe werden die Schüler zunächst im Debattieren geschult, die anschließenden Wettbewerbe finden in zwei Altersstufen (Klassen 8-10 und Klassen 11-13) zuerst auf Schul-, Regional- und Landesebene statt, bevor beim Bundesfinale in der Hauptstadt die besten Debatanten aus ganz Deutschland aufeinandertreffen. Schulsenator Ties Rabe, der die Debatte im Rathaus verfolgte, zeigte sich überzeugt vom Konzept des Schulprojekts: „Jugend debattiert leistet einen wichtigen Beitrag für die Erziehung zur Demokratie. Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen auseinanderzusetzen, aber auch selbst das Wort zu ergreifen und einen Standpunkt zu vertreten.“ Dabei helfen klare Regeln: Pro Debatte vier Schüler, eine Streitfrage, 24 Minuten Dauer. Wer überzieht, hört eine Glocke läuten. Während die Glocke bei den Oberstufenschülern von Zeit zu Zeit zu hören war, hielten sich die Schülerinnen und Schüler in der Finaldebatte der Mittelstufe beinahe exakt an die vorgeschriebene Redezeit. Das Votum der Jury: Alle Schüler haben hervorragende Leistungen gezeigt. Unsere Kandidaten im diesjährigen Wettbewerb im Rathaus waren:
Melanie, Tim und Thore für die Sekundarstufe I sowie
Leonie, Bodo und Moritz für die Sekundarstufe II

Ines Lessing

15.3. - letzter Ferientag in Hamburg!
Alle Schüler bemühen sich intensiv um den letzten Erholungskick.
Alle? Nein!

Eine kleine Schülergruppe der STSWa macht sich auf den Weg nach Farven zum 20. Workshop der Klima-AG.
Eine kleine Gruppe? Nein!

33 Schüler sind dabei, ganz abgesehen von den 10 Schülern, die absagen mussten, weil sie sich noch auf dem Rückweg vom Familienurlaub befinden.

Angekommen in Farven, beginnt die Arbeit an den neuen Projekten:

  • Vorbereitung des 3. Mobilitätstages an der STSWa (klimaneutral zur Schule)
  • Ausarbeitung der Präsentation der Klima-AG für den HVV-Kongress am 5./6.05.2015 (JuMo – 15. Fachkonferenz zum Thema „Grundrecht Mobilität: grenzenlos? Ethische Kriterien der Verkehrsmittelwahl“
  • Recycling von PET-Flaschen, Handys und Altkleider an der STSWa
  • Übergabe und Neubelebung des Fairtradestandes
  • Entwicklung eines Logos für unsere neuen Klima-AG-T-Shirts

Wie immer wird in kleinen jahrgangsübergreifenden Gruppen diskutiert, geplant und organisiert.
Wie immer werden die Projekte in der Folgezeit das Schulleben an der STSWa positiv bereichern!

Und sollten einige noch nichts vom Hamburger Modell „Klimaschule“ gehört haben, gibt es die Möglichkeit, sich bei YouTube unter „Klimaschulen“ bzw. folgendem Link 
https://www.youtube.com/watch?v=uV4YawzquiU
über uns zu informieren! Es lohnt sich!

Herzliche Grüße
Eure Klima-AGler 

Eine Kolumne der Schulinspektion Hamburg
(Peter Schulze, IfBQ-Schulinspektion)

„Gute Schule sichtbar machen“ – das ist von Anfang an eines der Leitmotive der Hamburger Schulinspektion. Bei ihren Inspektionen stoßen die Inspektorinnen und Inspektoren immer wieder auf clevere Lösungen für Probleme und Herausforderungen, die auch viele andere Schulen beschäftigen. Egal ob es um die Strukturen von Führung und Zusammenarbeit oder ganz praktische Fragen im pädagogischen Alltag geht, in dieser Kolumne möchten wir künftig in unregelmäßigen Abständen große und kleine Lösungen, neue kreative Wege, kurz Good Practice sichtbar machen. Das erfolgt natürlich in Abstimmung mit den jeweiligen Schulen, deren gute Arbeit hier zukünftig einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Der Hafen – Stadtteilschule Walddörfer

Wie viele Schulen in Hamburg, deren Schülerinnen und Schüler vorwiegend aus privilegierten Elternhäusern stammen, stand die Stadtteilschule Walddörfer (KESS 5) in Volksdorf vor der Frage: Wie setzen wir unsere überschaubaren Mittel zur Förderung verschiedener Schülergruppen am effektivsten ein? Denn „zu oft sitzen SuS mit einem anerkannten Förderbedarf ohne Unterstützung in zu großen Lerngruppen.“ (Hafenkonzept, STS Walddörfer). Es war klar, dass das Modell der Doppelbesetzung in wenigen Unterrichtsstunden an seine Grenzen stieß. Die Schule machte sich also auf die Suche nach guten Ansätzen in anderen Schulen, wurde in der Erich-Kästner-Schule in Farmsen fündig und orientierte sich bei ihrem Hafen auch an deren Prisma-Modell.

Im Herbst 2014 startete nun der Hafen am Standort der Jahrgänge 5 und 6 in eigenen Räumen. „In einem Hafen kann man bei unruhiger See festmachen, Ruhe vor dem Sturm finden, Anker werfen, eine Heimat finden“ leitet die Stadtteilschule Walddörfer den Namen her. Das sollte man aber nicht mit einer „Chill out-Zone“ oder einem Toberaum verwechseln. Der Hafen versteht sich viel mehr als „ein temporäres sozialpädagogisches Angebot zur Persönlichkeitsentwicklung“. Der Hafen ist dabei ausdrücklich kein Instrument der Disziplinierung. Er will keine Insel oder Trainingsraum sein, in den Schülerinnen und Schüler geschickt werden, die im Unterricht unruhig sind oder das Lernen ihrer Mitschülerinnen und –schüler stören. Hafenzeit ist Arbeitszeit. Hier werden Schülerinnen und Schüler fit gemacht für den Schulalltag, indem sie das Lernen lernen und üben, sich länger zu konzentrieren, indem sie ihre Stärken entdecken und Vertrauen in ihr Können entwickeln, indem sie üben, Konflikte und Stresssituationen besser zu bewältigen. Im Hafen können auch Schülerinnen und Schüler andocken, die darin unterstützt werden, ihr großes Leistungspotential besser zu entfalten. 

Der Hafen ist eine zeitlich befristete Förderung. Eine Schülerin oder ein Schüler geht je nach Bedarf etwa vier bis sechs Wochen für eine Doppelstunde in der Woche in den Hafen, wo sie oder er auf eine kleine Gruppe anderer Schülerinnen und Schüler trifft. Dass ein Schülerin, ein Schüler in den Hafen geht, wurde zuvor in einem Aufnahmegespräch besprochen. Gearbeitet wird mit eigenen Materialien, die nicht aus dem Unterricht kommen. Im Hafen arbeiten Sozialpädagoginnen, die eng mit dem Klassenteam, den Sonderpädagoginnen und dem Beratungsdienst kooperieren.

Damit ist der Hafen in der Stadtteilschule Walddörfer ein vielversprechender Ansatz, der verschiedene Aspekte einer inklusiven Schule im Schnittfeld von Fördern und Fördern, sozialem Lernen und Persönlichkeitsbildung verbindet. Nach den ersten Monaten genießt er sowohl bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern als auch im Kollegium eine große Akzeptanz. Die Schule denkt bereits über die Ausweitung auf die höheren Jahrgänge nach und schafft mehr Flexibilität für spontane Besuche.

Kontakt: Michael Kraft (Schulleiter der STS Walddörfer),

Nicht jedes Kind, welches sich nicht lebhaft am Klassengespräch beteiligt ist ein sogenannte „Kampfschweiger“, hat seine Hausaufgaben nicht gemacht, interessiert sich nicht für Schule oder ist einfach nur „doof“. Die Logopädin Frau Hammel führte an der StS Walddörfer sehr effektiv und praxisnah in das Thema Mutismus ein. Das Wort Mutismus kommt vom lateinischen Wort „mutus“ = „schweigen“ und bezeichnet eine Sprechhemmung, bzw. Schweigen nach vollzogener Sprechentwicklung mit Vorhandensein der Sprach – und Sprechfähigkeit.
Die Symptome dieser Sprechhemmung können sich sehr unterschiedlich im Alltag zeigen. So haben diese Kinder neben ihrer Angst sich verbal zu äußern auch z. B. häufig Angst vor körperlicher Nähe zu Fremden, vermeiden Blickkontakt und gesellige Ereignisse, neigen zu unverhältnismäßigem Perfektionismus oder in dramatischen Fällen zeigen sie Symptome von Einnässen, Schweißausbrüche und andere Angstsymptome.
Das Wissen über diese Symptome ist gerade für Lehrer wichtig, denn unsensibles Verhalten im schulischen Alltag kann die Symptome verstärken. Gefordert sind - je nach Diagnose - Vertrauen schaffen und kleinschrittige Vereinbarungen.
Mündliche Noten sind mehr als Melden! Besonders bei der Bewertung der laufenden Kursarbeit, bei der gerade die Beurteilung mündlicher Leistungen einen hohen Anteil hat, ist zu berücksichtigen, dass auch Hausaufgaben, Arbeiten im Unterricht an schriftlichen Arbeitsaufträgen und die Arbeit in Kleingruppen einbezogen werden müssen.
Frau Hammel bietet im Einzelfall gern Unterstützung an:
Ines Lessing
Als dieser Bericht über unseren Spanienaustausch schon fast fertig war, ereignete sich der tragische Flugzeugabsturz in den französischen Alpen. Wir stehen in regelmäßigen Kontakt mit unseren Partnern in Barcelona, die ja eine ähnliche Route fliegen werden. Wir sind sehr betroffen von der Katastrophe.

SPANISCH SPRECHEN EINMAL ANDERS...
Ein tolles Erlebnis in Barcelona

Zum ersten Mal seit Jahren hat unsere Schule im Februar 2015 wieder eine Austauschreise nach Spanien durchgeführt. 16 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9, 10 und 12 und 2 Lehrkräfte der STS Walddörfer waren eine Woche lang in Barcelona und Umgebung unterwegs. Unsere Gastgeber waren 16 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums El Plau in der kleinen Stadt Sant Andreu de la Barca, ein Vorort Barcelonas.

Bereits beim Landeanflug bot sich uns ein unvergesslicher Anblick! Am Flughafen wurden wir von unseren Gastgeber so herzlich empfangen, dass uns fast die Sprache verschlug. Nach einem sehr herzlichen und leckeren Empfang am Gymnasium mit Tapas-Buffet fuhren unsere Schülerinnen und Schüler mit den Gastfamilien nach Hause. Dort waren sie zum ersten Mal in einem Spanisch sprechenden Umfeld alleine. Mit den Gastfamilien verbrachten sie ein schönes Wochenende und machten spannende Ausflüge in die Berge, nach Barcelona oder an den Strand.

Am Montag wurden wir im Rathaus vom Bürgermeister von Sant Andreu de la Barca offiziell als Botschafter unserer Heimatlandes empfangen. Der diplomatische Empfang mit Fahnen und Gastgeschenken war sehr beeindruckend.

Das Highlight des Austausches begegnete uns am Dienstag in Barcelona: La Sagrada Familia. In der beeindruckenden Kathedrale, die sich noch immer im Bau befindet, erlebten wir eine sehr interessante Führung über Geschichte, Architektur und die vielen kleinen Geheimnisse dieses wunderbaren Gebäudes. Auf unserer Tour durch Barcelona wurden uns weitere bekannte Bauwerke Gaudís von unseren spanischen Gastgebern vorgestellt. Am Nachmittag haben wir die Freizeit in Barcelona genutzt, um mehr über die Stadt in kleinen Gruppen zu erfahren.

Den Mittwoch haben wir in der Schule verbracht. Am Vormittag haben wir über Vorurteile der Deutschen den Spanier gegenüber (und umgekehrt) gesprochen, haben ein Quiz über Kulturaspekte Deutschlands und Spaniens gespielt. Einige Schülerinnen besuchten auch den „offiziellen“ spanischen Unterricht, und lernten so den spanischen Schulalltag etwas besser kennen. Am Abend stieg unsere Abschiedsparty! Wir gaben alle unser bestes, um den Spaniern und ihren Tanzkünsten in nichts nachzustehen. Mit viel Musik, Tanz und sogar einer Oscar- Verleihung hatten wir sehr viel Spaß.

Am Donnerstag ging es den ganzen Tag in Barcelona. Die spanischen Schüler hatten für uns eine Route vorbereitet und zeigten uns die Ramblas, das gotische Viertel Barcelonas und die Barceloneta am Meer. Es regnete zwar ein bisschen, aber das konnte uns nicht die Lust, Barcelona zu erkunden, nehmen. Am Nachmittag hatten wir wieder etwas Freizeit und erledigten unsere letzten Einkäufe in Barcelona.

Leider hat alles ein Ende und am Freitag mussten wir uns (sehr früh!) am Flughafen von unseren Gastgeber verabschieden. Der Abschied war sehr traurig, viele haben geweint. Uns tröstete aber die Sicherheit, dass wir uns im April unsere neuen Freunde wiedersehen, denn dann kommen die Spanier zu uns nach Volksdorf.

Es war eine tolle Zeit in Barcelona, die wir hoffentlich in den nächsten Jahren wiederholen werden! 

R. Taracena

Die Vampire der Schule luden zum Tanz am 23. und 24. Februar 2015 in der Aula. Nach der Idee und guter Vor-Organisation vonseiten ehemaliger Schüler wurde dieses bunte Musical an nur 3 Wochenenden eingeübt und dann aufgeführt.
Beteiligt war eine vielseitige Mischung aus ehemaligen und derzeitigen Schüler/innen, Lehrern, Eltern und Freunden der Schule. Genau so bunt wie die Truppe war auch die Aufführung - sehr ansprechend!


C. Hermanussen
Offizielle Bundessieger 3. Preis

Der 8. Informatik-Biber mit bundesweit mehr als 217.000 Teilnehmern fand in der Woche vom 10.-14. November 2014 statt. Schon um 5. Mal hat sich unsere Schule  an diesem Wettbewerb beteiligt.
109 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 7 bis 13 bearbeiteten dafür in 40 Minuten jeweils18 knifflige Onlinefragen rund um das Thema Informatik.
Informatiklehrer Herr Harok und Informatiklehrerin Frau Dr. Schmidt haben alle Teilnehmer für den 29. Januar 2015 in die Aula geladen.
Die Sieger des Wettbewerbs wurden durch unseren stellvertretenen Schulleiter Herrn Wagemann geehrt:

Offizielle Bundessieger 3. Preis
Im vergangenen Jahr konnten 6 Schüler im bundesweiten Vergleich  einen
3. Preis erringen. In diesem Jahr haben wir mit insgesamt
3 Schülerinnen und 16 Schülern diese Anzahl mehr als verdreifacht.

Zusätzlich wurden die Sieger jeder Klassenstufe unserer Schule  mit einem Büchergutschein geehrt:

Tim J., 7
Jan P., 8
Finn B., 9
Henning T., 10
Finn B., 11
Tim B., 13
Tom S., 7

Jourdain W., 9
Falk S., 10
Manjot S., 11
Lars O., 13


Wir gratulieren allen Siegern.

Andrea Schmidt

  Der Sommernachtstraum von Shakespeare mit Musik von Mendelssohn-Bartholdy Im Januar führte der Profilkurs 13 Musik in Zusammenarbeit mit dem Orchester und dem Kunst Profil 13 den 'Sommernachtstraum' auf.
Die Schüler/innen des Musik-Kurses hatten dafür den Originaltext von Shakespeare gekürzt und die über 15 Rollen auf die acht Personen des Kurses verteilt. Das Geschehen im Elfenreich spielten sie vorher als Film ein, um am Aufführungsabend dann in ímmer wechselnden Rollen auf der Bühne zu agieren. Einige dieser 8-köpfigen Truppe spielten zwischendurch auch noch im Orchester mit, das mit seinen 20 Mitgliedern aus Mittel- und Oberstufe die Originalmusik von Mendelssohn in bearbeiteter Form zu Gehör brachte.
Das Bühnenbild (inklusive des Eselskopfes!) wurde vom Kunstkurs erstellt. Das Ganze war ausgesprochen feinsinnig und witzig - ein anspruchsvoller Spaß für das, im Übrigen sehr dankbare und anregende Publikum an diesem Abend.
C. Hermanussen
Es ist Donnerstag, der 15.01.2015, nachmittags 14 Uhr.

Zehn Schülerinnen der Stadtteilschule  Walddörfer (Mitglieder der Klima-AG) trotzen Wind und Wetter, informieren Passanten über die Hamburger Tafel und sammeln Spenden. Luftballons werden mit Helium gefüllt, Buttons an Kinder verteilt und Volksdorfer Eltern gleichzeitig über die vielen Möglichkeiten an der STS Walddörfer informiert.

Ein erfolgreicher Nachmittag: Viele interessante Gespräche, zufriedene Kinder, freundliche und spendenbereite Volksdorfer Bürger. Wir danken für die Summe von 188,-€, die wir der Hamburger Tafel überweisen können!

Nina Lepin und Susanne Schwarz im Namen der Klima-AG
 

Liebe Leserinnen und Leser,

wir begrüßen Sie im  Jahr 2015!


Und es geht gleich sehr aufregend los, denn wir haben  mehrere frohe Botschaften.
Pünktlich zum Tag der offenen Tür wird es wieder eine Schülerzeitung geben. Darauf sind wir gespannt!

Dies ist das Redaktionsteam, das  hart gearbeitet hat , diese Erstveröffentlichung zu diesem Termin möglich zu machen.
Wir danken den Kolleginnen und Kollegen
Frau v. Werder, Herrn Merz und Herrn Urban,
die das Projekt mit viel Tatkraft getragen haben!
Sehr gespannt sein können wir auch auf die Veranstaltung

“ Make love“

der Profilklasse Moderne Zeiten- Vernetzte Welt unter Leitung von Herrn Fabry.
In der Ideenskizze zu dem Projekt heißt es: „Trotz aller „Freizügigkeit“ im Umgang mit dem Thema „Liebe und Sexualität“ in unserer heutigen Gesellschaft lassen wir Erwachsenen die Heranwachsenden in entscheidenden Situationen immer wieder allein, weil es uns schwer fällt, die „richtigen Worte“ zum richtigen Zeitpunkt zu finden, weil uns die Zeit fehlt und weil auch uns häufig die Unbefangenheit verloren gegangen ist. Das ist im Elternhaus nicht anders als in der Schule. „Antworten“ suchen und finden junge Menschen daher heute in anderen Quellen, vor allem im Internet, ungefiltert, verzerrend und auch verstörend. Die Suche nach Unterstützung und Hilfe, besonders in den Jahren der Pubertät und der ersten sexuellen Erfahrungen ist daher verständlicherweise groß.“

Herr Fabry berichtet: “Die richtigen Worte finden“ ist bei diesem sensiblen Thema sehr wichtig - aber nicht jedem gelingt das gleichermaßen. Meine Klasse (Jg. 9) hat am Ende des letzten Schuljahres das Thema „Liebe und Sexualität“ von sich aus bei der Jahresplanung ins Spiel gebracht, weil sie auf der Suche war nach Orientierung und der richtigen Ansprache. Bei der ersten Beschäftigung in der Klasse haben wir festgestellt, dass es sich nicht nur um das „Problem“ einer Klasse, sondern um ein allgemeines Bedürfnis unter Jugendlichen nach unverkrampfter, offener Aufklärung handelt. Aus dieser Wahrnehmung heraus entstand die Überlegung, auch die Mitschüler zu erreichen und Erwachsene zu finden, denen es besonders gut gelingt, junge Menschen bei diesem Thema zu erreichen. Bei unserer Suche stießen wir auf Ann-Marlene Henning.“

Herr Fabry setzte sich mit Frau Henning in Verbindung und konnte sie für die Durchführung einer Veranstaltung für Schüler und auch Eltern an unserer Schule gewinnen.

 

Unsere Schüler haben Fußball gespielt oder getanzt, sind durch die Horst gelaufen, haben musiziert und sich gestalterisch beim Filzen, Töpfern oder in der Kreativ-AG bzw. der Kunst-AG ausgetobt.
Schauen Sie sich die Bilder an und gewinnen einen Eindruck der der Atmosphäre in unserem Ganztagsangebot.

Nun beginnt bald das neue Halbjahr und die meisten Kurse können neu gewählt werden. Auch im 2. Halbjahr werden wir die Wahl online durchführen.
Ab dem 2. Februar 2015 haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, ihre Wahl für das Sommerhalbjahr zu treffen.
Schon jetzt können Sie sich hier sich über den Stand der Planung und unser Kursangebot informieren.

Liebe Eltern, liebe Schüler/innen,

ich freue mich sehr, mich zum Jahresende mit dem Weihnachtsbrief der Schulleitung an Sie und euch wenden zu können und möchte an dieser Stelle Ereignisse würdigen, die seit Schuljahresbeginn unser Schulleben geprägt haben.

In unserer Klima-AG engagieren sich immer mehr Schüler/innen aller Jahrgänge und setzen sich für den Klimaschutz an unserer Schule ein. In dieser Woche wurden die Schüler/innen im Jahrgang 5 für den Klimaschutz sensibilisiert. Das zahlt sich aus:
Die Stadtteilschule Walddörfer wurde im September wieder als Umweltschule in Europa ausgezeichnet.

Auch sportlich waren unsere Schüler/innen erfolgreich: Die Walddörfer Biber (dahinter verbirgt sich die Klasse 7b) wurden im September bereits zum dritten Mal Hamburger Schulmeister im Drachenboot. Im Crosslauf wurden auch in diesem Schuljahr große Erfolge gefeiert: Über 30 Teilnehmer/innen beteiligten sich an den Regionalmeisterschaften und erzielten viele ausgezeichnete Plätze. Über 20 starteten dann sogar bei den Hamburger Meisterschaften und schnitten dort ebenfalls bravourös ab. Unsere Oberstufen-Fußballmannschaft konnte bis ins Achtelfinale vordringen, unsere jüngeren Fußballer starteten ebenfalls erfolgreich in die Saison des "Uwe-Seeler-Pokals". Für unsere Leichtathleten hieß es in diesem Jahr "abwarten". In der Haupttrainingsphase wurde das Allhornstadion aufwändig saniert und die Saison fiel quasi ins Wasser. Dafür verfügen wir nun über einen ganzjährig nutzbaren Platz, der in den kommenden Jahren hervorragende Bedingungen für unsere Schüler/innen ermöglicht.

Im November fand im Kontext der Berufs- und Studienorientierung bereits zum 10. Mal unsere Berufsmesse für die Jahrgänge 8 bis 10 statt. Auch in diesem Jahr haben sich über 30 namhafte Firmen und Einrichtungen, die Eltern und Schüler/innen über Praktikumsplätze, Lehrberufe und Anschlussmöglichkeiten nach Jahrgang 10 informierten, in unserer Aula versammelt. Die hohe Beteiligung von Eltern und Schüler/innen macht unsere Messe auch für die Aussteller zu einer wertvollen Veranstaltung.

Wir haben unsere Homepage aufgeräumt; werfen Sie doch einen Blick darauf, wenn Sie sich einen Eindruck von unserem Ganztagsangebot machen wollen oder sich für das nächste Halbjahr über das neue Wahlverfahren im Ganztag informieren möchten. Neben vielen Informationen erhalten Sie hier auch Gelegenheit, sich über den Newsletter regelmäßig auf dem Laufenden zu halten.

Hervorheben möchte ich auch, dass wir zusätzlich zu unserem langjährigen Englandaustausch weitere Schulpartnerschaften aufbauen und im kommenden Halbjahr wieder einen Schüleraustausch mit einer polnischen Schule in Gdynia (bei Danzig) organisieren werden. Neu ins Programm rückt der Austausch mit einer spanischen Schule in der Nähe von Barcelona. Die Bewerbungsphasen zu den Austauschprojekten enden jetzt; Informationen gibt es bei Frau Koschorrek-Clausen (Polen), Frau Taracena Notario (Spanien) und Herrn Jordan (England).

Nach den Herbstferien nahm der Hafen den Betrieb am Vörn Barkholt auf: Im Regelunterricht ist es nicht immer möglich, dass jede/r zu jedem Zeitpunkt das unterrichtliche Angebot erhält, was er/sie gerade braucht. Neu gestaltete Räume mit geordneter Struktur und festen Regeln sollen Schüler/innen unter der Anleitung von Sozialpädagoginnen zum eigenverantwortlichen und selbstständigen Lernen anregen.

Wie allen bekannt ist, erproben wir in diesem Halbjahr einen anderen Umgang mit Handys und Smartphones am Standort Ahrensburger Weg: sie dürfen von Schüler/innen innerhalb der Gebäude nicht verwendet werden. Ausgenommen sind die Schüler/innen der Oberstufe im Oberstufengebäude. Diese Regelung findet hohe Akzeptanz und wird nach der Erprobungsphase ausgewertet.

Jetzt blicken wir nach vorn: Gleich zu Beginn des neuen Jahres begrüßen wir die Schulinspektion an unserer Schule; es folgen die Halbjahreszeugnisse und Lernentwicklungsgespräche, die Jahrgänge 8 und 9 gehen zu Beginn des 2. Halbjahres in die Betriebspraktika; der Jahrgang 10 erprobt sich zeitgleich in mündlichen Prüfungen zum ersten und mittleren Schulabschluss und der Jahrgang 13 geht auf die Zielgrade. Es gibt viel zu tun!

Liebe Schüler/innen, liebe Eltern, ich wünsche Ihnen und euch besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2015!

Mit herzlichen Grüßen

M. Kraft

Viereinhalb Jahre erfolgreiche Arbeit der Klima-AG der STS Walddörfer wurden im November mit der erneuten Auszeichnung zur "Klimaschule" in Hamburg belohnt. So konnten Lasse Herm und Konrad Bernzen (beide Klasse 10c) am 27.11. im Landesinstitut zum dritten Mal das Siegel "Klimaschule" in Empfang nehmen.

Zeit also, einmal innezuhalten und Bilanz zu ziehen, was haben wir erreicht und wo stehen wir jetzt?
Wir konnten feststellen, dass
-    sich in diesen Jahren ca. 100 Schüler als feste Mitglieder in der Klima-AG engagiert haben
-    die Klima-AG neben weiteren Aktionen inzwischen regelmäßig 2 feste Projekte im schulischen Jahresablauf gestaltet (Klimaschulung im Jahrgang 5 und Projekttag "CO2-frei zur Schule")
-    wir es auch in diesem Schuljahr wieder geschafft haben, die Abiturienten durch neue engagierte Schüler aus den unteren Jahrgängen zu "ersetzen".

Da wir in diesem Schuljahr sogar einen wahren "Umbruch" in der Mitgliederschaft der AG verzeichnen konnten, beschlossen wir angesichts der vielen "Neuen" noch einmal Grundlagenarbeit zu leisten und uns selber inhaltlich fortbilden zu lassen.

Statt wie sonst zum Workshop nach Farven ging es mit 27 Schülern aus den Jahrgängen 7 - 12 nach Glücksburg zu Fachleuten in Sachen Klimaschutz und Energiesparen bei "Artefact".
Grundlagenwissen zum Thema "Nachhaltige Energieformen", insbesondere Solarenergie, wurde aufgefrischt bzw. bei einigen neu erarbeitet.
Dabei konnten unsere Schüler unter Anleitung Solarmodelle selber herstellen und die Funktionsfähigkeit kleiner Solarzellmodule selber erproben. Es entstanden Windmühlen, Schnellboote, Rennautos, ein Leuchtturm sowie eine Eistänzerin und  ein Schneemann mit drehendem Kopf.
In einem folgenden Planspiel bekamen die Schüler die Aufgabe, die verschiedenen Bereiche einer Stadt nach nachhaltigen Grundsätzen zu planen. Regenwassernutzung für öffentlichen Toiletten, Beleuchtung mit LED-Lampen auf städtischen Parkplätzen, Kooperation von Transportunternehmen zur effektiveren Ausnutzung von Frachträumen, mehr Fahrradstationen, keine Ausgabe von Plastiktüten sowie eine stärkere Bewerbung von Glasflaschen gegenüber Plastikflaschen sind nur eine kleine Auswahl der vielen Schülerideen für eine nachhaltige Gesellschaft.

Der Arbeitstag endete nach einer weiteren Lerneinheit nach dem Abendessen gegen  21 Uhr, als alle Schüler die  genaue Funktion einer Solarzelle verstanden hatten.
Dieses nämlich war ganz wichtig für die Vorbereitung unserer KlimaAG-Schüler auf die folgende Klimaschulung im Jahrgang 5, die an den Tagen 14./15.12. stattfinden sollte. Diese Einführung unserer jüngsten Mitschüler in das Projekt „Klimaschule“ wurde von uns am Folgetag vorbereitet, der Powerpointvortrag und  entsprechende Erklärungen und Maßnahmen intensiv  eingeübt und geprobt. Was antworten wir auf welche Schülerfragen, kann ich den Treibhauseffekt wirklich richtig und verständlich erklären  und wie funktioniert wirklich konsequentes Stoßlüften? Drei Schülergruppen bereiteten sich parallel auf die sechs 5. Klassen vor, während eine vierte Gruppe der Klima-AG eine für den Januar geplante Luftballonaktion in Volksdorf vorbereitete.

Wie man sieht, ein eng getaktetes Programm, trotzdem oder vielleicht auch gerade wegen der erfolgreichen Lerneffekte war die Zufriedenheit hoch, als wir am Sonntagnachmittag wieder müde am Hauptbahnhof ankamen.
Gespannt auf die Umsetzung der geplanten Projekte und erfreut über viele neue Freundschaften und Kontakte untereinander auch über die Jahrgänge hinaus, ging es für jeden nach Hause.
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