Diese Schmierereien sind BAD News!

Eigentlich berichten wir lieber von den schönen Dingen, die an unserer Schule passieren – aber manchmal muss man auch empörenden Ansichten Platz geben.
Immer wieder begegnen wir auf unserem Schulgelände diesen und anderen Schmierereien. An frisch gestrichenen Wänden tobt sich HSV Frust aus, pubertäre Liebesschwüre und schlichtweg einfach dumme Sprüche verunstalten gerade gereinigte Toiletten oder Schüler glauben, durch die unübersehbare Präsenz ihres angeblich originellen Schriftzugs sich der Schulöffentlichkeit darstellen zu müssen.
Klammheimlich angebracht – nicht gerade ein Zeichen starker Persönlichkeit – sind diese Handlungen eindeutig Straftaten,  da sie absichtliche Zerstörungen öffentlicher Einrichtungen darstellen und juristisch verfolgt zu empfindlichen Strafen führen.
Selbst wenn der Täter nicht auf frischer Tat ertappt wird, stellt sein -  im wahrsten Sinne des Wortes „asoziales“ Verhalten - eine große Beeinträchtigung des schulischen Alltags dar, unter dem die Schulgemeinschaft leiden muss: Toiletten müssen immer wieder geschlossen werden, um die nötige Reinigung vornehmen zu können; Gelder, die für eine attraktive Pausengestaltung oder gemeinsame Feste ausgegeben werden könnten, fließen allein in die Renovierung von Wänden und Mobiliar.
Wie können wir uns gegen die Schmierereien wehren? Wie muss sich Schule verändern, damit die Verschmutzungen aufhören? Gute Ideen sind jederzeit willkommen! Die Schulleitung ist für Anregungen jederzeit offen.
Wir bitten Sie, liebe Eltern, um Unterstützung. Besprechen Sie  Ihre Ideen mit Ihren Kindern!

Ines Lessing
 
 
Dieses Jahr fand der Sporttag am 17.06. statt. So wie jedes Jahr war dies ein Sportereignis für die ganze Unter- und Mittelstufe. Die ca. 900 Schülerinnen und Schüler zeigten einen sehr spannenden und fairen Wettkampf. Die 5. bis 8. Klassen nahmen an den verschiedensten aber üblichen Sportarten teil. Die 10. Klassen absolvierten ein Volleyballturnier mit ausgewählten Mannschaften und die 9. Klassen spielten ein Volleyball- so wie ein Basketballturnier.

Morgens ab halb acht halfen Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Lehrer alle zusammen bei dem Aufbau in den Sporthallen und auf unserem Sportplatz. Zum ersten Mal durften wir die neu gebaute Sporthalle des Gymnasiums nutzen. Mit strengen, aber sehr sinnvollen Regeln begannen dort um kurz nach acht Uhr die beiden Turniere für die 9. Klassen. Die insgesamt acht 9. Klassen hatten jeweils 1-2 Mannschaften aufgestellt. Es wurde gespannt zugeschaut, angefeuert und gekämpft.
Das Volleyballturnier gewann mit großem Abstand die Sportklasse, die 9H. Sie gewannen  gegen die Musikklasse, die 9B. Die 9B siegte außerdem knapp aber sehr verdient mit 10 : 8 gegen die Sportklasse und gewann damit das Basketballturnier. Das Volleyballturnier der 10. Klassen fand in unserer Sporthalle statt. Dieses Turnier gewannen, mit einer spannenden Finalrunde, die Spielerinnen und Spieler der MNU Klasse.
Für die 5. bis 8. Klassen gab es kein Basketball- oder Volleyballturnier. Sie kämpften um ihre Punkte in den Disziplinen Sprint, Weitsprung, Werfen und 800/1000m Lauf. Aber es wurde auch nicht nur der Einzelsport gefordert. Bei den Klassen-Staffelläufen war vor allem ihre Teamfähigkeit gefragt. An diesem, zum Glück sonnigen Tag, ging es ebenfalls ab kurz nach acht für diese Klassen auf den Sportplatz, den wir ebenfalls zum ersten Mal, aufgrund des Neubaus der gesamten Anlage, so für unser Sportfest nutzten. Angefangen bei den 5. und 6. Klassen, bis hin zu den 8. Klassen, absolvierte jeder jede Disziplin. Besonders bei den Langläufen und den Staffelläufen wurde stark angefeuert und mit gefiebert. An diesem Tag überschritten viele ihre persönliche Rekordzeit, nahmen zum ersten Mal an einem Langlauf teil oder entdeckten ihre neuen Fähigkeiten und gingen anschließend mit einem glücklichen aber vielleicht auch erschöpften Gesicht nach Hause.
Der gesamte Tag endete zum Glück ohne große Verletzungen.
Schülerinnen und Schüler der Oberstufe waren an unserem Sporttag nicht unbeteiligt. Sie waren beim Volleyball sowie beim Basketball Schiedsrichter und haben außerdem draußen auf dem Sportplatz beim Beaufsichtigen der Disziplinen geholfen.

Wir bedanken uns natürlich recht herzlich bei den Oberstufenschülern aus dem Sportprofil Jg. 12 und bei den Schülerinnen und Schülern der 13. Klasse, die sich die Zeit genommen haben, obwohl sie kurz vor ihren letzten Prüfungen stehen. Außerdem geht der Dank selbstverständlich auch an die Eltern, die nicht nur beim Auf- und Abbau geholfen haben sondern auch einen Essensverkauf organisiert haben.

Alle freuen sich schon auf das nächste Jahr wenn es heißt: „Sporttag 2016“.

Finja Carlotta Süphke
 Vom 27. Mai bis zum 5.Juni 2015 fand zum zweiten Mal ein Schüleraustausch zwischen unserer Schule und der Zespol Szkol nr 10 in Gdynia (bei Danzig) statt.
Dieses Jahr erfolgte der Besuch der deutschen Schülerinnen und Schüler unmittelbar nach dem Aufenthalt der polnischen Schüler hier in Hamburg, denn gleich am Tag nach der Rückkehr der Polen, flogen 11 Schüler und Schülerinnen aus den Jahrgängen 7-10 unserer Schule zusammen mit zwei begleitenden Lehrerinnen nach Danzig.
Dort wurden wir alle herzlich empfangen. Neben vielen Aktivitäten innerhalb der Familien lernten wir, nach einem Besuch im Stadtmuseum, Gdynia kennen. Außerdem besichtigten wir Danzig und grillten gemeinsam Würstchen am Lagerfeuer. Am letzten Tag wurde ein Bäumchen auf dem Schulgelände gepflanzt.
Damit unsere deutsch-polnische Freundschaft weiterwachsen kann, wurde auch in Hamburg das vor einem Jahr gepflanzte Apfelbäumchen reichlich gegossen, bevor die polnischen Schüler die deutschen in den Unterricht begleiteten.
Die polnischen Schüler lernten hier bei einem Stadtquiz die Innenstadt Hamburgs besser kennen, bewunderten das Miniaturwunderland, machten eine „Hafenrundfahrt“ mit der Fähre und einen Rundgang durch die Hafencity. Am letzten Tag erkundeten wir Hamburg während einer Kanutour, wobei der eine oder andere unfreiwillig nähere Bekanntschaft mit dem Alsterwasser machte.
Auch dieses Jahr hatten wir alle wieder viel Spaß und wir freuen uns schon auf den nächsten Austausch.
 
Zum 3. Mal organisierte die Klima-AG in Zusammenarbeit mit dem HVV einen Mobilititätstag an der STSWa.
Auch in diesem Jahr wurden wieder die 5. und 6. Klassen aufgefordert, auf das Elterntaxi zu verzichten und sich möglichst klimaneutral, also ohne CO2 Emissionen, zur Schule zu bewegen.
Allerdings war das Erstaunen nach der ersten Schulwegerhebung groß: nur 68 kg CO2 – Emissionen im Gegensatz zu 90 kg CO2 im Vorjahr!
Fast niemand benutzt das Elterntaxi und wenn, dann mit gutem Grund!
Deutet sich hier ein erster Erfolg des Engagements der Klima-AG an?
Der HVV war begeistert, zumal wir inzwischen die einzige Hamburger Schule sind, die noch am Projekt HVV-KlimaConsult teilnimmt.
Das zweite Erstaunen kam am Mobilitätstag selber, denn an diesem Tag waren nur noch 24kg CO2-Emissionen das stolze Ergebnis, eine weitere Vermeidung von 42kg CO2. Bei circa 270 Schüler in den Jahrgängen 5 und 6  ist das eine wirklich tolle Bilanz: eine Senkung um  0,12 kg CO2 pro Schüler auf 0,036 kg CO2 – das muß uns erst einmal jemand nachmachen!
In der 6. Stunde trafen sich alle Schüler der 5. und 6. Klassen in der Aula. Dabei waren als Redner und Gäste Vertreter vom Landesinstitut und HVV. Ein absoluter Sieger wurde in diesem Jahr nicht gekürt, da wir nur feststellen konnten, dass wirklich alle Klassen Sieger sind. Dementsprechend gab es für alle Sachpreise und von  dem  HVV für jede Klassen einen Klassensatz HVV-Karten für den nächsten Schulausflug als Belohnung.
 

 

Presse-Echo in der Volksdorfer Zeitung

Unter diesem Titel lud der Verein "Junge Menschen und Mobilität" organisiert durch den HVV bundesweit Interessierte zum Austausch und Vorstellung einzelner Ideen und Projekte ein.

In der zweitägigen Fachkonferenz ging es von Diskussionen mit dem Titel "Das Erbe Sokrates. Was ist Ethik, und warum ist sie so wichtig?", über Workshops "Unsere Straße ist zum Spielen da! Planungsprinzipien für eine kinderfreundliche Gestaltung des Straßenraums" bis zu "Projekte praktischer nachhaltiger Mobilitätsbildung".
An diesem Punkt stiegen sieben SchülerInnen der Klima AG unserer Schule erfrischend ein. Nach Dozenten und anderer hochrangiger Redner,  wurden wir gebeten, unsere nun schon im dritten Jahr nacheinander sehr erfolgreiche Umsetzung der Idee des HVV Klima-Consult an Schulen vorzustellen. Hierbei geht es darum, möglichst viele SchülerInnen, aber auch LehrerInnen zu motivieren, an einen festgelegten Aktionstag statt mit dem Auto mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Schulweg zu bestreiten oder noch besser per Fahrrad oder zu Fuß. In schon fast professioneller Manier stellten unserer SchülerInnen zuerst sich selbst, unsere Klima-AG und unseren Aktionstag "Fahrrad statt Auto" von der Planung, über die Werbung bis zur Durchführung vor. Es ist schon erstaunlich, wie eine kleine Idee und deren konsequente Umsetzung auf entsprechend großes Interesse stoßen kann – inklusive der Verwunderung über unseren großen Erfolg. In diesem Schuljahr sind wir (leider) die einzige Schule in ganz Hamburg, die dieses Projekt in Zusammenarbeit mit dem HVV durchführt. Allerdings können wir mit sehr erfolgreichen Zahlen und Rückmeldungen die Nachhaltigkeit unserer Arbeit gewissenhaft belegen. So sind in den letzten Jahren an unseren Aktionstagen insgesamt über 700 kg CO2 Emission auf dem Hin- und Rückweg zur Schule vermieden worden.

Gewinner ist vor allem die Umwelt.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Einsatz am 29.05.2015!
Eure Klima-AG
Am 20. Mai wurde eingeladen zu einem Benefizkonzert in der Aula für Thorben.
 
150 Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen hatten sich sofort bereit erklärt, den Abend zur Unterstützung eines Schulkameraden durch musikalische Beiträge oder andere Aktivitäten zu unterstützen. Es war großartig!
 
Thorben bat Frau Barvencik folgenden Beitrag abzugeben:

Thorben war an diesem besonderen Abend auch unter den Zuschauern. Er wollte unerkannt bleiben. War begeistert von den vielen tollen Beiträgen und blieb tapfer sitzen, obwohl er nach der Pause schon sehr erschöpft war. Sein Kommentar: "Ich wusste nicht, dass es an unsere Schule so viele begabte Schüler und Schülerinnen gibt. Ich will nichts versäumen." Als dann am Ende des Abends alle Darsteller gemeinsam auf der Bühne standen, seinen Namen riefen, ihm Kraft und Durchhaltevermögen wünschten, schaute er mich mit großen fragenden Augen an. Ich erklärte ihm, dass keiner weiß, dass er da ist, aber alle an ihn denken und die tollen Beiträge ihm galten.

Thorben und seine Mutter waren zutiefst gerührt und dankbar und baten mich, allen Beteiligten und allen Spendern dies an dieser Stelle mitzuteilen.

Einen besonderen „Leckerbissen“ stellte an dem Abend das Gedicht von Louisa Krämer dar.

Texte backen.
Von Louisa Krämer

Du musst versuchen deine Gedanken auf zuschreiben.
Doch deine Konzentration will einfach nicht kleben bleiben?
Was du auch tust dafür, dass es klappt.
Es nützt nichts alle Gehirnverbindungen: ab gekappt.
Versuch nicht zu denken!
Lass den Stift die Hand lenken.
Er gibt für dich sein schwarzes Blut, nur für dich und dein Gedankengut.
Damit du ausdrücken kannst was dir sonst auf deiner Seele tanzt.
Er gibt für dich all das was er kann, respektier das doch Mann!
Ohne ihn würden deine Gedanken kreisen.
Du würdest dich selber abspeisen ohne auszudrücken was dir wichtig ist
und was innerlich alles deinen Kopf auffrisst.
Was deine Gedanken auf Trab hält und deinem Gehirn alles einfällt.
Nun, in dieser blauschwarzen
Tintenschrift,
die aussieht wie Gegengift gegen akute Wortüberfüllung,
bringst du mit Gedankenenthüllung Menschen zum denken
und Hände selber lenken.
Zum selber Meinungen schaffen und zum Gedanken aufraffen.
Nun verrühr all diese Worte zum Teig einer Torte.
Jetzt das fertige Ergebnis verzieren mit einem schönen Erlebnis.
Häufchen aus Superlativ Sahne
drauf sprühen und
alles mit einem ernst gemeinten Imperativ küren.
Nun siehst du wie deine Worte,
verpackt in einem der wunderschönsten Orte
nämlich im Inneren einer Torte,
andere Menschen berühren oder ihren Zorn schüren.
Wie sie sich selbst Meinungen backen und
auch in kleinen blauschwarzen Worten Torten
verpacken.
Meine Torte ist bunt und voller metaphorisch gemeinter Bilder.
Aber ab und zu ist sie auch zornig und viel viel wilder!
Wie ein Regenbogen kann sie sein.
Mit pinkem Einhornplüsch und glitzerndem Schein.
Lass dich inspirieren zum kreieren deiner eigenen Torten
mit deinen eigenen Worten.
Schmeiß den Backofen an:
Und jetzt, setzt dich einfach mal selber ran.
Am 6. Mai war es wieder soweit. An unserer Schule wurden die Schülerinnen und Schüler, die im vergangenen Schuljahr an den Mathematik-Wettbewerben teilgenommen haben, mit einer Siegerehrung geehrt.
In der dritten Stunde trafen sich alle in der Pausenhalle. Von den 5ten bis zu den 10ten Klassen bekamen alle Känguru-Teilnehmer ihre Urkunden und ihre Preise. Dieses Mal gab es für alle ein Geduldsspiel zum Falten und Knicken, das allen sehr viel Spaß machte. Wir haben uns darüber gefreut, dass es wie in den letzten Jahren auch ungefähr 120 begeisterte Känguru-Fans gab, von denen viele auch schon in den Vorjahren mitgemacht hatten.

Darüber hinaus hatte unsere Schule dieses Mal aber auch zwei Preisträger.
Filip Schäfermeier aus der 6c (2.Preis) und Victor Gentzke (3.Preis) aus der 6d gehörten mit ihren Leistungen zu den 10% bzw. 15% besten ihres Jahrgangs. Das ist eine wirklich tolle Leistung!

In diesem Jahr haben wir das erste Mal auch drei Schülerinnen geehrt, die an den ersten beiden Runden der Mathematik-Olympiade teilgenommen haben. Gwendolyn Fröhlich (5b), Sandra Lassahn (9h) und Emma Strahtmann (12) haben sich einen ganzen Vormittag durch die kniffligen Mathematikaufgaben der 2. Runde hindurch gekämpft.

Im nächsten Schuljahr können alle wieder ihr mathematisches Können auf die Probe stellen, wenn sie möchten. Vor den Herbstferien startet die Mathematik-Olympiade und im März gibt es den Känguru-Wettbewerb.

Kirsten Bundesen
Fachvertreterin Mathematik
Im letzten Schuljahr traf sich am Dienstagnachmittag der Mathe-Club. Dies ist ein Kurs aus unserem Ganztagsangebot, in dem sich Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5, 6, 7 und 10 treffen, um sich mit Mathethemen zu beschäftigen, für die im normalen Mathematikunterricht meistens die Zeit fehlt. Alle haben sehr engagiert und mit Spaß gearbeitet. Deshalb kam die Idee auf, einen gemeinsamen Ausflug zum Thema Mathematik zu machen. Aber wo gibt es so etwas?

Die Phaeno-Ausstellung in Wolfsburg hat eine mathematische Abteilung. Auch wenn sie sonst noch viel mehr bietet. Also haben wir uns für Wolfsburg entschieden und uns auf die recht lange und umständliche Fahrt gemacht.
Wir sind morgens um 6.30 Uhr am Volksdorfer Bahnhof gestartet und sind abends auch erst um 20.30Uhr wieder zurück gewesen. Aber alle waren sich einig. Die Fahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Die Mathematikausstellung war nett und interessant. Aber es gab ja noch so viel mehr zu sehen und vor allem zu tun. Alles konnte man selbst ausprobieren und erforschen. Wie funktionieren optische Täuschungen oder zum Beispiel ein Flipper-Spielgerät und vieles, vieles mehr. Wir waren 6 Stunden dort und keine Minute war langweilig. Das Anstrengende waren die Hin- und Rückfahrt. Aber dank einer Menge Gespräche, „Stadt-Land-Fluss“, Quartett und anderer Kartenspiele haben wir auch das gut hinbekommen.

Kirsten Bundesen
Fachvertreterin Mathematik
Aus den Punkten Hamburg, Farör-Inseln, Mond konstruiert man sich ein Dreieck.
Die Entfernung Hamburg-Farör schaut man nach: s = 1360 km.
Aus der Verschiebung der Sonnen- und Mondscheibe während des Maximus der Finsternis erhält man, dass γ = 0,11° ist.
Die Sonnenhöhe in Hamburg um ca. 10.45 lautet: βHH = 31°....
 
Die vollständige Lösung finden Sie im folgenden Dokument.

 

Unterstützt von Frau Guhlke, Frau Ukena und  Familie Jansen  haben die Schüler Lucy und Tim ihren Klassenraum selbstständig umgestaltet. Zwei Tage dauerte die Malaktion im Klassenraum und auch das Mädchenklo gleich nebenan wurde von den hässlichen Schmierereien  befreit.

Alle freuen sich über die gelungene Aktion! "Es ist schön zu sehen, dass der Einsatz sich gelohnt hat. Es sind bis jetzt keine neuen Wandmalereien in der Toilette vorzufinden und die Schüler haben sich sehr positiv über die neue Wandfarbe des Klassenraums geäußert," so die fleißigen Anpacker.

Uni- Luft und Frühlingsduft – im Oberstufengebäude
werden die Schüler regelmäßig von Frau Gidion
mit einem kleinen Blumengruß empfangen.
Wir freuen uns immer wieder darüber, dass die STS Walddörfer eine engagierte Schülerschaft hat. Viele Schülerinnen und Schüler setzen sich in besonderem Maße für unsere Schule ein und eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern nehmen jedes Jahr an verschiedenen Wettbewerben teil.

Dazu zählen bereits ab Kl. 5 der Känguru-Wettbewerb, der Hamburger Märchenwettbewerb aber auch Natex, Informatik-Wettbewerbe, Sportveranstaltungen, Klimaschule, der Nichtraucherwettbewerb "Be Smart-Don't Start", „Jugend debattiert“ und „Jugend forscht“ -um nur einige zu nennen.
Wir möchten, dass diese Leistungen noch stärker gewürdigt werden, denn alle geben ihr Bestes und vertreten unsere Schule in ganz Hamburg und darüber hinaus.

Nicht nur herausragende Siege in Wettbewerben verdienen besondere Ehrungen sondern auch die kleinen Handlungen im Alltag, die das Gemeinwohl aller fast unmerklich angenehmer machen. Dazu kann gehören mit der Klasse das Außengelände der Schule vom Unkraut zu befreien und neue Beete anzulegen, freiwillig Müll zu sammeln, sowie Initiative und Einsatz bei der Verschönerung im Gebäude zu zeigen, wie z.B. mit der Einrichtung neuer Sitzecken in den Fluren des H-Gebäudes.

Auch diese oft übersehenen Aktivitäten engagierter „Einzeltäter“ sollen jetzt mit mehr Aufmerksamkeit und  Anerkennung bedacht werden. Am Eingang des H-Gebäudes am Ahrensburger Weg und auch am Vörn Barkholt gibt es nun eine Informationswand, die sowohl über Wettbewerbsteilnehmer als auch Helden des Alltags berichten wird. Am Schuljahresende ist zusätzlich eine persönliche Ehrung im Rahmen einer Preisverleihung vorgesehen.

Wir wünschen Euch viel Erfolg bei euren Projekten und freuen uns, wenn sich unsere "Ehrenwand" bald mit Mitteilungen füllt.
Selbstverständlich sind wir auch immer dankbar für Hinweise.

Viele Grüße von
Imke Peters (Fachkraft für Begabtenförderung) und Ines Lessing
 


Auch in diesem Jahr hat die StS Wa wieder Teilnehmer zu Jugend forscht entsandt. Am Regionalwettbewerb, der am 16./17.02.2015 im Fraunhoferinstitut ausgetragen wurde, nahmen insgesamt über 180 Schülerinnen und Schüler teil. Nur vier davon besuchen eine Stadtteilschule. Umso bemerkenswerter ist es, dass unsere Schule gleich drei Teilnehmer im Rennen hatte.
Kritika Chander und Svea Hansen haben untersucht, inwieweit Rückstände der Pille im Leitungswasser nachweisbar sind. Betreut wurden sie von Herrn Caylioglu und Arne Rokita.

Tobias Vitt, Schüler aus Jahrgang 13, hat im Fachbereich Mathematik/Informatik mit seinem Forschungsprojekt AMADO einen ersten Platz belegt und zog damit ins Landesfinale ein, das Ende März bei AIRBUS ausgetragen wurde. Die Jury fand die Idee so überzeugend, dass Tobias mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde. In den Märzfereien war er eingeladen, bei der Softwarefirma Speicher 2010 mit professioneller Hilfe noch offene Baustellen für das Landesfinale weiter zu bearbeiten. 

Dieses Finale fand am Donnerstag, dem 26.03.2015, auf dem AIRBUS-Gelände in Finkenwerder statt. Tobias Vitt errang dort einen hervorragenden zweiten Platz im Bereich Mathematik/Informatik. Zusätzlich erhielt er einen Sonderpreis der "Jugend unternimmt Summer School".

Wir gratulieren allen Teilnehmern sehr herzlich und freuen uns, wenn auch im nächsten Jahr wieder junge Forscher unserer Schule am Wettkampf teilnehmen!

AMADO – Tobias Vitt stellt sein Projekt vor:

Ziel meiner langfristigen Projektarbeit war die Entwicklung einer autarken Messstation. Diese soll autonom naturwissenschaftlich relevante Daten (z.B. Wasser- oder Lufttemperatur, Ph-Werte von
Gewässern, etc. für Langzeitmessreihen) bei möglichst geringem administrativen Aufwand erheben und damit auswertbar machen. Aufgrund der Komplexität meines Projektes, habe ich es zunächst
reduziert für den Einsatz im Schulbereich. Die Plattform AMADO ist ein Baukastensystem, das es Schülern ermöglicht, in einem Webinterface Hardwarekomponenten (z.B Sensoren) zu verwalten und individuell an ihr Projekt anzupassen. AMADO generiert selbstständig für erstellte Projekte ein individuelles Programm, das automatisiert auf ein Singleboard-Computer geladen wird. Des Weiteren wird eine Anleitung generiert, die den Anschluss der Hardwarekomponenten erläutert. Die erhobenen Daten können im Webinterface visualisiert und ausgewertet werden und sind damit Basis für Forschungsaktivitäten der Schüler und Anwender.

Zur Preisverleihung waren auch einige Schüler unserer Schule angereist, unter anderem auch sieben Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b, die im kommenden Jahr das Profil „Zukunft“ oder „Forscher“ gewählt haben. Sie waren beeindruckt von der Organisation des Wettbewerbs und den verrückten Ideen, die sich Schüler ausgedacht und tatsächlich umgesetzt hatten.

So berichtet Tom (7b): „Mich hat besonders beeindruckt, wie der Wettbewerb organisiert wurde. Dann haben mir einige Projekte besonders gefallen, weil dort interessante Themen und Ideen vorgestellt wurden. Zum Beispiel hat ein Team Überreste von einem Zwergnilpferd auf Zypern zufällig gefunden und untersucht. Sie haben vermutlich eine bisher unbekannte Art entdeckt. Das wird aber noch weiter erforscht.
Sehr beeindruckt war ich auch von dem Schüler, der magnetischen Gummi erfunden hat. Da ihn Knöpfe am Hemd störten, kam er auf die Idee mit  diesem interessanten Magnetverschluss auf chemischer Basis für Kleidungsstücke.“

Maike (7b) beeindruckten u.a. folgende Projekte:
„Ein Forschungsprojekt konnte nachweisen, dass Pflanzen bei klassischer Musik besser wachsen und blühen. Das fand ich lustig und spannend.
Aber auch  ganz viele andere Projekte waren toll,  z.B. der Gummibärchenkleber, der besonders stark klebt und umweltfreundlich ist.“

Texte: Tobias Vitt, Maike (7b), Tom (7b), Stefan Merz

In den Profilen „Sprachen und Wirtschaft“ sowie „Planet Erde“ wurden im Rahmen eine Semesterarbeit verschiedene Projekte durchgeführt. Dabei sollten die Schüler alleine oder in Teams eigene Ideen entwickeln, um sich persönlich für eine nachhaltige Entwicklung zu engagieren. Sie besuchten Altenheime in der Umgebung, entwickelten Workshops für Jugendzentren, beschäftigten sich mit Streetart, pflanzten Bäume oder halfen mit deim Deutschunterricht für Frauen und der Hausaufgabenbetreuung im Asylantenheim „Pavillondorf“. Manche Projekte beziehen sich direkt auf das Schulleben und versuchen, hier in unserem alltäglichen Umfeld etwas zu bewegen. Beispielhaft stellen sich hier einige dieser Projekte vor:

 
Baumpflanzaktion: Jetzt retten wir Kinder die Welt!
Seit Anfang des Jahres haben wir (Josephina und Marielen) uns zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern unserer Schule aktiv für eine bessere Zukunft eingesetzt. Der Baum als Symbol der Klimagerechtigkeit inspirierte uns, beruhend auf der Idee von „Plant-for-the-Planet“, eine eigene Baumpflanzaktion an unserer Schule in die Wege zu leiten.
Gemeinsam mit der 10c (Mensch, Natur & Umwelt Klasse) haben wir seit Anfang des Jahres von allen Schülern Baumspenden eingesammelt und konnten damit 500 Bäume finanzieren, die wir am 25.3. im Allhorn pflanzten, um dem Klimawandel entgegen zu wirken. Unsere Motivation dahinter war einerseits die Erhaltung der Umwelt als Fundament einer nachhaltigen Entwicklung, andererseits auch das aktive Gestalten unserer eigenen Zukunft.
Über längere Zeit haben wir uns mit Unterstützung von der Revierförsterei Volksdorf und unseren Lehrern mit diesem Thema beschäftigt und konnten nun aktiv mithelfen, die geplanten Ziele von Plant-for-the-Planet in die Tat umzusetzen. Das Projekt hat Nachhaltigkeit und soziales Engagement verbunden und gleichzeitig viele weitere Kinder motiviert, Plant-for-the-Planet und dessen Vision zu unterstützen.
Wir als Umweltschule haben unser Ziel erreicht und das Umweltbewusstsein aller Schüler gefördert. Unsere Eigeninitiative zeigt, dass wir Kinder/Jugendliche die Macht haben, unsere Zukunft bereits jetzt durch eigenständiges Handeln zu gestalten.
Auch in Zukunft soll dieses Projekt fester Bestandteil im Unterrichtsplan der Mensch, Natur & Umwelt Klassen werden.

Projekt SeaClan
Wir (Valena, Sulhia, Ole, Lilli) haben den Teich und die anliegenden Beete neben dem Oberstufengebäude bestmöglich versucht zu säubern,sowie von Plastikmüll zu befreien. Außerdem haben wir ein aussagekräftiges Schild an die Holzwand gehängt. Damit erhoffen wir uns, dass die Müllentsorgung im Teich geringer wird. Mit unserer „SeaClean“ Aktion wollten wir etwas der Schule zurück geben, da sie uns schließlich 9 Jahre stets unterstützt hat. Unser Ziel war anfangs das Wasser abzupumpen und die Bänke zu kärchern und zu streichen. Leider konnten wir dies nicht ganz realisieren, sodass wir letztendlich den Teich und die Beete „nur“ von Gegenstände, Plastikmüll und Laub befreien konnten.

Für die folgenden Jahren wünschen wir uns weitere „SeaClean“ Tage, an denen der Teich gesäubert wird.

Nachhaltigkeitsprojekt „Pfandtonne“
Innerhalb unseres Geographie-Unterrichts hatten wir (Annabelle, Melina, Jannes, Viktoria) die Aufgabe, ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen. Nachhaltig sollte es sein, das war das einzige Kriterium, alles andere war uns frei gestellt. Wir in unserer Gruppe entschlossen uns, etwas aufzubauen, das in unserer Schule stattfindet und von Schülern weiter geführt werden kann, um die Nachhaltigkeit zu sichern.
Kurze Zeit später kam uns die ausschlaggebende Idee: Wir könnten die Schüler dazu motivieren, ihre Pfandflaschen zu spenden, um eine gemeinnützige Organisation zu unterstützen. Seit kurzem steht nun unsere Pfandsammeltonne in unserer Aula, über die wir bereits viele Pfandflaschen gesammelt haben. Den Erlös spenden wir an die Organisation „Viva con Agua“, die sich in Entwicklungsländern für Zugänge zu Wasser- und Sanitäranlagen einsetzt.
Platz schaffen mit Herz - Die Kleiderspendenaktion an der STSWA (Anne, Alina und Marie )
Wir, das Team von ,,Platz schaffen mit Herz" haben eine Kleiderspende an der Schule organisiert, welche die Kleiderspendeninitiative des Konzerns OTTO unterstützen soll. Hierbei könnt ihr mit eurer gespendeten, gebrauchten Kleidung ganz einfach etwas Gutes tun: Kleiderschrank aussortieren, alles in die Kleidertonne im Oberstufengebäude werfen und anschließend sorgen wir dafür, dass das Ganze sicher zu OTTO kommt. Von da aus wird eure alte Kleidung durch Fachbetriebe in Osteuropa, Asien und Afrika weiter verkauft. Der Erlös von diesen Verkäufen fließt dann in soziale Projekte, z.B. von der Aid By Trade Foundation, dem NABU und der Welthungerhilfe.  Das Projekt steht seit Dezember 2014 und wir konnten bis heute schon 12 mal die prall gefüllte Kleidertonne an die Initiative spenden. Darüber freuen wir uns sehr und hoffen auch weiterhin auf eurer Engagement! 

Am 20.März fand eine Sonnenfinsternis statt, die in einem großen Teil Europas als partielle Sonnenfinsternis sichtbar war. Die Totalitätszone erstreckte sich im Nordatlantik über die Farörinseln, über Spitzbergen und war schließlich sogar noch am Nordpol zu sehen. Das Datum dieser Sonnenfinsternis ist auch ungewöhnlich, das sie praktisch am Tag der Tag-und-Nachtgleiche stattfand.

Sonnenfinsternisse haben einen spezifischen Rhythmus: Die Bahn des Mondes ist recht kompliziert und alles andere als eine (Kepler-)Ellipse. Die Bahn des Mondes ähnelt eher einer Rosette, die sich pro Mondumlauf um etwa 1,5° dreht. Weiterhin ist die Mondbahn um ca. 5° gegenüber der Ekliptik (das ist die scheinbare Bahn der Sonne entlang des Tierkreises) geneigt. An zwei Punkten schneidet die Mondbahn die Ekliptikebene, diese Punkte heißen (Mond-)Knoten, manchmal werden sie auch als Drachenkopf und Drachenschwanz bezeichnet. Alle diese Bahnen, Knoten und Ellipsen rotieren jetzt und das hat zur Folge, dass sich die Konstellationen von Sonne und Mond etwa alle 18 Jahre sehr genau wiederholen. So hat es eine ähnliche Konstellation von Sonne und Mond 1997 gegeben und diese totale Finsternis war in Sibirien sichtbar. Die Sonnenfinsternis von 1999 über Deutschland wird eine „Wiederholung“ im Jahr 2017 in den USA haben (der Unterschied in der geografischen Länge von 120° gehört mit zum Muster). Also für alle diejenigen, die eine totale Sonnenfinsternis mal sehen wollen... Und die nächste totale Sonnenfinsternis ist sogar schon nächstes Jahr in Indonesien zu sehen, und zwar am 9.März 2016 in den Frühjahrsferien!

Der Fachbereich Physik bot nun zu der aktuellen Sonnenfinsternis Möglichkeiten zur Beobachtung. Es gab Sonnenfinsternisbrillen, verschiedene Sonnenprojektoren und ein Teleskop (mit Sonnenfilter natürlich!), um das Naturschauspiel für möglichst viele Schülerinnen und Schüler sichtbar zu machen. Es ist natürlich sehr gefährlich direkt in die Sonne zu schauen, ganz abgesehen davon, dass ein natürlicher Augenreflex dies gar nicht zulässt. Auch andere „Hilfsmittel“ wie geschwärzte Scheiben oder Röntgenfilme bergen die große Gefahr von schwere Augenschäden, und es ist von deren Gebrauch dringenst abzuraten. Die vorliegenden Sonnenfinsternisbrillen waren von „Astromedia“ und mit einer speziellen zertifizierten Folie ausgestattet, die 99,999 % des Sonnenlichtes abfiltert. Abgesehen davon, sollte jeder wissen, dass im Hochgebirge, wie den Alpen, die UV-Strahlung so stark ist, dass ein Sonnenbrand schon bei bedecktem Himmel möglich ist, also sowohl Sonnencreme wie eine Sonnenbrille (oder besser Gletscherbrille) angebracht ist.

Nachdem alle optischen Instrumente aufgebaut waren und alle Schüler in den Gebrauch eingewiesen waren, konnte es zur 4. Stunde losgehen, und es war deutlich zu sehen, dass der Mond anfing, die Sonne “anzuknabbern“. Während der 2. großen Pause war schließlich der Höhepunkt der partiellen Finsternis zu beobachten. Während der ganzen Zeit war strahlender Sonnenschein und kaum eine Wolke war am Himmel zu sehen. So hatte unser kleines Volksdorf enormes Glück, ganz im Gegensatz zur Innenstadt von Hamburg. Auch war zu bemerken, dass das Licht der Sonne „anders“ wurde: Es wurde ganz einfach etwas dunkler und auch kühler, kein Wunder, denn die Sonne war ja teilweise bedeckt. Um etwa viertel nach elf zogen allerdings doch Wolken auf, doch da war die Finsternis auch schon fast vorüber und die Schüler und Schülerinnen waren auch schon wieder in ihren Klassenzimmern.

Link für ein kleines mathematisches Rätsel.
Viel Erfolg! Die Auflösung verrate ich im nächsten Newsletter.
Dr. Christian Grosche

Nachdem uns unsere Englische Partnerschule 'Chigwell School' schon im Februar besucht hatte und wir schon damals eine großartige gemeinsame Zeit verleben konnten, trafen wir uns nun am 9.3.2015 auf dem Flughafen in Hamburg wieder, um gemeinsam den Gegenbesuch zu starten. Neu dabei war Frau Ihde, die ab März 2015 die Nachfolge von Frau Bohr antrat.

Nach einem ruhigen Flug trafen wir in Luton bei London ein und wurden per Bus nach Chigwell in der Grafschaft Essex bei London gefahren. Dort erwarteten uns schon die Gastgeber und spannende 8 Tage konnten beginnen.

Dieser 17. Austausch war mit 40!! Beteiligten aus den Klassenstufen 6,7,8,9,11 und 12 der größte aller Zeiten. Das ist besonders hervorzuheben, denn die Deutsche Sprache hat in England im Wettbewerb mit Spanisch keinen leichten Stand. In vielen Schulen wird Deutsch als Sprache gar nicht mehr angeboten.

Unser Program begann am Freitag mit einem gemeinsamen Besuch des Olympiaparks - mit den englischen Partnern- also 80 Schüler eroberten gemeinsam dieses riesige Gelände. Als Höhepunkt bestiegen wir den 80 m hohen Mital-Steeltower, der bei bestem Wetter jedem Teilnehmer einen herrlichen Blick über London ermöglichte.

Das Wochenende verbrachten die Schüler in Ihren Gastfamilien und mussten daher permanent Englisch sprechen. Viele Schüler meinten, sie hätten noch nie soviel Englisch gesprochen und gehört, wie während dieses Austausches.

Traditionsgemäß ging dann am Montag die Hamburger Gruppe allein in das weltberühmte Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds – immer ein voller Erfolg. Danach erkundeten wir Covent Garden mit seinen Künstlern. Dienstag fuhren wir gemeinsam mit den Gastgebern in die älteste Stadt Englands -Colchester- und besuchten den dortigen, in ganz England bekannten Zoo. Anschließend erkundeten die Schüler allein diese mittelalterliche Tudorstadt.

Am Mittwoch konnten wir per Schiff und Bus alle Sehenswürdigkeiten der Stadt mit einem Hop On-Hop Off Doppeldeckerbus kennenlernen. Wo es einem besonders gefällt, steigt man einfach aus und fährt dann irgendwann weiter. Gegen Mittag trennte sich die Gruppe. Frau Ihde besuchte mit einem Teil das Musical 'Wicked', die andere Gruppe fuhr mit Herrn Jordan ins großartige Natural History Museum und tätigte anschließend noch die restlichen Einkäufe auf der Oxford Street.

Donnerstag fand dann noch Unterricht statt und anschließend gings per Bus wieder zurück nach Luton. Uns allen war aufgrund des vor einigen Tagen geschehenen Flugzeugabsturzes recht mulmig im Bauch und wir Lehrer mussten vor allem mit den jüngeren Schülern viele beruhigende Gespräche führen.

Sicher landeten wir dann um ca. 17:00 Uhr in Hamburg. Alle waren gesund wieder zuhause angekommen und schlossen erleichtert ihre Eltern und Freunde in die Arme. Neben dem intensiven Sprachgebrauch ist vor allem der großartige Kontakt zwischen den älteren und den jüngeren Schülern hervorzuheben. Viele Beteiligte waren wirklich in ihrer Persöhnlichkeit gewachsen und unheimlich stolz auf sich.
Schon jetzt freuen wir uns auf Austausch Nr. 18 im Jahr 2016!!
Owe-Jens Jordan
Organisator Englandaustausch

„Olympia 2024 in Hamburg - mehr Nutzen oder mehr Schaden für die Stadt?“ Diese Frage wurde am vergangenen Mittwoch im Hamburger Rathaus leidenschaftlich debattiert. Allerdings standen diesmal nicht Hamburgs Politiker am Rednerpult, sondern die Finalisten des Wettbewerbs „Jugend debattiert“. Wortstark tauschten die Oberstufenschüler ihre Argumente für und gegen die Spiele in der Hansestadt aus und stritten engagiert für ihre Positionen. Doch Schlagfertigkeit allein reichte nicht aus, um hier zu punkten, Fachwissen war gefragt: Denn welcher Schüler Pro oder Contra vertritt, wurde erst kurz vor dem Wettbewerb ausgelost. Die Aufregung der jungen Redner war spürbar, schließlich saß die hochkarätige Jury, bestehend aus Hamburger Bürgerschaftsabgeordneten und Journalisten, gleich in der ersten Reihe. Den Siegern der Debatte winkte außerdem die Teilnahme am Bundeswettbewerb in Berlin.

Seit 13 Jahren wird das Landesfinale von „Jugend debattiert“ in der Hamburgischen Bürgerschaft ausgetragen, einem durchaus passenden Ort für einen Debattenwettstreit. Allein in Hamburg haben sich rund 14.300 Schülerinnen und Schüler in 57 weiterführenden Schulen im laufenden Schuljahr an dem Projekt beteiligt, bundesweit sind es mehr als 200.000 Schüler. Im Rahmen einer Unterrichtsreihe werden die Schüler zunächst im Debattieren geschult, die anschließenden Wettbewerbe finden in zwei Altersstufen (Klassen 8-10 und Klassen 11-13) zuerst auf Schul-, Regional- und Landesebene statt, bevor beim Bundesfinale in der Hauptstadt die besten Debatanten aus ganz Deutschland aufeinandertreffen. Schulsenator Ties Rabe, der die Debatte im Rathaus verfolgte, zeigte sich überzeugt vom Konzept des Schulprojekts: „Jugend debattiert leistet einen wichtigen Beitrag für die Erziehung zur Demokratie. Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen auseinanderzusetzen, aber auch selbst das Wort zu ergreifen und einen Standpunkt zu vertreten.“ Dabei helfen klare Regeln: Pro Debatte vier Schüler, eine Streitfrage, 24 Minuten Dauer. Wer überzieht, hört eine Glocke läuten. Während die Glocke bei den Oberstufenschülern von Zeit zu Zeit zu hören war, hielten sich die Schülerinnen und Schüler in der Finaldebatte der Mittelstufe beinahe exakt an die vorgeschriebene Redezeit. Das Votum der Jury: Alle Schüler haben hervorragende Leistungen gezeigt. Unsere Kandidaten im diesjährigen Wettbewerb im Rathaus waren:
Melanie, Tim und Thore für die Sekundarstufe I sowie
Leonie, Bodo und Moritz für die Sekundarstufe II

Ines Lessing

15.3. - letzter Ferientag in Hamburg!
Alle Schüler bemühen sich intensiv um den letzten Erholungskick.
Alle? Nein!

Eine kleine Schülergruppe der STSWa macht sich auf den Weg nach Farven zum 20. Workshop der Klima-AG.
Eine kleine Gruppe? Nein!

33 Schüler sind dabei, ganz abgesehen von den 10 Schülern, die absagen mussten, weil sie sich noch auf dem Rückweg vom Familienurlaub befinden.

Angekommen in Farven, beginnt die Arbeit an den neuen Projekten:

  • Vorbereitung des 3. Mobilitätstages an der STSWa (klimaneutral zur Schule)
  • Ausarbeitung der Präsentation der Klima-AG für den HVV-Kongress am 5./6.05.2015 (JuMo – 15. Fachkonferenz zum Thema „Grundrecht Mobilität: grenzenlos? Ethische Kriterien der Verkehrsmittelwahl“
  • Recycling von PET-Flaschen, Handys und Altkleider an der STSWa
  • Übergabe und Neubelebung des Fairtradestandes
  • Entwicklung eines Logos für unsere neuen Klima-AG-T-Shirts

Wie immer wird in kleinen jahrgangsübergreifenden Gruppen diskutiert, geplant und organisiert.
Wie immer werden die Projekte in der Folgezeit das Schulleben an der STSWa positiv bereichern!

Und sollten einige noch nichts vom Hamburger Modell „Klimaschule“ gehört haben, gibt es die Möglichkeit, sich bei YouTube unter „Klimaschulen“ bzw. folgendem Link 
https://www.youtube.com/watch?v=uV4YawzquiU
über uns zu informieren! Es lohnt sich!

Herzliche Grüße
Eure Klima-AGler 

Eine Kolumne der Schulinspektion Hamburg
(Peter Schulze, IfBQ-Schulinspektion)

„Gute Schule sichtbar machen“ – das ist von Anfang an eines der Leitmotive der Hamburger Schulinspektion. Bei ihren Inspektionen stoßen die Inspektorinnen und Inspektoren immer wieder auf clevere Lösungen für Probleme und Herausforderungen, die auch viele andere Schulen beschäftigen. Egal ob es um die Strukturen von Führung und Zusammenarbeit oder ganz praktische Fragen im pädagogischen Alltag geht, in dieser Kolumne möchten wir künftig in unregelmäßigen Abständen große und kleine Lösungen, neue kreative Wege, kurz Good Practice sichtbar machen. Das erfolgt natürlich in Abstimmung mit den jeweiligen Schulen, deren gute Arbeit hier zukünftig einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Der Hafen – Stadtteilschule Walddörfer

Wie viele Schulen in Hamburg, deren Schülerinnen und Schüler vorwiegend aus privilegierten Elternhäusern stammen, stand die Stadtteilschule Walddörfer (KESS 5) in Volksdorf vor der Frage: Wie setzen wir unsere überschaubaren Mittel zur Förderung verschiedener Schülergruppen am effektivsten ein? Denn „zu oft sitzen SuS mit einem anerkannten Förderbedarf ohne Unterstützung in zu großen Lerngruppen.“ (Hafenkonzept, STS Walddörfer). Es war klar, dass das Modell der Doppelbesetzung in wenigen Unterrichtsstunden an seine Grenzen stieß. Die Schule machte sich also auf die Suche nach guten Ansätzen in anderen Schulen, wurde in der Erich-Kästner-Schule in Farmsen fündig und orientierte sich bei ihrem Hafen auch an deren Prisma-Modell.

Im Herbst 2014 startete nun der Hafen am Standort der Jahrgänge 5 und 6 in eigenen Räumen. „In einem Hafen kann man bei unruhiger See festmachen, Ruhe vor dem Sturm finden, Anker werfen, eine Heimat finden“ leitet die Stadtteilschule Walddörfer den Namen her. Das sollte man aber nicht mit einer „Chill out-Zone“ oder einem Toberaum verwechseln. Der Hafen versteht sich viel mehr als „ein temporäres sozialpädagogisches Angebot zur Persönlichkeitsentwicklung“. Der Hafen ist dabei ausdrücklich kein Instrument der Disziplinierung. Er will keine Insel oder Trainingsraum sein, in den Schülerinnen und Schüler geschickt werden, die im Unterricht unruhig sind oder das Lernen ihrer Mitschülerinnen und –schüler stören. Hafenzeit ist Arbeitszeit. Hier werden Schülerinnen und Schüler fit gemacht für den Schulalltag, indem sie das Lernen lernen und üben, sich länger zu konzentrieren, indem sie ihre Stärken entdecken und Vertrauen in ihr Können entwickeln, indem sie üben, Konflikte und Stresssituationen besser zu bewältigen. Im Hafen können auch Schülerinnen und Schüler andocken, die darin unterstützt werden, ihr großes Leistungspotential besser zu entfalten. 

Der Hafen ist eine zeitlich befristete Förderung. Eine Schülerin oder ein Schüler geht je nach Bedarf etwa vier bis sechs Wochen für eine Doppelstunde in der Woche in den Hafen, wo sie oder er auf eine kleine Gruppe anderer Schülerinnen und Schüler trifft. Dass ein Schülerin, ein Schüler in den Hafen geht, wurde zuvor in einem Aufnahmegespräch besprochen. Gearbeitet wird mit eigenen Materialien, die nicht aus dem Unterricht kommen. Im Hafen arbeiten Sozialpädagoginnen, die eng mit dem Klassenteam, den Sonderpädagoginnen und dem Beratungsdienst kooperieren.

Damit ist der Hafen in der Stadtteilschule Walddörfer ein vielversprechender Ansatz, der verschiedene Aspekte einer inklusiven Schule im Schnittfeld von Fördern und Fördern, sozialem Lernen und Persönlichkeitsbildung verbindet. Nach den ersten Monaten genießt er sowohl bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern als auch im Kollegium eine große Akzeptanz. Die Schule denkt bereits über die Ausweitung auf die höheren Jahrgänge nach und schafft mehr Flexibilität für spontane Besuche.

Kontakt: Michael Kraft (Schulleiter der STS Walddörfer),

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