wieder neigt sich ein Schuljahr dem Ende entgegen ... und das neue kündigt sich mit ambitionierten Vorhaben schon an.
Mit großer Sorge beobachten die Kolleginnen und Kollegen die häufig sehr unbedachte Handhabung von Handy und Smartphone auf Seiten der Schüler. Die Beratungsabteilung muss jede Woche schwerwiegende Mobbingfälle bearbeiten.  Nach langen Diskussionen hat sich das Kollegium dazu entschieden, einen neuen Umgang mit den Handys nach den Sommerferien zu erproben.
Erstmalig soll die Handy - und Smartphonenutzung in allen Gebäuden auch am Ahrensburger Weg verboten sein. Am Vörn Barkholt gibt es diese Regel schon lange und wird dort mit Erfolg auch durchgesetzt. Am Ahrensburger Weg ist diese Regel neu, soll hier zunächst für ein halbes Schuljahr erprobt werden, bevor sie dann nach Evaluation eventuell in die Hausordnung übernommen werden könnte. Ausnahme: Oberstufenschüler dürfen auch hier ihre Geräte im Oberstufengebäude weiterhin nutzen.
Sollten Handys  während des Unterrichts oder auch in den Pausen im Hauptgebäude am AW gesichtet werden, sind diese einzusammeln und bei den Abteilungsleitungen abzugeben. Ein fester Regelkanon ist vereinbart und wird den Schülerinnen und Schülern nach der Sommerpause mitgeteilt.
Alle sind sich darüber im Klaren, dass die Erprobung dieser neuen Regel kein leichtes Unterfangen ist. Mit großem Unmut wird gerechnet, da der schnelle Griff zum Handy auch während des Unterrichts für viele Schüler eine willkommene Ablenkung vom Unterricht ist. Häufig - so beklagen Kolleginnen und Kollegen- führe dies bei Schülerinnen und Schülern zu mangelnder Konzentration und deutlichen Leistungsabfällen. Pausen sollen wieder echte Pausen sein, in denen man miteinander redet, essen und trinken kann oder sich bewegen sollte. Mit dieser Perspektive wagen wir uns an das Experiment.
Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen
Ines Lessing
Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

die Sommerferien rücken schnell näher. Dies möchte ich nutzen, um mich mit einem Brief über aktuelle und das Schulleben prägende Themen an Sie und euch zu wenden.

Beginnen möchte ich mit einer Personalie: als Abteilungsleiter der Jahrgänge 8-10 bereichert Herr Stefan Ullmann seit Mai unser Schulleitungsteam.

Die letzten Wochen waren sehr von Abschlussprüfungen bestimmt. Mündliche und schriftliche Abitur-prüfungen wurden hamburgweit erstmalig am Ende des Schuljahres abgelegt. Am Freitag konnten wir 114 erfolgreiche Abiturientinnen und Abiturienten im Jahrgang 13 verabschieden. Im Jahrgang 10 erreichten 38 Schülerinnen und Schüler den Ersten Schulabschluss, 38 den Mittleren Schulabschluss und 85 wurden in die Vorstufe der gymnasialen Oberstufe versetzt.

Auch in diesem Schuljahr haben viele Schülerinnen und Schüler erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen: Jugend debattiert, der Informatik-Wettbewerb "Biber" und in Mathematik an dem Känguru-Wettbewerb.

Der Bereich Ökologie nimmt in unserer Schule einen wichtigen Stellenwert ein. Projekttage zum Klimaschutz und zur Mobilität sensibilisierten im April und Mai unsere Schülerinnen und Schüler am Vörn Barkholt. Wir sind seit vielen Jahren Klima- und Umweltschule und in unserer Klima-AG arbeiten neben Lehrerinnen und Lehrern viele Schüler und Schülerinnen mit: der dreitägige Klimaworkshop hatte Ende Juni über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Jahrgängen 7-13! Höhepunkt dieses Schuljahres war die Preisverleihung zum Landessieger "Energiesparmeister 2014" in Berlin.

Im sportlichen Bereich waren wir mit 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern beim Hamburger Zehntelmarathon vertreten. Am Hamburger Citykids-Triathlon sind sogar 56 Schülerinnen und Schüler unserer Schule an den Start gegangen! Hier gab es zahlreiche Bestleistungen und viele vordere Platzierungen.

Stellvertretend für viel große und kleine Aufführungen möchte ich die Musical-Aufführungen der Klasse 8b "König der Savanne" und das Theaterprojekt "grenzenloser Schrei" des 12. Jahrgangs nennen. Auch die Lesungen der Autorin Lilly Lindner beeindruckten viele Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 10 und in der Oberstufe.

Über die Grenzen erfolgreich ist neben unserem langjährigen Englandaustausch auch unser erster Austausch mit einer polnischen Schule in Gdynia, den wir im nächsten Jahr gerne fortsetzen wollen.

Mit großer Sorge haben wir die zunehmend unbedachte Handhabung von Handys und Smartphones auf Seiten der Schülerinnen und Schüler festgestellt. Nach intensiven Diskussionen hat die Lehrerkonferenz entschieden, am Standort Ahrensburger Weg einen neuen Umgang mit diesen Geräten nach den Sommer-ferien für ein halbes Schuljahr zu erproben: Handys und Smartphones dürfen innerhalb der Gebäude nicht von Schülerinnen und Schülern verwendet werden. Ausgenommen sind die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe im Oberstufengebäude. Genauere Informationen folgen zu Beginn des Schuljahres.

Im September werden Unterschriften für das Volksbegehren zur Einführung des Abiturs nach 13 Schul-besuchsjahren (G9) an Gymnasien gesammelt. Dies ist Anlass für die Planung eines Aktionstags aller Stadtteilschulen (voraussichtlich am 1. September) unter dem Motto: Schulfrieden bewahren. Das Zwei-Säulen-Modell aus Gymnasium und Stadtteilschule bietet echte Wahlfreiheit auf dem Weg zum Abitur. Auch hierzu informieren wir nach den Ferien.

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, ich wünsche Ihnen und euch schöne Ferien und einen tollen Sommer!

Mit freundlichen Grüßen       
Michael Kraft

Das gab es sicherlich noch nie:

Public Viewing in der Scheune beim Haus im Stüh!

Zu sehen war das WM-Spiel Deutschland gegen Algerien. Und so kam es, dass dank der doch sehr langatmigen Bemühungen der deutschen Fußballer zum Sieg zu kommen, diesmal auch die Nicht-Oberstufen-Schüler erst nach Mitternacht ins Bett gehen durften!

Natürlich war die WM nur Randthema auf dem 16. Workshop der Klima-AG. Wie immer standen die Themen Klimawandel und Energiesparen im Mittelpunkt.

Gerade zurück aus Berlin von der Preisverleihung zum "Energiesparmeister", den Kopf voller neuer Ideen und Anregungen, machten sich die Schüler an die Arbeit.

"Luftpost für Afrika" heißt das nächste Projekt der Klima-AG, das sofort nach den Sommerferien gestartet wird. Träger dieses Projektes ist der Verein Afrika Rise e. V. mit dem Sänger Johnny Strange von Culcha Candela als Botschafter.
Mit dieser Aktion wollen wir lokale Bildungseinrichtungen in Afrika (Uganda) unterstützen. Unsere Schüler werden Luftballons für einen Flugwettbewerb verkaufen (an Mitschüler, Lehrer, Nachbarn, Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte, …) und der Erlös wird dem Verein gespendet.
Am 24.9. werden alle Luftballons mit den individuellen Karten der Käufer in die Luft gelassen. Dem Besitzer des am weitesten geflogenen Luftballons winkt ein Gewinn!

Weitere Projekte sind in Vorbereitung (z. B. die Einrichtung einer PET-Flaschen Sammelstelle an der Schule zugunsten des Projektes "Viva con Agua") und natürlich wird es auch im nächsten Schuljahr wieder die Klimaschulung für den Jahrgang 5 und den Mobilitätstag - Fahrrad statt Auto - geben.

Wir sind traurig, dass uns auch zum Ende dieses Schuljahres mit dem Schulabschluss wieder engagierte Mitglieder der Klima-AG verlassen werden.

Herzlichen Dank an ihre jahrelange Mitarbeit!
Wir freuen uns aber auch, dass wir gerade jetzt eine größere Gruppe Mädchen als neue Mitglieder in der Klima-AG begrüßen konnten.

Der Generationswechsel ist erfolgreich vollzogen!

Herzliche Grüße, eure Klima-AG


Quelle: Hamburger Morgenpost, 8. Juli 2014

Beste Energiesparschule

08.07.2014  Was Klimaschutz ist, weiß an der Stadtteilschule Walddörfer jedes Kind. Selbst die Kleinsten geben alles, um den...


Den gesamten Artikel "Junge Öko-Helden" von Nina Gessner
können Sie in der
Hamburger Morgenpost vom 8. Juli 2014 nachlesen.

Klima-AG

Die Stadtteilschule Walddörfer wird in Berlin zum Energiesparmeister Hamburgs gekürt.

Videolink: Projektvorstellung StSWa Energiesparmeister 2014

Videolink: Preisverleihung 2014 in Berlin

 

Am 13. Juni 2014 besuchten wir, die Medienklasse des 8. Jahrgangs von Frau Weißer, nach langer und intensiver Vorbereitung (Erarbeitung eines Moduls „Schein und Sein“ zum Thema Reality-TV, Analyse von Stilmitteln und deren filmische und fiktionale Wirkung, Anwendung und Wirkung von emotionalisierter Realität) das Fernsehstudio des Fernsehsenders TIDE. Dort bekamen wir die Möglichkeit unsere eigene Castingshow mit dem Namen „Das Megatalent“ zu drehen.

Vor Ort wurden wir von einem Mitarbeiter empfangen und eingewiesen. Nachdem wir unseren späteren Drehablauf besprochen und uns für den bevorstehenden Dreh umgezogen hatten, konnte es nach einigen Probedurchläufen los gehen!
Unten im Studio benötigte es natürlich Schüler vor, sowohl als auch hinter der Kamera, deren genaue Aufgaben schon im Voraus verteilt wurden. Auch die Aufgaben als Bildmischer und Tontechniker wurden vergeben.
Es benötigte einige Versuche bis wir uns an die Kamera gewöhnt hatten.

Bis zum Ende lief jedoch, bis auf einige kleine aber auch lustige Fehler, alles wie geplant. Der Dreh machte sehr viel Spaß und wir finden es toll, dass uns als Medienklasse diese Chance geboten wurde. Im Namen unsrer Klasse wollen wir uns auch bei unserer Tutorin Frau Weißer bedanken, da sie sich dafür eingesetzt hat diesen Ausflug zu organisieren.

Alles in Allem war es ein aufregender Tag, der uns viel Spaß und Freude bereitet hat.
F. Weißer
 

Lehrbuch ohne Lösung

Die Lösung einer Aufgabe nicht im Lehrbuch finden zu können, ist ungewohnt für die 12.-Klässler. Noch ungewohnter ist es für ihre Lehrer. "Auch wir... 

So beginnt der Artikel, den Journalistin Frau Yvonne Scheller über die Projektpräsentation geschrieben hat.

Mehr erfahren Sie unter dem Link:

Initiative NaT: Lehrbuch ohne Lösung (12.06.2014)

Andrea Schmidt


Vom 5. - 11. Juni 2014 war es endlich soweit.

Unsere Schule konnte sich über den ersten Gegenbesuch der polnischen Schüler/innen und ihrer zwei Begleiterinnen aus Gdynia freuen.

Unsere deutsche Gruppe besuchte bereits im Januar dieses Jahres die unweit von Danzig gelegene Hafenstadt (wir berichteten) und begrüßte jetzt herzlich die Austauschpartner bei einer feierlichen Zeremonie in der Aula.
Den Höhepunkt am Ankunftstag bildete das gemeinsame Pflanzen eines ca. vier Meter hohen Apfelbaumes, der freundlicherweise von der Gärtnerei Piepereit gespendet wurde und als Symbol für die erblühende Partnerschaft stehen soll.

Selbstverständlich war für die polnische Gruppe ein besonderes Programm erstellt worden. Neben einem geführten Rundgang durch die Innenstadt Hamburgs und der Besichtigung des Rathauses war zwecks Nord- Ostseevergleich ein Tagesausflug  mit Bernsteinschleifen auf der Hallig Hooge geplant.
Außerdem konnten die Schüler bei bestem Pfingstwetter während  einer Kanufahrt Hamburg von der Wasserseite kennenlernen.
Der Besuch eines in der Stadtteilschule von Schülern aufgeführten Musicals rundete das Programm ab.

Die Schüler/innen dokumentierten wie schon bei der ersten Begegnung vieles mit der Videokamera. Vom Besuch in Polen liegt bereits ein gelungener Videofilm vor, ein zweiter vom Gegenbesuch ist in Arbeit.

Schnell war die gemeinsame Zeit vorbei. Beim Abschied flossen sogar ein paar Tränen, da sich alle hier in ihren Familien sehr wohl gefühlt haben. Nun warten wir auf ein baldiges Wiedersehen in Gdynia.

Sogar die regionale Presse berichtete über unseren gelungenen Schüleraustausch:

Heimatecho, erschienen am 2. Juli 2014

Markt, Wochenzeitung für die Walddörfer und das Alstertal, erschienen am 5. Juli 2014

Marion Koschorrek-Clausen

 

Das Musical begann mit der Reise ins Haus Emsen.

Die ersten Proben fingen an und das gemeinsame Projekt startete. Danach begannen regelmäßige Proben im Musikunterricht.
Da die Proben in der Schulzeit aber nicht ausreichten, mussten wir auch am Wochenende ein paar Proben einplanen. Frau Manthey und Frau Heyde motivierten uns immer wieder aufs Neue.
Da die Probenwochenenden von  9:00 - 18:00 Uhr sehr lang waren, gab es auch so manche unkonzentrierte Phasen.

Bei den Kulissen haben uns Frau Schlafke und ihre Kunstklassen sehr große Unterstützung geleistet.

Svea, unsere Choreographin, hat uns bei unseren Tänzen sehr unter die Arme gegriffen.

Die Trickfilm AG hat uns mit ihren Trickfilmen bei ein paar von unseren schwierigsten Szenen sehr unterstützt.

Am 4. Juni war es endlich soweit. Drei Tage hintereinander standen wir abends immer mit großem Spaß auf der Bühne.
Es war fantastisch zu sehen, wie die Menschenmassen in die Aula strömten, um uns zu sehen.
Zum Glück kamen auch die eingebauten Jokes gut bei dem Publikum an, sodass die Aula immer wieder in großes Gelächter ausbrach.

Die Musik und die Kostüme haben wir selber übernommen, das Schminken haben wir auch selbst gemacht bis auf drei Mütter, die uns großzügig unterstützt haben.

Das Musical war mit sehr viel Arbeit verbunden, hat uns allen aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Das gesamte Jahr über arbeiteten wir auf diese fantsastischen drei Tage hin, die uns dann auch mit großem Erfolg gelungen sind.


Die harte, aber auch spaßige Arbeit hat uns allen wirklich großen Spaß gemacht und unsere Klasse wurde noch ein gewaltiges Stück zusammen geschweißt.

Lynn H. und David N., 8B


Quelle: Hamburger Abendblatt, 28. Mai 2014

"Eigener Laptop statt Schulheft"
Diese Schlagzeile könnte Ihnen am 28. Mai 2014 im Hamburger Abendblatt aufgefallen sein. Die Schlagzeile ist toll, aber sie betrifft diesmal nicht unsere Schule. Vor 15 Jahren gab es das Projekt SEMIK (Systematische Einbeziehung von Medien, Informations-und Kommunikationstechnoloigie in Lehr- und Lernprozesse). Damals war unsere Schule eine der 6 Hamburger Pilotschulen. Alle Schüler einer Klasse wurden vom Hamburger Senat mit eigenen Laptops, die Klassen mit Beamer und mobilen Smartboards ausgestattet.

In Spalte 3 des Artikels wurden unsere und weitere Schulen aus einem anderen Grund erwähnt:
Wir entwickeln auf Basis des neuen Bildungsplans Unterrichtsprojekte für gelungenen Informatikunterricht. Die Teilnahme unserer Schule an diesem Projekt hat einen weiteren besonderen Grund:
Die Schülerinnen und Schüler, die ab August 2014 in die 8. Klasse gehen werden, werden als 10.-Klässler das 2-stündige Pflichtfach Informatik haben. Das ist bisher noch einzigartig in Hamburg.
Deshalb wollen wir die Einführung in den nächsten 2 Jahren gründlich vorbereiten und haben dafür auch die Unterstützung der Schulbehörde.

Ines Lessing, Andrea Schmidt

Karate-AG

(immer montags und donnerstags)

Die Gruppe von max. 16 Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 5-7 ist bunt zusammengestellt.

Jeder kann mitmachen.

Voraussetzung für die Gürtelprüfung ist nicht Talent,
sondern Regelmäßigkeit!

Karate ist in erster Linie Formtraining. Die Kinder lernen hier sich selbst zu kontrollieren auf sich und andere Acht zu geben und sich zu disziplinieren.

Ziel ist

  • neben dem nächsten Gürtel

  • die Entfaltung der verantwortungsbewussten Persönlichkeit und die positive Charakterbildung.


Trainerin: Susanne Porath (1.Dan)

2014 05 Klimatag1
alle reden über Klimakatastrophen – aber bei uns wird aktiv etwas dagegen unternommen.
 
Zum wiederholten Mal wurde unsere Schule zum
 
Energiesparmeister Hamburgs ernannt.
 
Dies verdanken wir dem engagierten Einsatz der Klima-AG
unter Leitung der Kolleginnen und Kollegen

S. Schwarz, N. Lepin, T. Klie, C. Grätzer und O. Jordan.

Danke - und wir drücken die Daumen für den Bundessieg!

2014 05 HrUllmann
 
 
 
 
„Alles neu macht der Mai!"
 
Wir begrüßen unseren neuen Abteilungsleiter 8-10
 
Herrn Stefan Ullmann.
 
Wir wünschen ihm einen guten Start und
gutes Gelingen seiner schulischen Vorhaben.

Rückblick/Ausblick: Online-Voting beim Energiesparmeister-Wettbewerb

Landessieger des bundesweiten Schulwettbewerbs stehen fest / Stadtteilschule Walddörfer ist Hamburgs Energiesparmeister / Online-Abstimmung für Bundessieg auf www.energiesparmeister.de

Berlin, 8. Mai 2014. Bundesweit kämpfen Schüler und Lehrer für gutes Klima und stellen gemeinsam Energiesparprojekte auf die Beine. Die besten dieser Projekte zeichnet die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Klima sucht Schutz" im Rahmen des Energiesparmeister-Wettbewerbs jährlich aus. 16 Schulen hat sie den Titel „Energiesparmeister 2014" verliehen. In Hamburg konnte sich die Stadtteilschule Walddörfer gegen ihre Mitbewerber durchsetzen. Neben einem Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro winken dem frischgebackenen Energiesparmeister 2014 eine Videokamera mit Schnittprogramm sowie eine Patenschaft mit Panasonic Deutschland. Die Schüler aus Hamburg haben zudem noch die Chance, „Energiesparmeister Gold" zu werden und damit nicht nur den Bundessieg, sondern auch ein zusätzliches Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro zu gewinnen. Die Online-Abstimmung findet vom 8. Mai bis 12. Juni auf der Wettbewerbsseite www.energiesparmeister.de statt. Wer für seinen Favoriten votiert, kann ebenfalls gewinnen. Der Hauptpreis: Eine Panasonic-Kamera. Die Preisverleihung findet am 27. Juni 2014 auf der YOU, der Leitmesse für Jugendkultur, in Berlin statt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen und zeichnet die Energiesparmeister 2014 im Rahmen der Preisverleihung aus.
 
Energiesparmeister 2014: Stadtteilschule Walddörfer in Hamburg
Das Engagement der Schüler der Stadtteilschule Walddörfer begeisterte die Jury nachhaltig. Um ihren Energieverbrauch zu senken, initiieren sie schulinterne Energiesparwettbewerbe, stellen CO2-Ampeln zum richtigen Lüften in den Klassenzimmern auf und führen regelmäßig Energieworkshops und Klimaexperimente durch. In einer großen Aktion tauschten die Schüler die Leuchtstoffröhren in ihrer Schule gegen energiesparende Lampen aus. Die Arbeitsgemeinschaft Schulkantine sucht nach klimafreundlichen Alternativen für die Essensversorgung. Klimabeauftragte informieren ihre Klassen über geplante Aktionen der Klima-AG und motivieren so die gesamte Schülerschaft zum Mitmachen. Ältere Schüler führen jüngere Schüler in das Thema ein und sorgen so dafür, dass der Energiespargedanke von Schülergeneration zu Generation weitergetragen wird.
Aktuell arbeiten die Walddörfer an einem Mobilitätsprojekt und werben bei Schülern und Lehrern dafür, klimaneutral zur Schule zu kommen.
 
Panasonic Deutschland übernimmt Patenschaft für Hamburger Schule In das Rennen um den Titel „Energiesparmeister „Gold" gehen die Schüler der Stadtteilschule Walddörfer nicht allein. Unterstützt werden sie von Panasonic Deutschland, die eine Patenschaft für die Schule übernommen haben. „Das Umweltengagement von Panasonic beinhaltet nicht nur globale Anstrengungen zur Reduktion des weltweiten CO2-Ausstoßes, sondern auch viele lokale Projekte. Schließlich sind es die kleinen Dinge, die in der Masse viel bewegen können. Das zeigen auch die Energiesparmeister 2014 aus Hamburg, die sich mit vielen tollen Energiesparprojekten für den Schutz des Klimas stark machen. Besonders hat uns die Vielfältigkeit der Aktionen begeistert: ob beim Schulweg, der Wahl der Beleuchtung, beim Essen oder indem wir die Heizung herunter drehen – die Schüler zeigen, dass wir überall im Alltag schon mit kleinen Verhaltensänderungen Energie sparen können", sagt Michael Langbehn, Manager PR, CSR und Sponsoring bei Panasonic. „Unseren Patenkindern drücken wir für die finale Internetabstimmung die Daumen und hoffen, dass sie den Titel „Energiesparmeister Gold" dieses Jahr nach Hamburg holen", so Langbehn weiter.
 
Die Konkurrenz: Diese Energiesparmeister kämpfen um den Bundessieg
Neben der Stadtteilschule Walddörfer in 22359 Hamburg stellen sich folgende Energiesparmeister dem Online-Voting um den Bundessieg auf
http://www.energiesparmeister.de:
• LBZ St. Anton Schule in privater Trägerschaft in 79359 Riegel, Baden-Württemberg (Förderschule)
• Mittelschule Ensdorf in 92266 Ensdorf, Bayern (Mittelschule)
• Grundschule im Beerwinkel in 13589 Berlin (Grundschule)
• "Schule am Waldblick" in 15831 Mahlow, Brandenburg (Förderschule)
• Grundschule am Baumschulenweg in 28213 Bremen (Grundschule)
• Schulzentrum Marienhöhe in 64297 Darmstadt, Hessen (Gesamtschule)
• Evangelische Grundschule Barth in 18356 Barth, Mecklenburg-Vorpommern (Grundschule)
• Grundschule Am Sonnenbrink in 31655 Stadthagen, Niedersachsen (Grundschule)
• Pascal-Gymnasium in 41515 Grevenbroich, Nordrhein-Westfalen (Gym-nasium)
• Gymnasium auf dem Asterstein in 56077 Koblenz, Rheinland-Pfalz (Gymnasium)
• Katharine-Weißgerber-Schule in 66127 Saarbrücken, Saarland (Gemein-schaftsschule)
• Marie-Curie-Gymnasium in 01069 Dresden, Sachsen (Gymnasium)
• Petri-Sekundarschule in 39397 Schwanebeck, Sachsen-Anhalt (Sekun-darschule)
• Stapelholm-Schule in 24803 Erfde, Schleswig-Holstein (Regionalschule)
• Schule am Andreasried in 99089 Erfurt, Thüringen (Förderschule)

Über den Energiesparmeister-Wettbewerb und die co2online gemeinnützige GmbH
Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online mbH (http://www.co2online.de) setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Mit interaktiven Energiespar Checks, einem Energiesparkonto, Heizspiegeln und Heizgutachten motiviert sie den Einzelnen, mit aktivem Klimaschutz auch Geld zu sparen. Ein starkes Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik unterstützt verschiedene Informationskampagnen. Die Handlungsimpulse, die die Kampagnen von co2online auslösen, tragen nachweislich zur CO2-Minderung bei.
co2online führt zum zehnten Mal in Folge den erfolgreichen Energiesparmeister-Wettbewerb (http://www.energiesparmeister.de) durch. Der Energiesparmeister-Wettbewerb wird im Rahmen der Kampagne „Klima sucht Schutz" durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert.
 
Kontakt: Steffi Saueracker co2online gemeinnützige GmbH | Hochkirchstraße 9 | 10829 Berlin Tel: 030 / 780 96 65 - 22
E-Mail: www.twitter.com/co2online | www.facebook.com/energiesparmeister
 
2014 05 EnergieMeister
 
2014 05 JForscht 
 

Lärm im Unterricht – Nicht zum Aushalten

Mit diesem Thema begeisterte Arne Rokita (Jahrgang 11) die Jury des Wettbewerbs „Jugend forscht". Hier sein Fazit und sein Ausblick:

Zu Beginn meiner Messungen habe ich sehr viel Zeit investieren müssen, bis das System überhaupt funktionsfähig war. Der Kunstkopf lag jahrelang unbeachtet bei der HAW im Schrank und die Software war nicht mehr lauffähig. Die Firma Head acoustics hat mich sehr unterstützt und mir ein zeitlich begrenztes, kostenfreies Update auf die neuste Software zur Verfügung gestellt. Trotzdem hat alles sehr viel länger gedauert, als ich geplant hatte. Dadurch haben sich natürlich auch meine weiteren Messungen deutlich verzögert.
Meine Untersuchungen haben gezeigt, dass der Großteil der Lärmemission von den Schülern verursacht wird. Wenn es gelingen könnte, hier Abhilfe zu schaffen, wäre sowohl den Schülern mit einer besseren Lernatmosphäre als auch den Lehrkräften mit einer guten Arbeitsplatzumgebung geholfen.
Um das zu erreichen wäre ein Runder Tisch zur Entwicklung eines Anti-Lärm-Konzepts aus meiner Sicht eine gute Idee. Es muss allen Beteiligten klar sein, welche Lautstärken im normalen Schulalltag vor¬kommen und welche Auswirkungen dieser Lärm auf die Konzentrationsfähigkeit und Zufriedenheit aller hat. Dann könnten daraus Konzepte zur Lärmreduzierung entwickelt werden.
Außerdem sollten sich Schüler bewusst werden, dass sie zum großen Teil selbst für eine gute Lernumgebung verantwortlich sind. Um das zu unterstützen hilft vielleicht ein Motto wie „Einfach mal die Klappe halten". Eventuell kann ein Kunstkurs ein mitreißendes Logo dazu entwerfen. Dafür habe ich nach dem Regionalwettbewerb eine Kunstlehrerin begeistern können. Sie ist bereit mit mir zusammen das Thema im Unterricht in verschiedenen Klassenstufen zu behandeln. Leider kann dieses erst nach den Frühlingsferien und damit nach Abgabe der Langfassung geschehen.
Ich werde auf alle Fälle weitere Schallschutzkopfhörer untersuchen, denn ich bin fest überzeugt, dass sie sich insbesondere im Sportunterricht bewähren werden. Außerdem wäre es sehr spannend einen Kopfhörer mit digitaler Umgebungsgeräuschunterdrückung im Unterricht zu untersuchen. Diese Geräte haben einen individuell einstellbaren Frequenzbereich. Bei den Untersuchengen dieser Geräte im Unterricht sollte ein besonderes Augenmerk auf dem Sprachverständnis liegen. Leider sind derartige Systeme mit ca. 350 € ziemlich teuer.
Die gesamt Studie können Sie demnächst auf unserer Homepage unter Wettbewerbe nachlesen.
2014 05 Klimatag2 2014 05 Klimatag3
Am 14. und 15.4. fanden in allen 5. Klassen jeweils 3 Projektstunden zum Thema „Klimaschule" statt. In diesen Stunden informierten die Mitglieder der Klima-AG die Schüler zum Thema Klimawandel/Energiesparen.
 
Sicherlich wissen Sie, dass die STS Walddörfer seit 2010 das Prädikat „Klimaschule" trägt. Als „Klimaschule" können Schulen ausgezeichnet werden, die einen schuleigenen Plan darüber ausarbeiten, wie sie in den nächsten Jahren in den Bereichen Strom, Heizen, Ernährung, Mobilität, ... Energie einsparen wollen.

Als Ziel ist eine 20 % Energiereduzierung bis 2020 formuliert.

Verantwortlich für die Umsetzung dieses Planes ist an unserer Schule die Klima-AG, eine Gruppe aus Schülern aus den Jahrgängen 7 – 13 und einigen Lehrern.

Gerne wollen wir auch die Schüler der 5. Klassen für unser Projekt gewinnen! Wir begrüßen alle Interessierten in der Klima-AG.

Herzliche Grüße,

die Klima-AG der STS Walddörfer
 
2014 03 Osthaus1k
Das engagierte Theaterstück von Schülern des 13. Jahrgangs unter Leitung von Herrn Osthaus machte sehr eindringlich auf das Thema der Zwangsprostitution bei uns aufmerksam.

Die Gründerin des Vereins Mission Freedom Frau Gaby Wendland war anwesend und berichtete von ihrem Einsatz für das Los der Mädchen.

Das Theaterstück wurde getragen von dem starken emotionalen Einsatz der vorwiegend weiblichen Schauspielerinnen und den unkonventionellen visuellen Bilddokumenten im Hintergrund. Aufrüttelnd und verstörend – vielleicht ein Impuls sich auch praktisch gegen die Ausbeutung der betroffenen Frauen zu stellen.
 
2014 03 Osthaus2
 
 
Psychologiekurs JG. 11 bei Frau Pohlmann besucht am 26. Februar 2014 das UKE
 
„Liebe heilt fast jede Depression, nur werden Depressive selten geliebt."
Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck
 
Mit diesem Problem befasst sich die Veranstaltung „Psychiatrie macht Schule" schon über einen längeren Zeitraum. Sie laden Schüler zu einem Tag der offenen Tür ins UKE ein, an welchem sich die Jugendlichen Vorträge und Filme über verschiedene Psychosen anschauen können. Patienten und Ex-Patienten berichteten über ihre Krankheit und Ärzte klären über die Ursachen und Folgen der Psychosen auf. Das Ziel der Veranstalter ist es einerseits die Schüler über die Psychosen und die Psychiatrie im Allgemeinen aufzuklären und zusätzlich das gesellschaftliche Bild dieser zu verbessern.

Denkt man an eine Psychiatrie, hat man Bilder von Zwangsjacken und Gummizellen im Kopf. Dies ist jedoch eine Fehlannahme! Die für die Veranstaltung Verantwortlichen probieren die gesellschaftliche Akzeptanz zu verbessern und zu zeigen, dass psychisch erkrankte Menschen unter einer temporären Krankheit leiden, welche genauso heilbar ist wie eine physische Erkrankung. In einer Werbekampagne, welche in vielen deutschen Kinos gezeigt wird, probieren sie ebenfalls die Besucher zur Selbstaufklärung zu leiten.
 
Für mich war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Ich habe viel gelernt und habe nun eine differenziertere Ansicht auf dieses Thema.
 
„Man ist nicht irre, wenn man sich in eine Psychiatrie begibt, sondern man wird es, wenn man es nicht tut." Patientin
 
Eine Patientin zum Beispiel hielt einen Vortrag mit ihrer Therapeutin im großen Hörsaal für alle Interessierten und bereitete einen speziellen Workshop für angemeldete Besucher vor. Ihr war es besonders wichtig zu übermitteln, dass man keine Angst davor haben darf sich therapeutische Hilfe zu holen, wenn man das Gefühl hat, es gäbe ein mehr oder weniger schwerwiegendes Problem. Und, dass einem nur geholfen wird und man sich selber hilft, wenn man die Psychiatrie nicht als eine „Irrenanstalt" betrachtet, sondern sie als ein Hilfezentrum für psychisch erkrankte Menschen erkennt. Diese Patientin hat viel Leid, Krankheit und Gewalt in ihrer Kindheit erlebt und konnte sich nur durch diese therapeutische Hilfe ein eigenes, funktionierendes Leben und eine eigene Familie aufbauen.

Man muss seine Krankheit als Krankheit erkennen, merken was gut tut und was schadet, lernen, über Probleme zu sprechen und Hilfe annehmen zu wollen. Aus solchen Prozessen und Lernvorgängen besteht unter Anderem eine Therapie.
 
Mir hat an der Veranstaltung besonders gut gefallen, dass die Themen so breit gefächert waren; von Ängsten, Depressionen und Drogenproblemen bis zur Transsexualität konnte man sich über jedes Thema informieren. Gerade dieses direkte Gespräch mit den Patienten in kleinen Runden in Workshops waren sehr persönlich, offen und interessant, die Situationen aus Sicht der Betroffenen zu hören.
Fast kommt es mir unwirklich vor, mit wie viel Mut sich die Patienten an dem Tag mit uns ins Gespräch gesetzt haben und wie locker sie (inzwischen) über ihr Leben sprechen konnten.
 
Lea Roemmelt, Finn Thomsen
 
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