Aktuelles

Neuigkeiten der Stadtteilschule Walddörfer


Stand 30.03.20

Behörde für Schule und Berufsbildung

Elterninformationen während der Schulschließung

Übersicht (PDF):

30.03.20 > Elterninformationen während der Schulschließung (Herr Kraft)

23.03.20 > Neues aus der Schule - Unterstufe / Vörn Barkholt (Frau Görmar-Liepelt)

20.03.20 > Neues aus der Schule - Eine Woche Schulschließung (Herr Ullmann)

17.03.20 > Elternbrief Notfallbetreuung Klasse 5-8 (Schulleitung Herr Kraft)

13.03.20 > Aktuelle Informationen zum Corona-Virus – der reguläre Schulbetrieb wird zunächst bis zum 29.03.2020 ausgesetzt (Behörde für Schule und Berufsbildung, Thorsten Altenburg-Hack Landesschulrat)

11.03.20 > Schulleitungsbrief (Herr Kraft)

11.03.20 > Aktuelle Hinweise zu Corona (BSB)

10.03.20 > Dringende Empfehlungen für Einreisende und Rückkehrende aus Risikoregionen (Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz)

LINKS:

www.hamburg.de/bsb/

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Hamburg, den 29.03.2020

Herr Kraft (Schulleiter)

 

Elterninformationen während der Schulschließung

Liebe Eltern,
liebe Schüler*innen, lest diesen Brief bitte auch,

im ersten Infobrief am Ende der Ferien haben wir Sie noch über Maßnahmen in einem möglichen Unterrichtsbetrieb informiert. Das war schnell überholt, mittlerweile sind die Hamburger Schulen seit zwei Wochen geschlossen und es ist trotz des Termins am 19. April weiter unklar, wann und in welcher Form die Schulen wieder geöffnet werden können.

Aus allen Stufen haben Sie Informationen der Abteilungsleitungen dazu erhalten, wie wir das schulische Leben und den Unterricht aufrechterhalten wollen. Nach der zweiten Woche der Schulschließung haben wir viele Erfahrungen mit dem Fernunterricht sammeln können, Sie als Eltern und ihr als Schüler*innen habt aber sicher die intensiveren Einblicke. Wir haben den Eindruck, dass die Schüler*innen in der weit überwiegenden Zahl sehr gewissenhaft und zuverlässig an ihren Aufgaben arbeiten und die von der Behörde ausgerufene „Ferienverlängerung“ nicht wörtlich nehmen, sondern eine gute Arbeitshaltung entwickelt haben. Wir möchten uns an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit und die vielen konstruktiven Rückmeldungen bedanken.

Wir stellen fest, dass die Fernbeschulung aller Schüler*innen an einigen Stellen Probleme birgt. Die sehr unterschiedliche Ausstattung der Haushalte mit digitalen Geräten ist unsere größte Sorge, manchmal gepaart mit beengten räumlichen Verhältnissen, die ein konzentriertes Lernen nicht gut zulassen. Die unterschiedlichen Situationen bei Ihnen zuhause sorgen auch dafür, dass manche Schüler*innen viel Hilfe erfahren, andere jedoch deutlich weniger oder zeitweise gar keine.

Dazu trägt auch die Vielzahl der Kommunikationsmöglichkeiten bei: telefonisch, per Mail, über unsere schulische Lernplattform IServ, die wir zu diesem Schuljahr eingerichtet haben und die sich eigentlich noch in der Erprobungsphase befindet und jetzt vielfältig genutzt wird, dazu neben Youtube-Lehrfilmen auch bettermarks, kapiert.de, sofatutor und Simpleclub, die die digitale Aufgabenstellung unterstützten. Hier sind Eltern und Schüler*innen äußerst gefordert, sich einzuarbeiten und Organisationsstrukturen zu schaffen – und das neben Kinderbetreuung, Homeoffice und möglichen existenziellen Sorgen.

Um in der Situation schnelle Hilfe zu schaffen, haben wir in der letzten Woche bei allen Eltern der Mittelstufe angefragt, ob ungenutzte Endgeräte, insbesondere Laptops, gespendet werden könnten. Diese Abfrage hat noch zu keiner Verbesserung der Situation geführt. Wir versuchen weiter, für alle Schüler*innen gute Arbeitsbedingungen zu schaffen und prüfen alle Möglichkeiten. Bitte wenden Sie sich an Ihre Tutor*innen, wenn Ihr Kind Schwierigkeiten hat, Arbeitsmaterialien zu bekommen oder zu bearbeiten. Wir können in Einzelfällen auch Material ausdrucken und per Post senden. Zusätzlich hat unsere didaktische Leiterin, Frau Lessing, eine telefonische Kontaktaufnahme angeboten, da sie aus dem Home Office arbeitet: Wenn Sie Schwierigkeiten in einem persönlichen Telefonat ansprechen möchten, rufen Sie gern Mo, Mi, Fr von 9-11 Uhr unter 015902487888 an.

Um Sie und unsere Schüler*innen in schulischen wie auch familiären Fragen zu unterstützen und ihnen unnötigen Druck zu nehmen, richtet der Beratungsdienst eine Sprechzeit ein und bietet die Möglichkeit an, Anfragen per Mail zu stellen. Genauere Informationen folgen auf unserer Homepage.

Wir versuchen auch die schulische Lernförderung in weiten Teilen über Skype zu ermöglichen. Die geförderten Schüler*innen haben dazu Informationen erhalten.

Die zweite große Schwierigkeit, die uns zurückgemeldet wird, ist die richtige Bemessung der Materialmenge. Wir sind als Schule davon ausgegangen, dass ein Lernpensum anzulegen ist, wie wir es auch in der gleichen Zeit in der Schule bewältigen könnten. Mehr und mehr bekommen wir aber von Ihnen berichtet, dass diese Menge nicht zu schaffen ist, wenn nicht zuhause eine dauerhafte Begleitung bei den Aufgaben zur Verfügung steht. Auch die Termine für die Rückmeldung der Arbeitsergebnisse an die Fachlehrer*innen wurden bisher von einigen Lehrkräften sehr eng gesetzt. Hier müssen wir besser werden; diese Koordination ist bei der großen Zahl an Lehrkräften und derer zahlreichen Lerngruppen sehr herausfordernd. Wir bemühen uns sehr darum, das richtige Maß zu finden und sind darüber auch mit den Lehrer*innen ständig im Gespräch. Auch dafür benötigen wir natürlich Ihre Rückmeldung.


Informationen für die Jahrgänge 5 und 6

Wenn Sie, liebe Eltern, die Notbetreuung in Anspruch nehmen müssen, nutzen Sie nach wie vor unser Schulpostfach stadtteilschule.walddoerfer@bsb.hamburg.de und auch die Durchwahl von Frau Görmar-Liepelt am Vörn Barkholt 428 96 92 – 71. Sie ist von 8 Uhr bis 10 Uhr Montag bis Freitag vor Ort. Bitte melden Sie Ihr Kind möglichst bis 15.00h des Vortages an. Damit unterstützen Sie die Organisation der Betreuung.
In diesen Tagen würden im Normalfall alle 6. Klassen die Informationen zum Wahlpflichtunterricht I (u.a. zur zweiten Fremdsprache) für die Klassenstufe 7 erhalten. Natürlich müssen wir das bewährte Procedere der Vorstellung und anschließenden Wahl in diesem Jahr anders gestalten. Alle Schüler*innen erhalten deshalb über den Postweg die Informationen und einen Wahlzettel nach Hause. Dieser Brief wird Sie noch vor Ostern erreichen und enthält alle wichtigen Informationen und Abgabefristen.

Informationen für die Jg. 7-10


Auch in Zeiten der Corona-Krise ist es notwendig, sich über berufliche Weichenstellungen Gedanken zu machen. Viele Berufemessen sind auf Online-Angebote umgestiegen, direkte Begegnungen sind ja zurzeit schwierig. Unsere Kolleginnen der Berufsorientierung sind aber nach wie vor ansprechbar und rufen gern zurück, wenn Sie per Mail Kontakt aufnehmen:
gesa.neuhorst@stswa.hamburg.de, maren.wagner@stswa.hamburg.de, petra.nettelbeck@stswa.hamburg.de

Informationen für die Oberstufe


Die Schulbehörde hält daran fest, die Abiturklausuren schreiben zu lassen. Die Woche vom 11.05. – 15.05., die für die Nachschreiber vorgesehen war, soll nun mit eingeplant werden. Weitere Anweisungen zur Durchführung der Zeugniskonferenz S4 und zur Durchführung des Abiturs sollen ab Montag erfolgen. Alle Schüler*innen des S4, die im Zeitraum von zwei Wochen vor den Ferien krank waren und sich bisher nicht entschuldigen konnten, schicken bitte ein Foto ihrer Entschuldigung oder ihres Attests an die jeweiligen Fachlehrer*innen, damit diese die Entschuldigungen berücksichtigen können.


Informationen zu den Abschlussprüfungen ESA, MSA und Abitur

Die Kultusminister haben sich darauf verständigt, dass die Prüfungen wie geplant stattfinden sollen, wie unser Bildungssenator Ties Rabe verkündet: "Alle Kultusminister sind jetzt einig und haben Klarheit geschaffen. Unser Beschluss ist eindeutig: Die Prüfungen, insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen, finden zum geplanten Termin oder zu einem Nachholtermin bis Ende des Schuljahres statt, soweit dies aus Infektionsschutzgründen zulässig ist.“

Entscheidend ist hier der letzte Halbsatz – denn nur, wenn die Durchführung der Prüfung ohne gesundheitliche Risiken möglich ist, kann es Prüfungen geben. Am Montag will sich die Behörde dazu genauer äußern. Selbstverständlich informieren wir Sie und euch, sobald es verlässliche Informationen gibt.

Aussagen zu mündlichen Prüfungen liegen bisher nicht vor.

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen,

es ist uns bewusst, dass wir viel von Ihnen und euch verlangen und wir möchten uns von ganzem Herzen für das bedanken, was Sie zur Aufrechterhaltung schulischen Lernens beitragen. Unser Dank gilt in gleichem Maße allen Lehrkräften, die in der Schule und aus dem Homeoffice in kürzester Zeit den Fernunterricht und die Unterstützung ihrer Schüler*innen auf die Beine gestellt haben.

Wir sind weiterhin für Sie und Euch da: Beide Standorte sind telefonisch und per Mail erreichbar und zuverlässig von 08.00h bis 10.00h besetzt, damit z.B. Materialien abgeholt werden können.

Die wichtigsten Ansprechpersonen sind die Tutor*innen; auch die Schulleitungsmitglieder sind per Mail gut erreichbar, wenn es „brennen“ sollte.

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen, wir alle hoffen auf ein schnelles Ende dieser Situation. Ob es das geben wird, hängt auch sehr vom Verhalten jedes Einzelnen ab. Bis zu einer Lockerung der Schul-schließungen wünschen wir Ihnen und euch, dass Sie das Beste daraus machen und mit Gelassenheit und viel Zuversicht zuhause eine einigermaßen gute Zeit haben.


Beste Grüße und bleiben Sie gesund!

Michael Kraft

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Hamburg, den 23.03.2020

Annett Görmar-Liepelt,  Abteilungsleiter Unterstufe

An die Eltern, Schülerinnen und Schüler und das Kollegium am Vörn Barkholt

 

 

Neues aus der Schule

Liebe Eltern, liebe  Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen, die erste Woche der Schulschließung haben wir hinter uns und sehen, dass mit jedem neuen Tag auch neue Informationen und Herausforderungen anstehen.

Die Versorgung unserer Klassen der Unterstufe mit Material zur eigenständigen Arbeit zu Hause sind in der letzten Woche angelaufen und werden sicherlich in den nächsten Tagen noch weiter fortgeführt. Dieses Material dient euch Kindern, euch mit dem schulischen Inhalten auseinanderzusetzen und am Ball zu bleiben. Für Sie, liebe Eltern, sollte das nicht bedeuten, dass Sie mit Ihren Kindern alles gemeinsam durcharbeiten. Sie sollten vielmehr für einen gesicherten Tagesablauf mit Phasen des Arbeitens, der Bewegung und Erholung sorgen. Setzen Sie sich mit Ihren Tutoren bei Problemen oder Fragen telefonisch in Kontakt und lassen Sie uns wissen, ob die Aufgaben angemessen und zu bewältigen sind. In unseren beiden Klassenstufen stehen keine Prüfungen an, dies sollte uns alle beruhigen, ruhig und gelassen diese ungewöhnliche Lernsituation zu bewältigen.

Aus eigener Erfahrung mit meinen Kindern weiß ich, dass dies keine einfache Zeit ist. Der eine macht alles gut, effektiv und engagiert. Der ander akzeptiert noch nicht einmal mich als Lernpartner und reagiert sehr unmotiviert und ablehnend. Das scheint also alles normal. Außerdem sorgen Sie, liebe Eltern, rund um die Uhr für die Versorgung Ihrer Familien, das kostet ebenfalls Zeit und Einfallsreichtum und nicht zuletzt sitzen Sie an Ihren eigenen Aufgaben im Home Office. Ich führe das extra so ausführlich aus, um Ihnen zu sagen, dass ich und meine Kolleginnen und Kollegen das im Blick haben. Niemand hat Erfahrungen, wie man am besten diese Situation meistert.

Wenn es konkrete Nachfragen gibt über das weitere Verfahren, können Sie mich auch unter 428 96 92 71 (täglich von 8 – 10 Uhr) direkt kontaktieren. Außerdem erreichen Sie mich unter annett.goermar-liepelt@bsb.hamburg.de auch per Mail. Für Anregungen und Wünsche, die helfen und unterstützen, bin ich sehr dankbar.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien, euch Kindern und euch, meinen lieben Kolleginnen und Kollegen, Kraft und Geduld für diese außergewöhnliche Zeit. Schon heute freue ich mich auf den Tag, euch alle hier wieder in der Schule begrüßen zu können, denn eine Schule ohne Kinder und Lehrerinnen und Lehrer ist kein Schule!

Mit freundlichen Grüßen,

Annett Görmar-Liepelt (Abteilungsleiterin Unterstufe)

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Hamburg, den 20. März 2020
Stefan Ullmann
Abteilungsleiter Mittelstufe

An alle Eltern, Schülerinnen und
Schüler sowie an das Kollegium der
Mittelstufe


Neues aus der Schule

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen, die erste Woche der schulischen Zwangspause ist fast vorüber und wir können erste Erfahrungen weitergeben.

Ganz offensichtlich ist in allen Klassen die Versorgung mit Arbeitsaufträgen und mit Lernmöglichkeiten angelaufen. Hier bekomme ich die Rückmeldung, dass fast ausnahmslos alle Unterrichtsfächer bereits geliefert haben und die Fülle an Material eine sinnvolle Arbeit erlaubt. Gleichzeitig entsteht an dieser Stelle aber auch ein Problem: Nicht alle Schülerinnen und Schüler können zuhause ein geeignetes digitales Endgerät nutzen, um die Arbeitsaufträge digital zu bearbeiten, gleichzeitig fehlt es manchmal an Druckern, um Arbeitsblätter einfach auszudrucken. Ich möchte an die Kolleginnen und Kollegen und an die Eltern appellieren, hier zu helfen. Wenn Sie als Eltern sehen, dass Ihr Kind nicht richtig arbeiten kann, scheuen Sie sich bitte nicht, die Klassenlehrer anzusprechen, damit wir eine Lösung finden können. Auch die Eltern, die über eine gute Ausstattung verfügen, können vielleicht schnell und unkompliziert helfen, wenn sie von ihren Kindern erfahren, dass Kinder aus der Klasse keinen Zugang zu einem Drucker haben. Gleichzeitig bitte ich euch Kolleginnen und Kollegen, in solchen Einzelfällen kopierte Exemplare in der Schule herzustellen und ggf. über die Behördenpost zu versenden.

Ihr Schüler könnt euch vielleicht auch dadurch helfen, dass ihr Freundinnen und Freunde ansprecht, die einen Drucker haben, ob sie euch etwas ausdrucken können. Selbstverständlich soll die Übergabe der Materialien aber ohne persönlichen Kontakt erfolgen.

Die Nutzung digitaler Lernplattformen mit online-Bearbeitung ist am Handy ausgesprochen mühsam, ist aber für einige unserer Schülerinnen und Schüler zurzeit Realität. Ich bitte alle Eltern, bei sich zuhause nach internetfähigen Laptops zu suchen, die Sie Kindern spenden können, die keine eigenen Geräte haben. Geben Sie gern bei mir per Mail Bescheid, wenn Sie ein Gerät abgeben können. Unsere schulischen Geräte können wir leider nicht, auch nicht leihweise, für diesen Zweck nutzen.

Als drittes Problem erscheint zurzeit, dass insbesondere in Haushalten, in denen die Beschäftigung der Eltern normal weiterläuft, die Beaufsichtigung und Hilfestellung bei der Arbeit an den Arbeitsaufträgen schwierig ist. Auch hier kann nur die Kommunikation mit den Lehrern helfen. Wenn Sie als Eltern oder ihr als Schülerinnen und Schüler den Eindruck habt, dass die Aufgaben zu schwierig und nicht zu bewältigen sind, sprecht mit den Lehrern und vereinbart per Mail ein Telefonat, um die Probleme auszuräumen.

Insgesamt möchten wir in jedem Fall vermeiden, dass der Zugang zu geeigneten Endgeräten und die unterschiedlichen Lernbedingungen im Hause über den Lernerfolg entscheiden. In den Jahrgängen 9 und 10 bestehen noch immer Unklarheiten über die Lage der mündlichen Prüfungen. Nach wie vor ist die Schulbehörde entschlossen, die schriftlichen Prüfungen wie geplant schreiben zu lassen, die mündlichen Prüfungen sind allerdings auch in der von uns angekündigten 17. Kalenderwoche nicht sinnvoll durchzuführen. Wir werden jetzt auf Nachrichten aus der Behörde warten, wie wir die Prüfungen organisieren können.

Wir haben in der Schule den Zugang zu den Klassenräumen in der Zeit von 8-10 Uhr möglich gemacht und werden dies auch voraussichtlich in der kommenden Woche ermöglichen können. Bislang haben schon einige Schüler von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich mit ihren Büchern zu versorgen. Wir beobachten allerdings mit wachsender Sorge, dass noch immer Schülerinnen und Schüler in Gruppen ohne den nötigen Abstand voneinander kommen und auch in diesen Gruppen ins Schulbüro gehen. Hier appelliere ich noch einmal eindringlich an alle, die bekannten Maßnahmen zum Infektionsschutz einzuhalten und Distanz zu Mitschülern und Mitarbeitern in der Schule zu halten. Die konsequente Befolgung aller Schutzmaßnahmen entscheidet in diesem Schuljahr darüber, wie schnell wir wieder einen normalen Alltag, nicht nur in der Schule, bekommen werden. Die Bilder aus dem immer noch belebten Volksdorfer Ortskern lassen mich manchmal ein wenig den Optimismus verlieren.

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen, eine Schule ohne euch ist ganz schön leer und ich kann schon am Ende der ersten Woche sagen, dass ihr uns hier sehr fehlt. Da wir an der Situation wenig ändern können, kann ich nur hoffen, dass ihr alle gut auf euch aufpasst, gesund bleibt und ausreichend Abstand von allem haltet, was eine Ansteckung verursachen könnte. Ihnen, liebe Eltern, wünsche ich, dass Sie mit Ihren Kindern zuhause eine gute Form finden, die Zeit zu verbringen und dass Sie mindestens so lange die Nerven behalten, bis wir uns wieder an ganzen Schultagen um Ihre Kinder kümmern können.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Ullmann

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Hamburg, 15.März 2020

 

Liebe Eltern,

obwohl der reguläre Schulbetrieb für die kommenden zwei Wochen ruht, sind wir als Schule darauf eingestellt, im Notfall eine Betreuung für Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahren oder mit speziellem sonderpädagogischen Förderbedarf zu gewährleisten. Um die Betreuung organisieren zu können, benötigen wir am Vortag bis 15.00 Uhr von Ihnen eine Rückmeldung über den Betreuungsbedarf.

Bitte schicken Sie eine Mail an stadtteilschule.walddoerfer@bsb.hamburg.de , begründen die Notsituation und nennen Sie die Tage und Zeiten, für die Sie Betreuung für Ihr Kind benötigen.

Mit freundlichen Grüßen

M. Kraft


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Hamburg, 13. März 2020

Amt für Bildung
Thorsten Altenburg-Hack
Landesschulrat
Hamburger Str. 31, D-22083 Hamburg
Fernsprecher (040) 4 28 63-0


Behörde für Schule und Berufsbildung
Postfach 76 10 48, D - 22060 Hamburg

An die
Eltern der
Schülerinnen und Schüler an allen
staatlichen allgemeinbildenden Schulen



Aktuelle Informationen zum Corona-Virus – der reguläre Schulbetrieb wird zunächst bis
zum 29.03.2020 ausgesetzt


Liebe Eltern,
aufgrund der erheblichen Zunahme der Corona-Erkrankungen in Deutschland hat der Hamburger Senat heute entschieden, die am Sonntag endenden Hamburger Frühjahrsferien vorläufig um zwei Wochen bis zum 29. März 2020 zu verlängern und den regulären Schulbetrieb in den nächsten 14 Tagen für die Schülerinnen und Schüler ruhen zu lassen. Die Erkrankung ist bei Kindern und Jugendlichen bislang ganz überwiegend von milden Verläufen geprägt. Dennoch kann die Krankheit auch an Schulen übertragen werden. Um die Ausbreitung zu verhindern, ist es daher notwendig, soziale Kontakte auf ein Minimum zu verringern. Mit dieser Maßnahme nehmen wir auch die von Eltern in den letzten Tagen geäußerten Sorgen auf.


Notbetreuung von 8.00 bis 16.00 Uhr an allen Schulen

Alle Schulleitungen sind gehalten, gemeinsam mit den Lehrkräften und dem pädagogischen Personal der Schule und bei vielen Grundschulen mit dem GBS-Träger eine Notbetreuung von 8.00 bis 16.00 Uhr an allen Schulen zu organisieren. Auch die Schülerbeförderung findet vorläufig weiter statt. Vorerst können alle Eltern, die aus familiären Gründen darauf angewiesen sind, diese Notbetreuung in Anspruch nehmen. Sie gilt nur für Kinder bis 14 Jahre sowie für die kleine Gruppe älterer Jugendlicher mit speziellem sonderpädagogischem Förderbedarf. Wir appellieren in dieser besonderen Situation jedoch an Sie, ihre Kinder nur in Notfällen zur Schule zu schicken.

Dabei ist natürlich die Voraussetzung, dass die Kinder gesund sind und die Ferien nicht in einem Corona-Risikogebiet verbracht haben. Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, darf die Schule 14 Tage nicht betreten.

Unterrichtsangebote für zu Hause
Die Lehrkräfte der Schulen sind gebeten, verlässliche digitale und mediale Informationsketten und Informationssysteme untereinander und zu den Schülerinnen und Schülern zu Hause auf zubauen. Ziel ist es, Ihren Kindern Lernangebote und Lernaufträge für die nächsten Tage zu  übermitteln, die selbstständig bearbeitet werden können. Bitte unterstützen Sie die Schulen dabei.

Sicherstellung der Abschlussprüfungen
Eine Priorität von Schulen und Schulbehörde wird es sein, dass alle schriftlichen Abschlussprüfungen an den allgemeinbildenden und den berufsbildenden Schulen ohne Einschränkung an den bereits festgesetzten Terminen stattfinden können. Die Schulen werden ihre „Prüflinge“ und Sie auf dem Laufenden halten.


Schulische Veranstaltungen bleiben bis Ende April abgesagt
Über den 29.03.2020 hinaus bleibt es dabei, dass alle schulischen Veranstaltungen wie Feiern, Sportfeste, Konzerte oder Theaterstücke bis Ende April abzusagen sind.

Klassenfahrten und Schüleraustausche
Reiseverbote für Klassenfahrten und Schüleraustausche in das Ausland gelten für alle Hamburger Schulen bis zum Ende des Schuljahres 2019/20. Für die Dauer des Ruhens des Schulbetriebs sind auch alle Klassenfahrten innerhalb Deutschlands abzusagen.
Über Klassenfahrten nach Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebs innerhalb Deutschlands entscheidet gemäß der Richtlinie für Schulfahrten vom 20.04.2016 die Schulleitung in Abstimmung mit der jeweiligen Klassenleitung sowie den Klassenelternvertretungen. Sollen nach Abwägung der Beteiligten Klassenfahrten auch innerhalb Deutschlands storniert werden, wird die getroffene Entscheidung von der zuständigen Behörde unterstützt, auch wenn sich daraus ggf. rechtliche Auseinandersetzungen ergeben. Für eine Erstattung der Stornokosten können sich Schulen an die zuständige Stelle für Schadensersatzleistungen in der Rechtsabteilung der Schulbehörde wenden. Ansonsten gelten die Vorgaben der Richtlinie für Schulfahrten. Danach können Schülerinnen und Schüler gemäß § 28 Absatz 3 Hamburgisches Schulgesetz aus wichtigem Grund von der Teilnahme befreit werden. Die Schulleitung entscheidet auf Antrag der Sorgeberechtigten.

Hygienevorschriften sind auch in der Notbetreuung genau zu beachten

Selbstverständlich sind ausnahmslos alle gehalten, auch in Zeiten der Notbetreuung sorgfältig die Hygienehinweise der Hamburger Gesundheitsbehörde bzw. des Robert-Koch-Instituts (www.infektionsschutz.de/hygienetipps) zu beachten. Schulleitungen sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen dabei mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen.


Liebe Eltern,
wir stehen gemeinsam mit den Schulen vor einer besonderen Situation, für die es kein Beispiel gibt und die uns täglich vor neue und sich ständig ändernde Herausforderungen stellt. Wir können zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehen, wie sich die Infektionen in Deutschland und Hamburg entwickeln werden und welche Maßnahmen noch folgen müssen. Über tägliche Newsletter werden wir Sie, die Schulen und die Schulöffentlichkeit zeitnah über alle Maßnahmen und Veränderungen informieren. In dieser sehr ungewöhnlichen Lage setzen wir auf Transparenz und auf die Eigeninitiative aller Beteiligten Gleichzeitig möchte ich Sie als Eltern um Unterstützung bitten und um Verständnis, wenn nicht alle Fragen sofort von beantwortet werden können. Die Schulbehörde und die Hamburger Schulen tun alles, um die besondere Lage gut zu bewältigen.

Ihr
Thorsten Altenburg-Hack

 

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12. März 2020

Michael Kraft (Schulleiter)

Elterninformationen zum Corona-Virus

Liebe Eltern,
bereits vor den Ferien haben wir Sie über Vorsichtsmaßnahmen zum Umgang mit dem Corona-Virus informiert. Mittlerweile hat sich die Situation deutlich verändert. Die Gesundheitsbehörde hat Vorsichtsmaßnahmen beschlossen, die von der Schulbehörde umgesetzt werden. Beachten Sie bitte die im  Anhang befindlichen ausführlichen aktuellen Informationen und Hinweise der Schulbehörde.

Zusammengefasst bedeutet das: Alle Personen, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Gebiet zurückgekehrt sind, das innerhalb der 14 Tage nach der Rückkehr als Risikogebiet eingestuft wurde, dürfen unabhängig von Symptomen für 14 Tage die Schule nicht besuchen. Sie vermeiden unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause (die 14 Tage sind ab dem Zeitpunkt des Verlassens des Risikogebietes zu zählen). Dies gilt für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und das nichtpädagogische Personal. Wir bitten Sie, diese Anweisung in unser aller Interesse verantwortungsvoll umzusetzen.

www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Corona-Neue-Vorkehrungen-fuer-Kitas-und-Schulen,corona526.html


Risikogebiete sind Italien, Iran, Frankreich Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne), in China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan), in Südkorea: Provinz Gyeongsangbukdo (Nord-Gyeongsang); dazu der Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen). Aktualisierungen und weitreichende Informationen beim Robert-Koch-Institut: www.rki.de/DE/Hom/homepage_node.html

Schulische Maßnahmen:
    1. Falls Ihr Kind betroffen ist:  Rufen Sie bitte vor Unterrichtsbeginn in dem für Ihr Kind zuständigen Abteilungsschulbüro an und melden Sie Ihr Kind krank. Geben Sie uns unbedingt Bescheid, wenn es sich um eine Corona-Virus-Präventionsmaßnahme handeln sollte. Sollte dort ein Anrufbeantworter laufen, so nennen Sie kurz den Namen Ihres Kindes und die Klasse, damit wir die Nachrichten schnell erfassen können. Sie können sich darauf verlassen, dass die Anrufbeantworter verlässlich abgehört werden. Alternativ können Sie die Krankmeldung auch per Mail unter stadtteilschule-walddoerfer@bsb.hamburg.de vornehmen.

    2. Im März und April werden wir alle schulischen Veranstaltungen wie Feiern, Sportfeste, Konzerte oder Theaterstücke mit mehr als 30 Teilnehmenden absagen.

    3. Für die nahenden mündlichen Prüfungen, Prüfungsarbeiten, Klausuren und das bevorstehende Abitur erwarten wir weitere Informationen der Schulbehörde und werden schulintern ggfs. ebenfalls Maßnahmen ergreifen.

Bitte besprechen Sie mit Ihrem Kind die Einhaltung der gebotenen Hygienemaßnahmen (siehe Hinweise), die wir selbstverständlich auch in der Schule thematisieren werden. Haben Sie Verständnis dafür, dass es in den kommenden Wochen zu verstärktem Unterrichtsausfall kommen könnte, da wir noch nicht wissen, wie viele unserer Lehrkräfte betroffen sein werden.


Wir wollen mit diesen Maßnahmen dafür Sorge tragen, den Schulbetrieb in den kommenden Wochen aufrecht zu erhalten und bitten Sie, diese Anweisungen und Hinweise verantwortungsbewusst umzusetzen und damit zu einem kontrollierten Umgang mit dem Corona-Virus und dessen Folgen beizutragen.


Zögern Sie nicht, Fragen zum schulischen Themenbereich zu stellen und informieren Sie sich über die Website der Schulbehörde www.hamburg.de/bsb/ oder unsere Schulhomepage.

Herzliche Grüße
Michael Kraft

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Hamburg, 11. März 2020

Amt für Bildung
Thorsten Altenburg-Hack
Landesschulrat
Hamburger Str. 31, D-22083 Hamburg
Fernsprecher (040) 4 28 63-0
E-Mail:Thorsten.Altenburg-Hack@bsb.hamburg.de

Behörde für Schule und Berufsbildung
Postfach 76 10 48, D - 22060 Hamburg

An
die Schulleitungen,
das pädagogische Personal
das Verwaltungspersonal
die GBS-Leitungen
sowie alle Sorgeberechtigen

liebe GBS-Leitungen,
liebe Verwaltungsangestellte in den Schulbüros,
liebe Kolleginnen und Kollegen an den Schulen,
liebe Eltern,

um die Ansteckungsgefahr und Verbreitung des neuen Corona-Virus einzudämmen, haben die Hamburger Gesundheitsbehörde und die Hamburger Schulbehörde ein Bündel von Maßnahmen für alle Hamburger Schulen beschlossen. Schulleitungen und alle Beschäftigten in den Schulen sowie die Eltern und Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert, diese Maßnahmen zu befolgen und umzusetzen. Die Maßnahmen treten ab sofort in Kraft.

Allgemeine Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Hamburg

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) informiert unter www.hamburg.de/coronavirus über den Umgang mit dem Corona-Virus in Hamburg. Neben aktuellen Informationen zu bestätigten Fällen in Hamburg, Hygienetipps, Antworten auf häufig gestellte Fragen und allgemeine Reiseempfehlungen gibt die Seite auch einen Überblick über Verhaltensmaßnahmen und Meldewege sowie Ansprechpartner, Kontaktadressen und Links.

Alle Bürgerinnen und Bürger können sich über die Hamburger Hotline 040 428 284 000 telefonisch informieren und sich – sollten Krankheitssymptome auftreten – an die Telefonnummer 116117 wenden.

Seitens der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) werden parallel zu diesem Schreiben FAQs mit dem Schwerpunkt „Schulen und Prävention“ unter www.hamburg.de/bsb/ eingestellt und laufend entsprechend der Fragen aus Schulen ergänzt. Eltern sollten sich bei schulbezogenen Fragen wie bisher auch mit der jeweiligen Schule in Verbindung setzen.

Für Schulleitungen wird es eine gesonderte Handreichung mit Informationen zum weiteren Vorgehen geben. Diese wird mit gesonderter Mail am Freitag versandt. Darüber hinaus können Schulleitungen sich bei speziellen Nachfragen wie bisher auch jederzeit an ihre zuständige Schulaufsicht wenden oder ihre Fragen an das Funktionspostfach corona@bsb.hamburg.de richten, sofern diese weder in der Handreichung noch in den FAQs beantwortet werden. An dieses Postfach sind seitens der Schulleitungen darüber hinaus Verdachtsfälle auf Corona-Erkrankung sowie bestätigte Erkrankungen zu melden.

Für diese Fälle wenden sich Schulleitungen zudem an die jeweils zuständigen bezirklichen Gesundheitsämter (siehe auch Abschnitt Schulschließungen):

  •     Hamburg-Mitte 040 / 42854 - 4688
  •     Altona 040 / 42811 - 3001
  •     Eimsbüttel 040 / 42801 - 3519
  •     Hamburg-Nord 040 / 42804 – 2836
  •     Wandsbek 040 / 42881 - 2278
  •     Bergedorf 040 / 42891 - 2224
  •     Harburg 040 / 42871 – 2320



Rückkehrern aus Risikogebieten ist 14 Tage lang der Zutritt zu Schulen verboten


Schülerinnen und Schüler aller Schulen (inkl. Ganztag/GBS, ReBBZ und JMS) sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulen, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Gebiet zurückgekehrt sind, das innerhalb der 14 Tage nach der Rückkehr als Risikogebiet eingestuft wurde, nehmen – unabhängig von Symptomen – nicht am Schulbetrieb teil. Sie vermeiden unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause (die 14 Tage sind ab dem Zeitpunkt des Verlassens des Risikogebietes zu zählen).

Insbesondere sind Kontakte zu älteren oder chronisch kranken Menschen zu vermeiden. Beim Auftreten von grippalen Krankheitszeichen wie Fieber, Husten oder Atemwegsbeschwerden soll der Hausarzt oder der Arztruf 116117 angerufen werden, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Dies sind die gleichen Maßnahmen, wie sie für Kontaktpersonen von nachweislich infizierten Personen gelten. Zu den Risikogebieten nach Definition des Robert-Koch-Instituts zählen mit Stand 10.03.2020 ganz Italien, Iran, China (Provinz Hubei inkl. Stadt Wuhan) und Südkorea (Provinz Gyeongsangbuk-do). Bitte beachten Sie, dass sich die Corona-Infektionslage entwickelt und deshalb sich auch die Definition der Risikogebiete verändert hat und weiter verändern wird (siehe auch www.rki.de). Für Lehrkräfte, die aus Risikogebieten zurückkehren und die in der häuslichen Isolation keine Krankheitssymptome zeigen, besteht die Möglichkeit, in Abstimmung mit der Schulleitung und bei Bestehen eines dienstlichen Interesses vier bis sechs Tage nach Verlassen des Risikogebietes einen Corona-Test durchführen zu lassen. Fällt dieser negativ aus, kann die Tätigkeit an Schule wieder aufgenommen werden.

Entscheidungen über Schulschließungen treffen ausschließlich die Gesundheitsämter

Die Schließung einer Schule ist eine Maßnahme, die aufgrund der erheblichen Auswirkungen für alle Beteiligten sowie für das gesamte Leben in der Stadt nicht leichtfertig getroffen werden darf. Deshalb entscheidet über die teilweise oder vollständige Schließung und Wiedereröffnung einer Schule inklusive der dort bestehenden Betreuungsangebote ausschließlich das jeweils zuständige bezirkliche Gesundheitsamt. Dieses kann auf Grundlage von § 28 Infektionsschutzgesetz (IfSG) die teilweise oder komplette Schließung einer Schule gegenüber der Schulleitung anordnen. Schulleitungen dürfen wegen gesundheitlicher Fragestellungen nicht ohne Zustimmung des Gesundheitsamtes eine Schule schließen. Im Falle einer Schulschließung informiert die Schulleitung umgehend die zuständige Schulaufsicht und sendet eine entsprechende Information an das Funktionspostfach corona@bsb.hamburg.de.

In der Regel werden Schulen teilweise oder ganz geschlossen, wenn Schülerinnen oder Schüler oder Beschäftigte der Schulen an Corona erkrankt sind. Hatten Schülerinnen oder Schüler oder Beschäftigte der Schulen lediglich Kontakt zu Erkrankten oder zeigen sie Erkältungsanzeichen oder Fieber, werden die Gesundheitsämter genau abwägen, wie stark die Kontakte oder Krankheitszeichen sind.

Die Entscheidung über eine Schulschließung wird parallel über die bezirklichen Gesundheitsämter/BGV an die BSB vermittelt. Die BSB koppelt sich mit der Schulleitung zurück und stellt der Schule Info-Schreiben für Eltern und Personal zur Verfügung. Die Schulleitung informiert darüber hinaus Caterer, GBS-Leitung oder andere an der Schule tätige Träger bzw. aktive Sportvereine. Ob und inwieweit die Schließung für alle an der Schule bestehenden Angebote gilt, ist im Einzelfall mit den bezirklichen Gesundheitsämtern zu klären.

Schulleitungen müssen sicherstellen, dass alle Kolleginnen und Kollegen während der Schulschließung telefonisch erreichbar sind. Die Schulleitung übermittelt der Schulaufsicht die Rufnummern, unter denen alle Schulleitungsmitglieder zuverlässig zu erreichen sind. Lehrkräfte sollten während der Schulschließung Kontakt zu den Lerngruppen halten, um Unterrichtsmaterialien auszutauschen. Darüber hinaus sollten sie in der Zeit der Schulschließung, sofern sie nicht selbst erkrankt sind, die Zeit nutzen, um schriftliche Leistungsüberprüfungen zu korrigieren, Förderpläne zu aktualisieren, Prüfungsaufgaben auszuarbeiten und Unterrichtseinheiten vor- und nachzubereiten.

Schulische Veranstaltungen mit mehr als 30 Teilnehmenden werden abgesagt

Im März und April sind alle schulischen Veranstaltungen wie Feiern, Sportfeste, Konzerte oder Theaterstücke mit mehr als 30 Teilnehmenden abzusagen. Lehrerkonferenzen können weiterhin stattfinden, es ist jedoch zu prüfen, ob und wie die Zahl der Konferenzen sowie die Zahl der Teilnehmenden reduziert werden kann. Je nach Entwicklung der Situation kann diese Vorgabe zeitlich ausgeweitet werden.

Klassenfahrten und Schüleraustausche in Risikogebiete sind verboten

Reiseverbote für Klassenfahrten und Schüleraustausche gelten in Hamburg aktuell im März und April für Italien, China, sowie für alle weiteren Risikogebiete gemäß der Definition des Robert Koch Instituts (siehe oben). Diese Verbote gelten zunächst bis einschließlich 30.04.2020. Bitte beachten Sie, dass sich die Corona-Infektionslage entwickelt und damit auch die Definition der Risikogebiete verändern kann.

Über Klassenfahrten in Nicht-Risikogebiete entscheidet gemäß der Richtlinie für Schulfahrten vom 20.04.2016 die Schulleitung in Abstimmung mit der jeweiligen Klassenleitung sowie den Klassenelternvertretungen. Sollen nach Abwägung der Beteiligten Klassenfahrten auch über den 30.04.2020 hinaus storniert werden, wird die getroffene Entscheidung von der zuständigen Behörde unterstützt, auch wenn sich daraus ggf. rechtliche Auseinandersetzungen ergeben. Werden bereits gebuchte Klassenreisen oder Schüleraustausche für die Monate März und April abgesagt bzw. von Dritter Seite der Austausch ausgesetzt, so können sich Schulen für eine Erstattung der Stornokosten an die zuständige Stelle für Schadensersatzleistungen in der Rechtsabteilung der Schulbehörde wenden. Ansprechpartnerinnen sind Frau Manuela Wittenburg und Frau Manja Voss, Funktionspostfach: schadensersatz@bsb.hamburg.de.

Ansonsten gelten die Vorgaben der Richtlinie für Schulfahrten. Danach können Schülerinnen und Schüler gemäß § 28 Absatz 3 Hamburgisches Schulgesetz aus wichtigem Grund von der Teilnahme befreit werden. Die Schulleitung entscheidet auf Antrag der Sorgeberechtigten. Im Übrigen ist bei allen Klassenreisen insbesondere auf die Hygienebestimmungen zu achten, zudem sollten gemeinsame Klassenreisen von mehreren Klassen so umgesetzt werden, dass die Gruppen möglichst getrennt sind.

Hygienevorschriften sind genau zu beachten
Alle Beschäftigten der Schulen sowie der Träger des Ganztags, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen müssen sorgfältig die Hygienehinweise der Hamburger Gesundheitsbehörde bzw. des Robert-Koch-Instituts beachten (siehe www.infektionsschutz.de/hygienetipps ). Schulleitungen sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen dabei mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen. Die Hausmeister und Mitarbeiter von Schulbau Hamburg sorgen in Zusammenarbeit mit den Schulleitungen für funktionsfähige Waschbecken, gefüllte Seifenspender und ausreichend Einmalhandtüchern in allen WC-Anlagen.

Darüber hinaus werden in allen Waschräumen Hinweise für das korrekte Händewaschen aufgehängt.
Insbesondere geht es um die Einhaltung folgender Hygienemaßnahmen:

  • keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln
  • mit den Händen nicht das Gesicht berühren, insbesondere nicht Mund und Nase
  • ein bis zwei Meter Abstand zu Menschen mit Erkrankungsanzeichen halten – unabhängig von der Krankheit
  • vor dem Essen in der Kantine müssen sich alle Essensteilnehmenden die Hände waschen
  • öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen



Sorgfältiger Umgang mit Verdachtsfällen


Haben Schulbeschäftigte oder Schülerinnen und Schüler Kontakt zu einer positiv getesteten anderen Person, schicken die Pädagogen der Schule diese Schulbeschäftigten oder Schülerinnen und Schüler nach Rücksprache mit der Schulleitung nach Hause. Die Schulleitung informiert dann das örtliche Gesundheitsamt und die BSB Zeigen Schulbeschäftigte oder Schülerinnen und Schüler allgemeine Krankheitssymptome, werden sie von der Schule wie bisher auch nach Hause geschickt. Es erfolgt wie bisher eine Benachrichtigung der Eltern, eine entsprechende Notiz im Klassenbuch und zusätzlich die Information der Schulleitung. Ähneln die Symptome den Corona-Symptomen, muss die Schulleitung informiert werden. Die Schulleitung informiert in diesen Fällen das zuständige bezirkliche Gesundheitsamt und sendet eine entsprechende Nachricht an das Funktionspostfach corona@bsb.hamburg.de.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir stehen vor einer bisher so noch nie dagewesenen Situation. Es gilt, gemeinsam und mit Augenmaß alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzugrenzen und insbesondere ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und Immunschwächen zu schützen. Das wird uns allen in den nächsten Wochen einige Anstrengungen kosten, doch das Ziel ist es wert.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns viel Kraft für die kommenden Wochen!

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Altenburg-Hack
Landesschulrat

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28. Februar 2020

Liebe Schulleitungen,
liebe Verwaltungsangestellte in den Schulbüros,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Eltern,

die Frühjahrsferien stehen kurz bevor und viele von Ihnen freuen sich auf den wohlverdienten Urlaub. Diese Vorfreude möchte ich auf keinen Fall trüben. Gleichwohl haben wir in diesem Jahr die Situation, dass sich das sog. „Corona-Virus“ auch im europäischen Raum ausbreitet und u.a. in Norditalien Erkrankungsfälle gemeldet wurden.

Vor diesem Hintergrund möchte ich allen Reisenden folgende Links zur weiteren Information
empfehlen:

www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/-/2296762 (auch über die App
„Sicher reisen“ zu beziehen)
www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Die Homepage des Robert Koch Instituts (RKI) enthält umfassende Informationen über das Corona-Virus, u.a. zu Infektionswegen und zum Infektionsschutz. Darüber hinaus gibt sie Hinweise dazu, was zu tun ist, wenn man befürchtet, sich – ob im Urlaub oder auch zu Hause – mit dem Corona-Virus infiziert zu haben. Allen Hamburgerinnen und Hamburger stehen für diesen Fall folgende weitergehende Informations- und Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

Der Hamburg Service nimmt unter der Telefonnummer 115 allgemeine Anfragen zu Corona-Virus Infektionen auf.

Bei spezifischen medizinischen Anliegen ist die Patientenberatung Hamburg auf Anfragen zum Corona-Virus vorbereitet (telefonischer Kontakt: 040-202299222,
www.patientenberatung-hamburg.de/).

 
Hamburgerinnen und Hamburger, die nach einer Reise oder dem Kontakt mit einer erkrankten Person den Verdacht haben, an dem Corona-Virus erkrankt zu sein, sollen sich zunächst telefonisch bei ihrem Arzt oder dem Arztruf Hamburg (116117) melden.

Bitte beachten Sie, dass – sollte es einen begründeten Verdacht auf eine Infektion geben – auf jeden Fall der Kontakt zu weiteren Personen zu vermeiden und ein Schulbesuch ohne vorherige Klärung nicht möglich ist.

Die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz informiert unter www.hamburg.de/bgv.de aktuell über den Stand der Erkenntnisse und die Situation in Hamburg Auch die Behörde für Schule und Berufsbildung wird im Internet informieren, wenn sich mit Blick auf den ordnungsgemäßen Schulbetrieb nach den Frühjahrsferien ein neuer Sachstand ergeben sollte.

Ich wünsche Ihnen erholsame Tage und hoffe, dass wir ab dem 16.03.2020 wieder gesund und munter gemeinsam durchstarten können.

Mit freundlichen Grüßen

Ties Rabe

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