Aktuelles

Neuigkeiten der Stadtteilschule Walddörfer


Stand 16.05.20

Schulleitung

Informationen während der Schulschließung von der Schulleitung und der Behörde für Schule und Berufsbildung

Unterstützung bei Fragen zu schulischen Aufgaben
Frau Lessing-Kuball (Montag, Mittwoch und Freitag von 9-11 Uhr)
Mobil: 01590 2487888

Unterstützung bei Fragen zur Berufsorientierung
Gesa.neuhorst@stswa.hamburg.de

Maren.wagner@stswa.hamburg.de

Petra.nettelbeck@stswa.hamburg.de

Unterstützung zu Fragen im Falle einer Notbetreuung in den Jahrgängen 5 und 6
Frau Görmar-Liepelt (Montag bis Freitag von 8- 10 Uhr)
Tel: 4289692 -71
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Links:
Behörde für Schule und Berufsbildung

ReBBZ Informationen: Wenn die Schule zu Hause stattfindet – Tipps für Familien (07.04.20)

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Aktuelle Hinweise / Rundbriefe:

16.05.20 # Schulleitungsbrief Corona (Herr Kraft)

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen,

parallel zum Fernunterricht für alle Jahrgänge und der Notbetreuung haben wir in den vergangenen Wochen unter großen Vorsichtsmaßnahmen Präsenzunterricht für die Jahrgänge 9, 10 und 12 angeboten. Über 200 Schüler*innen der Jahrgänge 9 und 10  haben schriftliche und mündliche Abschlussprüfungen ESA/MSA erfolgreich absolviert. Auch die schriftlichen Abitur-prüfungen wurden abgelegt – die Teilnehmerzahlen sind mit den Vorjahren vergleichbar und nur wenige Prüflinge müssen die Zweittermine nutzen. Die Schüler*innen waren gut vorbereitet – darüber freuen wir uns unter den aktuellen Bedingungen sehr.
 
Die auf Grundlage unseres schulischen Hygieneplans1 getroffenen Vorkehrungen hinsichtlich Abstandsregelungen, großzügiger Raumnutzung und versetzter Anfangszeiten haben es möglich gemacht, eine entspannte Lern- und Prüfungsatmosphäre zu schaffen.

In den letzten zwei Wochen haben die Länderchefs in Absprache mit der Bundeskanzlerin die Coronabeschränkungen deutlich gelockert. Das bedeutet für die Hamburger Schulen, dass zunehmend mehr Schüler*innen in die Schulen zurückkehren und nach den Maiferien alle Schüler*innen wieder eingeschränkten Präsenzunterricht haben sollen. Seit diesem Mittwoch wissen die Schulen, welche Bedingungen die Schulbehörde daran setzt und wir arbeiten unter Hochdruck daran, hierfür einen Rahmen zu schaffen, der Lernen unter minimiertem Infektionsrisiko ermöglicht. Wir sorgen uns sehr, dass wir dies unter den Vorgaben, die den Präsenzunterricht vor dem Hygieneschutz priorisieren, nur eingeschränkt ermöglichen können  und haben unsere großen Bedenken unserer Schulaufsicht gemeldet.

Wir freuen uns darüber, nach den Maiferien alle Schüler*innen wieder zeitweise an der Schule begrüßen zu können und haben dafür Unterrichtspläne erstellt, die den behördlichen Vorgaben folgen. Wir werden neben dem Fernunterricht für alle Jahrgänge ein eingeschränktes schulisches Präsenzangebot nach diesen Kriterien anbieten:


    • Ab dem 25. Mai bekommen die Schüler*innen der Jg. 5-8 und 11 20% Präsenzunterricht pro Woche, die Vorabschlussjahrgänge 50%.
    • Wenn wir im wöchentlichen Wechsel unterrichten, muss die Zahl der Präsenzunterrichts-stunden in der entsprechenden „Schulwoche“ laut Vorgabe doppelt so hoch sein, um die fehlende Zahl der Präsenzstunden in der „Fernunterrichtswoche“ auszugleichen.
    • Die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch werden im Präsenzunterricht erteilt.
    • In jeder Gruppe sollen möglichst wenig Lehrkräfte eingesetzt werden: von Klassenstufe 5-10 maximal sechs Lehr- und Betreuungskräfte pro Gruppe.


Wichtig ist:
    • Dort, wo außerhalb des Unterrichts ein Abstand von 1,5m nicht durchgehend eingehalten werden kann, wird dringend empfohlen, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das gilt insbesondere für die Pausen und innerhalb der Gebäude. Hier kann es unterschiedliche Regelungen an unseren Standorten geben.
    • Um Abstandsregel von 1,5m einzuhalten, werden die Wege, die Pausen, das Mittagessen sowie der Besuch der WC-Anlagen auf dem Schulgelände und im Schulgebäude räumlich und zeitlich so organisiert, dass sich Schüler*innen möglichst wenig begegnen.

Organisation: Die Klassen werden in Halbgruppen zu max. 15 Schüler*innen eingeteilt (über Tutor*innen bzw. Abteilungsleitungen). Die Jahrgänge 5-8 und 11 und 12 haben Präsenzunterricht im wöchentlichen Wechsel, Jahrgang 9 in jeder Woche. Der Jahrgang 10 wird im Fernunterricht unterrichtet, ein eingeschränktes Präsenzangebot soll nach den Ferien folgen. Alle Klassen erhalten Tut- und jeweils mindestens zwei Stunden Deutsch-, Mathematik- und Englischunterricht. Alle Klassen werden ausschließlich in ihren angestammten Klassenräumen unterrichtet. Ausnahme: Jg. 11 in unseren WdG-Räumen und im Fachraumtrakt.

Der Unterricht für
    • Jg. 12  bleibt so, wie er derzeit mit 16 Stunden – auch in Kursen - organisiert ist
    • Jg. 11 erhält zusätzlich Seminar, PGW und Bio, insgesamt 13 Stunden pro Woche
    • Jg. 9 erhält zusätzlich Gst, Phy und Che, insgesamt 12 Stunden pro Woche
    • Jg. 8 erhält zusätzlich Gst, Bio, Phy und Che, insgesamt 12 Stunden pro Woche
    • Jg. 7 zusätzlich Gst, Kunst und Musik, insgesamt 13 Stunden pro Woche
    • Jg. 5/6 zusätzlich Gst, NaWi und Kunst, insgesamt 13 Stunden pro Woche

Leistungsbewertung
    • Bei der Korrektur und Leistungsbewertung geht es in erster Linie darum, dass Lehrkräfte sowie Schüler*innen Aufschluss über den aktuellen Lernstand, die Lernentwicklung und eventuelle Förderbedarfe erhalten. Im Vordergrund steht zurzeit das Feedback der Lehrkräfte. Bei der Bewertung wird die aktuelle Situation berücksichtigt und der pädagogische Spielraum genutzt.
    • Abweichend werden in diesem Schuljahr in den Zeugnissen aller Klassenstufen Ganzjahres-noten erteilt. Die Einbeziehung der Noten des ersten Halbjahres erleichtert die Bewertung.
    • Zeugniskonferenzen: Hierzu erhalten die Klassenelternvertreter*innen Termine aus den Abteilungen.

Schulverpflegung:
In unserer Mensa werden kalte und warme Snacks, Brötchen und Getränke angeboten. Wenn Eltern ihre Kinder zum Essen anmelden, können sie im Umfang des Essengeldes aus dem Angebot wählen. Für ein warmes Essen erwarten wir aufgrund der kurzen Unterrichtstage keinen Bedarf; falls er doch entstehen sollte,  könnte es ein Lunchpaket geben. Auch in der Mensa wird es besondere Hygienevorkehrungen geben. Achtung: die Mensa darf nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung betreten werden.

Elternabende werden weiterhin nicht durchgeführt. Ein Austausch kann in Absprache mit Klassen-elternvertreter*innen und Tutor*innen online organisiert werden.

Klassenfahrten können im September nicht durchgeführt werden, die Tutor*innen befassen sich gemeinsam mit der Rechtsabteilung der Schulbehörde mit Reiseabsagen und Stornierungen. Für die neuen Jg. 5/8/10 planen wir ein Zeitfenster im nächsten Schuljahr ein. Als Ersatzreisetermin für die Jg. 8 und 10 haben wir die Woche ab 17.05.2021 in den neuen Jahresterminplan auf-genommen, der Jg. 5 soll bereits Ende April nach Uelzen fahren.

Schüler*innen mit einer Vorerkrankung, die im Kontext mit einer Corona-Infektion als besonderes Risiko eingeschätzt wird, können bei einer entsprechenden Rückmeldung der Sorgeberechtigten bis zum Schuljahresende zuhause bleiben. Die Bedingungen und das Formular zur Beantragung finden Sie auf unserer Homepage.

#Formular: Beantragung zur Fortsetzung des Fernunterrichts

Wir hoffen, damit Bedingungen zu schaffen, die ein möglichst infektionsfreies Lernen und Lehren in der Schule für alle ermöglicht. Eine absolute Sicherheit können wir natürlich nicht garantieren. Wir haben aber eine organisatorische Grundlage geschaffen, in der jede/r einzelne Verantwortung für sich und andere übernehmen muss. Sicher werden wir unsere Regelungen genau betrachten und eventuell noch nacharbeiten müssen, wenn der Unterricht in diesem Umfang begonnen hat.

Uns ist bewusst, dass diese Krisenzeit viel von uns allen abverlangt. Dies betrifft auch die Schule mit Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften. Nicht alles funktioniert reibungslos und wir sind in vielen Bereichen sehr gefordert. Familien mit Kindern, die vom einem auf den anderen Tag im Homeschooling betreut werden müssen, vielleicht auch Kindergartenkindern haben, Eltern, die  ihr Homeoffice wuppen müssen und eventuell auch berufliche und wirtschaftliche Sorgen haben. Das stellt viele vor eine enorme Zerreißprobe. Auf schulischer Seite geraten viele Lehrkräfte in dem Spannungsfeld zwischen Beruf mit plötzlich ganz neuen Anforderungen und eigener Familie an den Rand der Belastbarkeit.

Seien Sie versichert, wir tun alles dafür, Ihre Kinder zu unterstützen und sicher durch diese Zeit zu bringen. Der Präsenzunterricht ist ein erster Schritt, Normalität zurückzugewinnen, wird aber sicher nicht so wie vor der Coronakrise angelegt werden, sondern soll der Verzahnung mit dem Fernunterricht dienen und den Schüler*innen ein Stück Sicherheit geben.

Elternrat und Schulleitung arbeiten auch in dieser auf Distanz ausgerichteten Zeit gut zusammen. Gemeinsam versuchen wir, Sie in den kommenden Wochen gut zu informieren. Das ist in Zeiten, die so dynamisch sind wie diese, nicht immer einfach.

Sie erhalten noch weitere Informationen aus den Abteilungen, die Stundenpläne werden von den Tutor*innen versendet und sind bald auch über die App einsehbar.

Wir wünschen allen Schüler*innen einen guten Start nach den Ferien und ich persönlich Ihnen viel Kraft!

Herzliche Grüße

Michael Kraft

Schulleiter

[1] Der Hygieneplan und weitere Informationen zu den Coronabeschränkungen sind auf der Schulhomepage veröffentlicht.

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# 05.05.20 Corona-Hygieneplan der Stadtteilschule Walddörfer (Schulleitung)

Liebe Eltern,


Alle Beschäftigten der Stadtteilschule Walddörfer, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen sind gehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des Robert Koch-Instituts zu beachten. Über die Hygienemaßnahmen sind das Personal, die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten auf jeweils geeignete Weise zu unterrichten.


Zuständig: Schulleitung

 

1. PERSÖNLICHE HYGIENE:

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber  hinaus ist eine Übertragung auch indirekt über kontaminierte Hände möglich, wenn sie mit Mundoder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Für einen wirkungsvollen Infektionsschutz sind vor allem folgende Maßnahmen zu beachten:

  • Bei Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemproblemen, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen Gliederschmerzen) auf jeden Fall zu Hause bleiben.
  • Mindestens 1,50 m Abstand zu anderen Personen halten
  • Mit den Händen nicht das Gesicht fassen, insbesondere die Schleimhäute nicht berühren, d.h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen; nach Kontakten mit öffentlichen Gegenständen, vor und nach dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Schutzmaske, nach dem Toiletten-Gang) durch

a) Sorgfältiges Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden) oder
b) Händedesinfektion: Das sachgerechte Desinfizieren der Hände ist dann sinnvoll, wenn ein gründliches Händewaschen nicht möglich ist. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten. Klassenräume werden mit Handdesinfektionsmitteln ausgestattet.

  • Öffentliche Gegenstände wie Türklinken oder Treppengeländer möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.
  • Mund-Nasen-Schutz: Durch das Tragen von Mund-Nasen-Schutz/Mund-NasenBedeckungen können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Es empfiehlt sich überall dort, wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht zuverlässig eingehalten werden kann, zum Beispiel auf Fluren oder ggf. auch in den Pausen, MNS/MNB zu tragen. Dies darf aber nicht dazu führen, dass der Abstand unnötigerweise verringert wird. Im Unterricht ist das Tragen bei gewährleistetem Sicherheitsabstand nicht erforderlich.
  • Auch mit Maske den Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Menschen einhalten.
  • Vor dem Anlegen die Hände waschen und die Innenseite der Maske nicht berühren.
  • Die Maske sollte eng anliegen und durchgehend Mund und Nase bedecken. Während des Tragens nicht zurecht zupfen und auch nicht um den Hals tragen!
  • Ist die Maske durchfeuchtet, muss sie gewechselt werden.
  • Zum Abnehmen an den seitlichen Schnüren oder Laschen greifen und nicht die Vorderseite berühren.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden.
  • Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden.
  • Masken sollten bei Durchfeuchtung oder Verschmutzung und ansonsten täglich bei mindestens 60 Grad gewaschen und anschließend getrocknet werden


Die Beschaffung und Pflege von MNS oder MNB liegt in der Verantwortung von Schülerinnen und Schülern bzw. ihren Eltern sowie den Beschäftigten an Schulen.

Zuständig: Jede Einzelperson


2. RAUMHYGIENE

Organisation und Nutzung der Klassenräume und Arbeitsplätze:
Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Schulbetrieb ein Abstand
von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden. Deshalb sind die Arbeitsplätze der Schülerinnen und Schüler sowie der Beschäftigten an Schule in den Klassenräumen entsprechend anzuordnen.
Um die Hygiene zu erhöhen und das Infektionsrisiko zu verringern, soll jede Lerngruppe nur in einem einzigen Raum unterrichtet werden. In diesem Raum sollen die Schülerinnen und Schüler jeweils einen eigenen, unveränderten Arbeitsplatz zugewiesen bekommen. Die nicht genutzten Räume einer Schule sind dauerhaft zu verschließen.

Die doppelte Nutzung eines Unterrichtsraumes durch eine andere Lerngruppe ist prinzipiell möglich, wenn der Raum zwischen den jeweiligen Nutzungen gründlich gereinigt wird (Tische und Handkontaktflächen). Wird beispielsweise eine Klasse in zwei Lerngruppen aufgeteilt, so können beide Lerngruppen ihren alten Klassenraum wechselseitig nutzen. Voraussetzung ist einerseits die gründliche Reinigung zwischen den Nutzungen und andererseits die Zuweisung von eigenen Arbeitsplätzen für jeden Schüler bzw. jede Schülerin, die von den Schülerinnen und Schülern der jeweils anderen Lerngruppe nicht genutzt werden.

Wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, mindestens in jeder Pause, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen.Das pädagogische Personal achtet darauf, dass sich die Schülerinnen und Schüler nur in den für sie zugänglichen Räumen aufhalten und dabei die Verhaltens- und Hygieneregeln befolgen.

Zuständig: Schulleitung/pädagogisches Personal

Reinigung
Folgende Kontaktflächen sollen gründlich und mindestens täglich gereinigt werden:
• Türklinken und Griffe (z.B. an Schubladen und Fenstergriffe) sowie der Umgriff der Türen,
• Treppen- & Handläufe,
• Lichtschalter,
• Tischflächen,
• und alle weiteren Griffbereiche
Genutzte Unterrichtsräume sowie alle weiteren genutzten Räume werden täglich gereinigt. Auch in Schulbüros, Lehrerzimmern, Aufenthalts- und Konferenzräumen, Teeküchen etc. werden – je nach Frequentierung und der sich daraus ergebender Erfordernis – die Kontaktflächen einer intensiveren
Reinigung unterzogen.

Zuständig: Schulbau Hamburg


3. HYGIENE IM SANITÄRBEREICH

In allen Toilettenräumen werden ausreichend Seifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt. Die entsprechenden Auffangbehälter für Einmalhandtücher und Toilettenpapier werden vorgehalten. Das schulische Personal achtet darauf, dass sich nicht zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich in den Sanitärräumen aufhalten. Am Eingang der Toiletten wird durch gut sichtbaren Aushang darauf hingewiesen, dass sich in den Toilettenräumen stets nur einzelne Schülerinnen und Schüler (Zahl in Abhängigkeit von der Größe des Sanitärbereichs) aufhalten dürfen. Toilettensitze, Armaturen und Waschbecken sind zweimal täglich zu reinigen. Hier ist ein besonderes  Augenmerk auf Kontaktflächen (Schalter, Griffe, Wasserhähne, Spüldrücker) zu richten. Die Reinigung der Kontaktflächen sollte mehrmals täglich erfolgen.

Zuständig: Schulbau Hamburg


4. INFEKTIONSSCHUTZ IN DEN PAUSEN

Auch in den Pausen muss gewährleistet sein, dass Abstand gehalten wird. Dazu sollen die Schülerinnen und Schüler nur in ihrer eigenen Lerngruppe in die Pause gehen und dort nicht mit anderen Lerngruppen in Kontakt kommen. Um das sicherzustellen, werden versetzte Pausenzeiten bestimmt oder die Schulhöfe und Außenflächen in getrennte Areale für unterschiedliche Lerngruppen unterteilen. Abstand halten gilt auch im Lehrerzimmer, im Schulbüro und in der Teeküche.

Zuständig: Schulleitung/Pädagogisches Personal


5. INFEKTIONSSCHUTZ IM UNTERRICHT
 
• Grundsätzlich wird die Anzahl der am Unterricht in einer Gruppe teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in Abhängigkeit von der Größe des Klassenraums und der Klassenfrequenz auf max. 15 reduziert.
• Lehrkräfte achten darauf, dass Schülerinnen und Schüler keine Gegenstände (Bücher, Stifte) austauschen oder gemeinsam verwenden. Auch bei der Nutzung der schulischen Präsentationstechnik ist darauf zu achten, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte möglichst nicht dieselben Gegenstände berühren.
• Die Gruppen werden als feste und unveränderliche Stammgruppen geführt.
• Jede Gruppe erhält nur einen einzigen dauerhaft zu nutzenden Klassenraum. Jede Schülerin und jeder Schüler bekommt einen einzigen Arbeitsplatz zugewiesen, der nur von ihr/ihm genutzt wird.
• Ein Raum kann auch von zwei Gruppen genutzt werden, wenn zwischen den Nutzungen eine gründliche Reinigung stattfindet und so viele Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, dass die Schülerinnen und Schüler jeder Gruppe eigene Arbeitsplätze haben, die von der jeweils anderen Gruppe nicht genutzt werden.
• Arbeiten wie Referate, Präsentationen o.Ä. werden grundsätzlich in Einzelarbeit erstellt, Partner- und Gruppenarbeiten sind nur digital möglich.

Zuständig: Schulleitung/Pädagogisches Personal


6. INFEKTIONSSCHUTZ BEIM SPORTUNTERRICHT

Sportunterricht kann aus Gründen des Infektionsschutzes derzeit nicht stattfinden. Ausgenommen davon ist die Abiturprüfung im Fach Sport.

Zuständig: Schulleitung


7. INFEKTIONSSCHUTZ BEIM SCHULISCHEN MITTAGESSEN UND IN DER
TRINKWASSERVERSORGUNG


Allgemein zugängliche Trinkwasserspender sind bis auf weiteres außer Betrieb zu nehmen. Eine ausreichende Trinkwasserversorgung der Schülerinnen und Schüler ist durch Eigenversorgung in Abstimmung mit den Eltern bzw. den älteren Schülerinnen und Schülern sowie den schulischen Caterern sicherzustellen.


Die gemeinschaftliche Nutzung der Kantinen ist nur möglich, wenn ein Abstand zwischen den Schülerinnen und Schülern von 1,5 Metern bei der Essenseinnahme sowie der bei der Essensausgabe strikt eingehalten werden kann.

Essensausgabestellen der Selbstbedienung/Buffetform sind ausgeschlossen.

Die Mittagsessenszeiten sind zu entzerren.

Zuständig bei Trinkwasserspender: Schulleitung/Hamburg Wasser

Zuständig bei Kantinenbetrieb: Schulleitung in Abstimmung mit dem Caterer


8. INFEKTIONSSCHUTZ IM SCHULBÜRO

Alle dargestellten Hygienemaßnahmen gelten selbstverständlich auch für die Schulbüros.


9. PERSONEN MIT EINEM HÖHEREN RISIKO

Grundsätzlich sind alle Personen im schulischen Präsenzunterricht einsetzbar, die dienstfähig sind. Ausgenommen für die Arbeit im schulischen Präsenzunterricht sind folgende Gruppen:

  • Erkrankte Personen.
  • Rückkehrer aus dem Ausland für 14 Tage nach Einreise in die Bundesrepublik.
  • Personen in häuslicher Isolation. *
  • Beschäftigte, die einer der folgend genannten Risikogruppe angehören, können auf eigenen Wunsch auf der Grundlage eines ärztlichen Attests oder einer plausiblen Erklärung gegenüber der Schulleitung im „Homeoffice“ bleiben. Es wird den Beschäftigten empfohlen, hierzu Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten. Zu den Risikogruppen gehören:
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit folgenden Vorerkrankungen:
  • Erkrankungen des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung, Herzklappenfehler, Bluthochdruck)

*  Siehe dazu die Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts: „In Quarantäne muss, wer ein hohes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Dies ist der Fall,

  • wenn man innerhalb der letzten 14 Tage engen Kontakt zu einem laborbestätigten COVID-19-Patienten hatte. Ein enger Kontakt bedeutet, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat, bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist
  • immer, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet.“ (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/faqscoronaviruscovid-19.html)

 
Erkrankungen oder chronische Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD), der Leber, der Niere

  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Krebserkrankungen
  • Geschwächtes Immunsystem (entsprechende Erkrankung oder Medikamenteneinnahme)
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 60 Jahre

Diese Gruppen werden stattdessen im Fernunterricht sowie in Organisations-, Verwaltungs- und weiteren pädagogischen Tätigkeiten in der Schule ohne dauerhaften direkten Schülerinnen- und Schülerkontakt eingesetzt.

Mögliche weitere Beschäftigtengruppen für das „Homeoffice“:

Wenn für den schulischen Präsenzunterricht mit Schülerinnen und Schülern nicht alle Beschäftigte benötigt werden, können weitere Gruppen von Beschäftigte im Homeoffice eingesetzt werden, auch
wenn sie im o.a. Sinne dienstfähig sind. Vorrangig sind dann folgende Lehrkräfte im Homeoffice einzusetzen:

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Personen im eigenen Haushalt leben, die einer Risikogruppe angehören,
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eigene, erkrankte Kinder bis 14 Jahre betreuen müssen. Hierbei gilt, je älter ein zu betreuendes Kind ist, desto eher kann die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter eingesetzt werden.


Bei einer Schwerbehinderung oder Schwangerschaft werden Beschäftigte dann nicht im schulischen
Präsenzunterricht eingesetzt, wenn eine gefährliche Vorerkrankung im o.a. Sinne vorliegt.

Schülerinnen und Schüler mit höherem Risiko
Kinder und Jugendliche mit einschlägigen Vorerkrankungen müssen nicht in die Schule. Schülerinnen und Schüler werden auf Antrag auch dann von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit, wenn sie gesund sind, aber in häuslicher Gemeinschaft mit Personen leben, die im Fall einer Infektion besonders gefährdet wären. Dies ist etwa dann der Fall, wenn Vater oder Mutter nach einer Organtransplantation Immunsuppressiva einnehmen müssen. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen (Eltern, Geschwisterkinder) mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Corona-Infektion leben. Das Vorliegen der Vorerkrankung bzw. besonderen Gefährdung ist glaubhaft zu machen. Dies kann z. B. durch Vorlage eines Schwerbehinderten- oder Transplantationsausweises oder durch eine glaubhafte schriftliche Erklärung zum Grund der Gefährdung geschehen.

Zuständig: Schulleitung/Erziehungsberechtigte


10. WEGEFÜHRUNG

Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Flure und Wege zu den Klassenzimmern und in die Schulhöfe gelangen.

Alle Schülerinnen und Schüler nutzen immer den direkten Zugang zum Schulgelände und zum jeweiligen Schulgebäude und den direkten Weg zu den Unterrichtsräumen.

Zuständig: Schulleitung/Hausmeister


11. KONFERENZEN UND VERSAMMLUNGEN

  • Präsenz-Konferenzen müssen auf das unbedingt notwendige Mindestmaß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Video- oder Telefonkonferenzen sind zu bevorzugen.
  • Von Elternversammlungen ist abzusehen, ggf. können sie als Video- oder Telefonkonferenzen organisiert werden.
  • Alle schulischen Veranstaltungen für das Schuljahr 2019/20 sind abzusagen.

Zuständig: Schulleitung

12. AKUTER CORONAFALL UND MELDEPFLICHT

Sollten während des Präsenzunterrichts oder der Notbetreuung in Schule bei Schülerinnen und Schülern oder Beschäftigen der Schule einschlägige Corona-Symptome auftreten (siehe zur Beschreibung unter Ziffer 1.), so sind Schülerinnen und Schüler ggf. bis zur Abholung durch die Eltern in einen gesonderten Raum zu führen. Beschäftigte werden gebeten, das Schulgelände zu verlassen. Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes ist sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen in Schulen dem zuständigen bezirklichen Gesundheitsamt sowie der Behörde für Schule und Berufsbildung (corona@bsb.hamburg.de) zu melden. Nach Bestätigung einer Corona-Erkrankung sind die entsprechenden Schritte in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt einzuleiten.

Zuständig: Schulleitung

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# 24.04.20 Elternbrief zur Schulöffnung (Herr Kraft)

Hinweise und Regelungen zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs der Jg. 9 und 10

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
die Schulbehörde hat beschlossen, dass in der kommenden Woche mit Präsenzunterricht in den Jahrgängen 9 und 10 der Schulbetrieb wieder aufgenommen wird. Alle diejenigen, die an den mündlichen Prüfungen teilgenommen haben, haben bereits bemerkt, dass auch in der Schule besondere Hygiene- und Abstandsregungen gelten, die zum Schutz aller unbedingt befolgt werden müssen.

Hinweise und Regelungen zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs der Jg. 9 und 10

Ziel des Unterrichts ist, dass alle Schülerinnen und Schüler einmal vor Ihren schriftlichen Prüfungen Unterricht möglichst bei ihren Tutorinnen und Tutoren und Fachlehrerinnen und Fachlehrern haben, Fragen stellen können und Hinweise erhalten. Wir beginnen mit den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch im Klassenunterricht. Der Unterricht wird immer in festen Halbgruppen, die von den Tutorinnen und Tutoren eingeteilt werden, erteilt. Er findet in festgelegten Räumen statt; die Schülerinnen und Schüler erhalten feste Arbeitsplätze.

Der Unterricht soll in möglichst großer räumlicher und zeitlicher Distanz stattfinden. Dafür wird der  Jahrgang 9 vorerst in den Räumen der Jahrgänge 9 und 10 im hinteren Teil des H-Gebäudes unterrichtet, der Jg. 10 im Neubau und im vorderen Teil des H-Gebäudes. Unterstützend hat die Schule ein Hygienekonzept erarbeitet, das neben Verhaltensrichtlinien auch die intensive Reinigung von Unterrichtsräumen und Toiletten beinhaltet.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten jeweils 75 Minuten Unterricht in D/M/E im Klassenverband, aufgeteilt in Halbgruppen. Um in Englisch die strengen Hygienevorgaben bei differenziertem Unterricht zu erfüllen, nehmen im Jg. 9 nur die ESA-Prüflinge einer Klasse am Präsenzunterricht teil.

Die Stundenpläne werden von den Tutorinnen und Tutoren ausgegeben. Informationen für die Praxisgruppe Jg. 10 folgen.


Liebe Schülerinnen und Schüler,
gegenseitige Rücksichtnahme hat allerhöchste Priorität. Dafür müssen in der Schule diese Verhaltensregeln genau beachtet werden.

1. Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5m zu sämtlichen anderen Personen ist jederzeit einzuhalten, dies gilt für das Schulgelände, den Aufenthalt auf dem Schulhof, den Weg zu den Unterrichtsräumen und auch in allen Räumen. Der Mindestabstand ist auch bei Begrüßungen zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften einzuhalten.

2. Bitte beachtet die besonderen Vorkehrungen zum Ankommen und Verlassen der Schule. Dazu gehören die Informationen zu Ankunftszeiten und Zugängen zur Schule sowie weitere Anweisungen zum Betreten und Verlassen von Räumen.

3. Der Aufenthalt in Gruppen ist zu jedem Zeitpunkt ausdrücklich untersagt.

4. Im Unterricht ist der Aufenthalt nur an den dafür vorgesehenen Arbeitsplätzen gestattet.

5. Im Unterricht ist nur das Benutzen eigener Schreibgeräte aus Hygienegründen erlaubt (Füller, Kugelschreiber, Bleistifte, Lineal, Taschenrechner etc.).

6. Nach dem Unterricht ist der Heimweg unverzüglich anzutreten.

7. Beim Husten und Niesen sind Mund und Nase mit gebeugtem Ellenbogen oder Papiertaschentüchern zu bedecken.

8. Das Betreten der Toilettenräume ist jeweils nur einer Schülerin bzw. einem Schüler zeitgleich erlaubt. Nach jedem Toilettengang sind die Hände mindestens 30 Sekunden lang mit Seife und Wasser zu reinigen.

9. Das Mitbringen von Desinfektionsmitteln zur eigenen Nutzung, das Tragen von selbst mitgebrachten Einmalhandschuhen und das Tragen eines Mund-Nasenschutzes sind erlaubt und ausdrücklich erwünscht.

10. Schülerinnen und Schüler, die die Hygieneregeln nicht respektieren, müssen das Schulgelände verlassen und haben ggfs. mit schulrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.


Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

es gilt wie immer: Schülerinnen und Schüler kommen in die Schule, wenn sie gesund sind und bleiben zuhause, wenn sie es nicht sind, z.B. weil sie

• unter häuslicher Quarantäne stehen oder

• im familiären Umfeld ein Covid-19-Fall aufgetreten ist oder

• aktuell (Erkältungs-) Symptome aufgewiesen werden (z.B. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Muskeloder Gelenkschmerzen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Schnupfen, Durchfall) oder

• aufgrund einer Vorerkrankung zu einer Risikogruppe gehören bzw. ein Familienmitglied aufgrund einer Vorerkrankung zu einer Risikogruppe gehört und der von anderen Schülerinnen und
Schülern getrennter Unterricht nicht möglich ist.

Schülerinnen und Schüler mit einschlägigen Vorerkrankungen müssen nicht in die Schule und werden auf Antrag auch dann von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit, wenn sie gesund sind, aber in häuslicher Gemeinschaft mit Personen leben, die im Fall einer Infektion besonders gefährdet wären. Schülerinnen und Schülern, die unter einer oder mehreren Vorerkrankungen leiden und damit zu einer Risikogruppe gehören, können zunächst zuhause bleiben und am Fernunterricht teilnehmen. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen (Eltern, Geschwisterkinder) mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Corona-Infektion leben. Das Vorliegen der Vorerkrankung bzw. besonderen Gefährdung ist glaubhaft zu machen. Dies kann z.B. durch Vorlage eines Schwerbehinderten- oder Transplantationsausweises oder durch eine glaubhafte schriftliche Erklärung zum Grund der Gefährdung geschehen.

Diese Regelungen sollen einen rücksichtsvollen Umgang unterstützen. Alle sind gefordert, ihren Beitrag dazu zu leisten.

Wir wünschen allen einen erfolgreichen Wiedereinstieg in die Schule. Bleibt/bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Michael Kraft

(Schulleiter)

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# 20.04.20 Elternbrief der Jugendämter

Liebe Eltern,

wir wenden uns an Sie, weil wir uns bewusst sind, dass Sie derzeit mit vielen Anforderungen gleichzeitig konfrontiert sind.

Entlastungen fallen weg und Sie sind für die Betreuung Ihrer Kinder, den Haushalt und die Begleitung bei den Hausaufgaben allein verantwortlich. Neben der Angst um Ihre Gesundheit kommen bei einigen von Ihnen Existenzsorgen und das Bangen um den Arbeitsplatz hinzu. Auch, wenn Sie sicherlich schon vieles ausprobiert haben und für manche Herausforderung im Alltag bereits gute Lösungen gefunden haben, möchten wir Ihnen in diesem Brief einige Empfehlungen mit auf den Weg geben, die sich als hilfreich erwiesen haben, um diese Zeit als Familie gut bestehen zu können:

  • Geben Sie dem Tag für sich und Ihren Kindern eine Struktur. Dies kann das morgendliche Wecken sein, eine gemeinsame Mahlzeit, ein Spiel am Nachmittag, eine Lern- und eine freie Zeit für die Kinder.
  • Gönnen Sie sich und Ihren Kindern kurze Erholungspausen. Machen Sie in dieser Zeit das, was Sie gerne tun: Musik hören, eine Tasse Kaffee trinken, mit Freunden telefonieren, sich bewegen oder ähnliches.
  • Niemand ist perfekt. Seien Sie nachsichtig mit sich selbst und Ihren Kindern und zeigen Sie Verständnis. Das hilft Ihnen und Ihren Kindern, gut aus stressigen Situationen wieder raus zu finden.
  • Bleiben Sie in Kontakt mit guten Freunden und Freundinnen. Sich über gemeinsame Erfahrungen auszutauschen, sich mal Luft zu machen und vielleicht den Rat von nahestehenden Menschen einzuholen kann oft weiterhelfen.


Niemand ist schuld an der jetzigen Situation. Auch Ihre Kinder leiden unter den Einschränkungen, die für alle gelten.

Wir möchten Sie ermuntern: Holen Sie sich Hilfe, bevor es Ihnen zu viel wird!


Viele Beratungsstellen für Eltern und Kinder in Hamburg und bundesweit bieten telefonische Sprechzeiten an.

Einige Telefonnummern, an die Sie sich wenden können, möchten wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen:

Kinderschutzzentrum Hamburg: 040 / 491 00 07 

Kinderschutzzentrum Harburg: 040 / 790 10 40

Telefonische Erreichbarkeit: Mo, Di und Do: 9-12h u. 13-16h, Mi.: 15-17h, Fr.: 9-12h

Elternhotline: 0800 -111 0 550

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 -116 016

Hotline Hamburger Frauenhäuser: 08000 - 41000

Hilfetelefon sexueller Missbrauch: 0800 - 225 55 30

Hilfetelefon für Schwangere in Not: 0800 - 404 00 20

Kinder- und Jugendtelefon: 0800 - 111 0 333

Über die Behördennummer 115 erreichen Sie das jeweils zuständige Jugendamt für Ihren Wohnort.
Darüber hinaus ist der Kinder- und Jugendnotdienst rund um die Uhr erreichbar, Tel.: 42815 – 3200.

Über weitere Unterstützungsangebote in Ihrem Quartier informieren Sie gerne die Jugendämter.
Informationen über weitere Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche erhalten Sie über den Link www.hamburg.de/basfi/

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Jugendämter der Freien und Hansestadt Hamburg

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15.04.20 # Gesundheitsvorkehrungen in Prüfungszeiten (Herr Kraft)

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Ihr werdet/Sie werden die Informationen in den Medien sicher (an)gespannt verfolgen. Schulen sollen in absehbarer Zeit wieder (teil)geöffnet werden und unsere Gesellschaft zur Normalität  zurückkehren. Es fällt mir sehr schwer, mir diese vorzustellen.

Der Schulsenator hat entschieden, dass die Abschlussprüfungen zum ersten und mittleren Schulabschluss genauso wie die Abiturprüfungen in den Jahrgängen 9, 10 und 13 mündlich wie schriftlich stattfinden. Unsere Prüfungen beginnen am 17. April und enden in der Woche vor den Sommerferien mit möglichen Nachschreibterminen auch zu Ferienbeginn. Die Schulbehörde erlässt dazu in Koordination mit der Gesundheitsbehörde Regelungen, die einen möglichst infektionsfreien Prüfungsverlauf gewährleisten sollen.

Prüfungsräume und Toiletten wurden einer intensiven Reinigung unterzogen und Händedesinfektionsmittel stehen dort in ausreichender Menge zur Verfügung. Bitte trefft/ treffen Sie für Ihr Kind Entscheidungen zum weiteren Infektionsschutz.

Wir treffen organisatorische Vorkehrungen, um die Personenzahl in Räumen gering zu halten und Mindestabstände in den Gebäuden und auf dem Weg hin zu den Prüfungen einhalten zu können. Dafür werden Prüfungen in verschiedenen Gebäuden organisiert: ESA und MSA im H-Gebäude und im Neubau, Abitur im Oberstufen- und im Fachraumgebäude.

Liebe Schülerinnen und Schüler,
berücksichtigt Eure Prüfungsorte bitte bereits, wenn Ihr das Schulgelände betretet und nutzt die dazu vorgesehenen Eingänge.

    • Abiturienten betreten ihre Prüfungsgebäude ausschließlich vom Allhorn her
    • Mittelstufenschüler betreten das Schulgelände vom Ahrensburger Weg und von der Grundschule und gehen direkt in ihre Vorbereitungsräume Beachtet die Hinweisschilder und die markierten Abstandslinien.

Wir wünschen allen Prüflingen viel Erfolg!
Für die Leitungsgruppe
Michael Kraft

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Aktuelle Hinweise / Rundbriefe:

29.03.20 # Elterninformationen während der Schulschließung (Herr Kraft)

Liebe Eltern,
liebe Schüler*innen, lest diesen Brief bitte auch,

im ersten Infobrief am Ende der Ferien haben wir Sie noch über Maßnahmen in einem möglichen Unterrichtsbetrieb informiert. Das war schnell überholt, mittlerweile sind die Hamburger Schulen seit zwei Wochen geschlossen und es ist trotz des Termins am 19. April weiter unklar, wann und in welcher Form die Schulen wieder geöffnet werden können.

Aus allen Stufen haben Sie Informationen der Abteilungsleitungen dazu erhalten, wie wir das schulische Leben und den Unterricht aufrechterhalten wollen. Nach der zweiten Woche der Schulschließung haben wir viele Erfahrungen mit dem Fernunterricht sammeln können, Sie als Eltern und ihr als Schüler*innen habt aber sicher die intensiveren Einblicke. Wir haben den Eindruck, dass die Schüler*innen in der weit überwiegenden Zahl sehr gewissenhaft und zuverlässig an ihren Aufgaben arbeiten und die von der Behörde ausgerufene „Ferienverlängerung“ nicht wörtlich nehmen, sondern eine gute Arbeitshaltung entwickelt haben. Wir möchten uns an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit und die vielen konstruktiven Rückmeldungen bedanken.

Wir stellen fest, dass die Fernbeschulung aller Schüler*innen an einigen Stellen Probleme birgt. Die sehr unterschiedliche Ausstattung der Haushalte mit digitalen Geräten ist unsere größte Sorge, manchmal gepaart mit beengten räumlichen Verhältnissen, die ein konzentriertes Lernen nicht gut zulassen. Die unterschiedlichen Situationen bei Ihnen zuhause sorgen auch dafür, dass manche Schüler*innen viel Hilfe erfahren, andere jedoch deutlich weniger oder zeitweise gar keine.

Dazu trägt auch die Vielzahl der Kommunikationsmöglichkeiten bei: telefonisch, per Mail, über unsere schulische Lernplattform IServ, die wir zu diesem Schuljahr eingerichtet haben und die sich eigentlich noch in der Erprobungsphase befindet und jetzt vielfältig genutzt wird, dazu neben Youtube-Lehrfilmen auch bettermarks, kapiert.de, sofatutor und Simpleclub, die die digitale Aufgabenstellung unterstützten. Hier sind Eltern und Schüler*innen äußerst gefordert, sich einzuarbeiten und Organisationsstrukturen zu schaffen – und das neben Kinderbetreuung, Homeoffice und möglichen existenziellen Sorgen.

Um in der Situation schnelle Hilfe zu schaffen, haben wir in der letzten Woche bei allen Eltern der Mittelstufe angefragt, ob ungenutzte Endgeräte, insbesondere Laptops, gespendet werden könnten. Diese Abfrage hat noch zu keiner Verbesserung der Situation geführt. Wir versuchen weiter, für alle Schüler*innen gute Arbeitsbedingungen zu schaffen und prüfen alle Möglichkeiten. Bitte wenden Sie sich an Ihre Tutor*innen, wenn Ihr Kind Schwierigkeiten hat, Arbeitsmaterialien zu bekommen oder zu bearbeiten. Wir können in Einzelfällen auch Material ausdrucken und per Post senden. Zusätzlich hat unsere didaktische Leiterin, Frau Lessing, eine telefonische Kontaktaufnahme angeboten, da sie aus dem Home Office arbeitet: Wenn Sie Schwierigkeiten in einem persönlichen Telefonat ansprechen möchten, rufen Sie gern Mo, Mi, Fr von 9-11 Uhr unter 015902487888 an.

Um Sie und unsere Schüler*innen in schulischen wie auch familiären Fragen zu unterstützen und ihnen unnötigen Druck zu nehmen, richtet der Beratungsdienst eine Sprechzeit ein und bietet die Möglichkeit an, Anfragen per Mail zu stellen. Genauere Informationen folgen auf unserer Homepage.

Wir versuchen auch die schulische Lernförderung in weiten Teilen über Skype zu ermöglichen. Die geförderten Schüler*innen haben dazu Informationen erhalten.

Die zweite große Schwierigkeit, die uns zurückgemeldet wird, ist die richtige Bemessung der Materialmenge. Wir sind als Schule davon ausgegangen, dass ein Lernpensum anzulegen ist, wie wir es auch in der gleichen Zeit in der Schule bewältigen könnten. Mehr und mehr bekommen wir aber von Ihnen berichtet, dass diese Menge nicht zu schaffen ist, wenn nicht zuhause eine dauerhafte Begleitung bei den Aufgaben zur Verfügung steht. Auch die Termine für die Rückmeldung der Arbeitsergebnisse an die Fachlehrer*innen wurden bisher von einigen Lehrkräften sehr eng gesetzt. Hier müssen wir besser werden; diese Koordination ist bei der großen Zahl an Lehrkräften und derer zahlreichen Lerngruppen sehr herausfordernd. Wir bemühen uns sehr darum, das richtige Maß zu finden und sind darüber auch mit den Lehrer*innen ständig im Gespräch. Auch dafür benötigen wir natürlich Ihre Rückmeldung.

Informationen für die Jahrgänge 5 und 6
Wenn Sie, liebe Eltern, die Notbetreuung in Anspruch nehmen müssen, nutzen Sie nach wie vor unser Schulpostfach stadtteilschule.walddoerfer@bsb.hamburg.de und auch die Durchwahl von Frau Görmar-Liepelt am Vörn Barkholt 428 96 92 – 71. Sie ist von 8 Uhr bis 10 Uhr Montag bis Freitag vor Ort. Bitte melden Sie Ihr Kind möglichst bis 15.00h des Vortages an. Damit unterstützen Sie die Organisation der Betreuung.


In diesen Tagen würden im Normalfall alle 6. Klassen die Informationen zum Wahlpflichtunterricht I (u.a. zur zweiten Fremdsprache) für die Klassenstufe 7 erhalten. Natürlich müssen wir das bewährte Procedere der Vorstellung und anschließenden Wahl in diesem Jahr anders gestalten. Alle Schüler*innen erhalten deshalb über den Postweg die Informationen und einen Wahlzettel nach Hause. Dieser Brief wird Sie noch vor Ostern erreichen und enthält alle wichtigen Informationen und Abgabefristen.

Informationen für die Jg. 7-10
Auch in Zeiten der Corona-Krise ist es notwendig, sich über berufliche Weichenstellungen Gedanken zu machen. Viele Berufemessen sind auf Online-Angebote umgestiegen, direkte Begegnungen sind ja zurzeit schwierig. Unsere Kolleginnen der Berufsorientierung sind aber nach wie vor ansprechbar und rufen gern zurück, wenn Sie per Mail Kontakt aufnehmen:
gesa.neuhorst@stswa.hamburg.de, maren.wagner@stswa.hamburg.de, petra.nettelbeck@stswa.hamburg.de

Informationen für die Oberstufe
Die Schulbehörde hält daran fest, die Abiturklausuren schreiben zu lassen. Die Woche vom 11.05. – 15.05., die für die Nachschreiber vorgesehen war, soll nun mit eingeplant werden. Weitere Anweisungen zur Durchführung der Zeugniskonferenz S4 und zur Durchführung des Abiturs sollen ab Montag erfolgen. Alle Schüler*innen des S4, die im Zeitraum von zwei Wochen vor den Ferien krank waren und sich bisher nicht entschuldigen konnten, schicken bitte ein Foto ihrer Entschuldigung oder ihres Attests an die jeweiligen Fachlehrer*innen, damit diese die Entschuldigungen berücksichtigen können.

Informationen zu den Abschlussprüfungen ESA, MSA und Abitur
Die Kultusminister haben sich darauf verständigt, dass die Prüfungen wie geplant stattfinden sollen, wie unser Bildungssenator Ties Rabe verkündet: "Alle Kultusminister sind jetzt einig und haben Klarheit geschaffen. Unser Beschluss ist eindeutig: Die Prüfungen, insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen, finden zum geplanten Termin oder zu einem Nachholtermin bis Ende des Schuljahres statt, soweit dies aus Infektionsschutzgründen zulässig ist.“

Entscheidend ist hier der letzte Halbsatz – denn nur, wenn die Durchführung der Prüfung ohne gesundheitliche Risiken möglich ist, kann es Prüfungen geben. Am Montag will sich die Behörde dazu genauer äußern. Selbstverständlich informieren wir Sie und euch, sobald es verlässliche Informationen gibt.

Aussagen zu mündlichen Prüfungen liegen bisher nicht vor.

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen,

es ist uns bewusst, dass wir viel von Ihnen und euch verlangen und wir möchten uns von ganzem Herzen für das bedanken, was Sie zur Aufrechterhaltung schulischen Lernens beitragen. Unser Dank gilt in gleichem Maße allen Lehrkräften, die in der Schule und aus dem Homeoffice in kürzester Zeit den Fernunterricht und die Unterstützung ihrer Schüler*innen auf die Beine gestellt haben.

Wir sind weiterhin für Sie und Euch da: Beide Standorte sind telefonisch und per Mail erreichbar und zuverlässig von 08.00h bis 10.00h besetzt, damit z.B. Materialien abgeholt werden können.

Die wichtigsten Ansprechpersonen sind die Tutor*innen; auch die Schulleitungsmitglieder sind per Mail gut erreichbar, wenn es „brennen“ sollte.

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen, wir alle hoffen auf ein schnelles Ende dieser Situation. Ob es das geben wird, hängt auch sehr vom Verhalten jedes Einzelnen ab. Bis zu einer Lockerung der Schul-schließungen wünschen wir Ihnen und euch, dass Sie das Beste daraus machen und mit Gelassenheit und viel Zuversicht zuhause eine einigermaßen gute Zeit haben.

Beste Grüße und bleiben Sie gesund!

Michael Kraft

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15.03.20 # Elternbrief Notfallbetreuung Klasse 5-8 (Schulleitung Herr Kraft)

Liebe Eltern,
obwohl der reguläre Schulbetrieb für die kommenden zwei Wochen ruht, sind wir als Schule darauf eingestellt, im Notfall eine Betreuung für Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahren oder mit speziellem sonderpädagogischen Förderbedarf zu gewährleisten. Um die Betreuung organisieren zu können, benötigen wir am Vortag bis 15.00 Uhr von Ihnen eine Rückmeldung über den Betreuungsbedarf.

Bitte schicken Sie eine Mail an stadtteilschule.walddoerfer@bsb.hamburg.de , begründen die Notsituation und nennen Sie die Tage und Zeiten, für die Sie Betreuung für Ihr Kind benötigen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Kraft

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13.03.20 # Aktuelle Informationen zum Corona-Virus – der reguläre Schulbetrieb wird zunächst bis zum 29.03.2020 ausgesetzt (Behörde für Schule und Berufsbildung)

Thorsten Altenburg-Hack Landesschulrat, Amt für Bildung, Landesschulrat, Hamburger Str. 31, D-22083 Hamburg, Fernsprecher (040) 4 28 63-0

Behörde für Schule und Berufsbildung, Postfach 76 10 48, D - 22060 Hamburg

 

An die

Eltern der Schülerinnen und Schüler an allenstaatlichen allgemeinbildenden Schulen

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus – der reguläre Schulbetrieb wird zunächst bis zum 29.03.2020 ausgesetzt

Liebe Eltern,aufgrund der erheblichen Zunahme der Corona-Erkrankungen in Deutschland hat der Hamburger Senat heute entschieden, die am Sonntag endenden Hamburger Frühjahrsferien vorläufig um zwei Wochen bis zum 29. März 2020 zu verlängern und den regulären Schulbetrieb in den nächsten 14 Tagen für die Schülerinnen und Schüler ruhen zu lassen. Die Erkrankung ist bei Kindern und Jugendlichen bislang ganz überwiegend von milden Verläufen geprägt. Dennoch kann die Krankheit auch an Schulen übertragen werden. Um die Ausbreitung zu verhindern, ist es daher notwendig, soziale Kontakte auf ein Minimum zu verringern. Mit dieser Maßnahme nehmen wir auch die von Eltern in den letzten Tagen geäußerten Sorgen auf.Notbetreuung von 8.00 bis 16.00 Uhr an allen Schulen.

Alle Schulleitungen sind gehalten, gemeinsam mit den Lehrkräften und dem pädagogischen Personal der Schule und bei vielen Grundschulen mit dem GBS-Träger eine Notbetreuung von 8.00 bis 16.00 Uhr an allen Schulen zu organisieren. Auch die Schülerbeförderung findet vorläufig weiter statt. Vorerst können alle Eltern, die aus familiären Gründen darauf angewiesen sind, diese Notbetreuung in Anspruch nehmen. Sie gilt nur für Kinder bis 14 Jahre sowie für die kleine Gruppe älterer Jugendlicher mit speziellem sonderpädagogischem Förderbedarf. Wir appellieren in dieser besonderen Situation jedoch an Sie, ihre Kinder nur in Notfällen zur Schule zu schicken.Dabei ist natürlich die Voraussetzung, dass die Kinder gesund sind und die Ferien nicht in einem Corona-Risikogebiet verbracht haben. Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, darf die Schule 14 Tage nicht betreten.Unterrichtsangebote für zu HauseDie Lehrkräfte der Schulen sind gebeten, verlässliche digitale und mediale Informationsketten und Informationssysteme untereinander und zu den Schülerinnen und Schülern zu Hause auf zubauen. Ziel ist es, Ihren Kindern Lernangebote und Lernaufträge für die nächsten Tage zu  übermitteln, die selbstständig bearbeitet werden können. Bitte unterstützen Sie die Schulen dabei.Sicherstellung der AbschlussprüfungenEine Priorität von Schulen und Schulbehörde wird es sein, dass alle schriftlichen Abschlussprüfungen an den allgemeinbildenden und den berufsbildenden Schulen ohne Einschränkung an den bereits festgesetzten Terminen stattfinden können. Die Schulen werden ihre „Prüflinge“ und Sie auf dem Laufenden halten.Schulische Veranstaltungen bleiben bis Ende April abgesagtÜber den 29.03.2020 hinaus bleibt es dabei, dass alle schulischen Veranstaltungen wie Feiern, Sportfeste, Konzerte oder Theaterstücke bis Ende April abzusagen sind.

Klassenfahrten und SchüleraustauscheReiseverbote für Klassenfahrten und Schüleraustausche in das Ausland gelten für alle Hamburger Schulen bis zum Ende des Schuljahres 2019/20. Für die Dauer des Ruhens des Schulbetriebs sind auch alle Klassenfahrten innerhalb Deutschlands abzusagen.Über Klassenfahrten nach Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebs innerhalb Deutschlands entscheidet gemäß der Richtlinie für Schulfahrten vom 20.04.2016 die Schulleitung in Abstimmung mit der jeweiligen Klassenleitung sowie den Klassenelternvertretungen. Sollen nach Abwägung der Beteiligten Klassenfahrten auch innerhalb Deutschlands storniert werden, wird die getroffene Entscheidung von der zuständigen Behörde unterstützt, auch wenn sich daraus ggf. rechtliche Auseinandersetzungen ergeben. Für eine Erstattung der Stornokosten können sich Schulen an die zuständige Stelle für Schadensersatzleistungen in der Rechtsabteilung der Schulbehörde wenden. Ansonsten gelten die Vorgaben der Richtlinie für Schulfahrten. Danach können Schülerinnen und Schüler gemäß § 28 Absatz 3 Hamburgisches Schulgesetz aus wichtigem Grund von der Teilnahme befreit werden. Die Schulleitung entscheidet auf Antrag der Sorgeberechtigten.Hygienevorschriften sind auch in der Notbetreuung genau zu beachten

Selbstverständlich sind ausnahmslos alle gehalten, auch in Zeiten der Notbetreuung sorgfältig die Hygienehinweise der Hamburger Gesundheitsbehörde bzw. des Robert-Koch-Instituts (www.infektionsschutz.de/hygienetipps) zu beachten. Schulleitungen sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen dabei mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen.Liebe Eltern,wir stehen gemeinsam mit den Schulen vor einer besonderen Situation, für die es kein Beispiel gibt und die uns täglich vor neue und sich ständig ändernde Herausforderungen stellt. Wir können zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehen, wie sich die Infektionen in Deutschland und Hamburg entwickeln werden und welche Maßnahmen noch folgen müssen. Über tägliche Newsletter werden wir Sie, die Schulen und die Schulöffentlichkeit zeitnah über alle Maßnahmen und Veränderungen informieren. In dieser sehr ungewöhnlichen Lage setzen wir auf Transparenz und auf die Eigeninitiative aller Beteiligten Gleichzeitig möchte ich Sie als Eltern um Unterstützung bitten und um Verständnis, wenn nicht alle Fragen sofort von beantwortet werden können. Die Schulbehörde und die Hamburger Schulen tun alles, um die besondere Lage gut zu bewältigen.

Ihr Thorsten Altenburg-Hack

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11.03.20 # Schulleitungsbrief (Herr Kraft)

Elterninformationen zum Corona-Virus

Liebe Eltern,

bereits vor den Ferien haben wir Sie über Vorsichtsmaßnahmen zum Umgang mit dem Corona-Virus informiert. Mittlerweile hat sich die Situation deutlich verändert. Die Gesundheitsbehörde hat Vorsichtsmaßnahmen beschlossen, die von der Schulbehörde umgesetzt werden. Beachten Sie bitte die im  Anhang befindlichen ausführlichen aktuellen Informationen und Hinweise der Schulbehörde.

Zusammengefasst bedeutet das: Alle Personen, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Gebiet zurückgekehrt sind, das innerhalb der 14 Tage nach der Rückkehr als Risikogebiet eingestuft wurde, dürfen unabhängig von Symptomen für 14 Tage die Schule nicht besuchen. Sie vermeiden unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause (die 14 Tage sind ab dem Zeitpunkt des Verlassens des Risikogebietes zu zählen). Dies gilt für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und das nichtpädagogische Personal. Wir bitten Sie, diese Anweisung in unser aller Interesse verantwortungsvoll umzusetzen.https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Corona-Neue-Vorkehrungen-fuer-Kitas-und-Schulen,corona526.htmlRisikogebiete sind Italien, Iran, Frankreich Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne), in China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan), in Südkorea: Provinz Gyeongsangbukdo (Nord-Gyeongsang); dazu der Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen). Aktualisierungen und weitreichende Informationen beim Robert-Koch-Institut: www.rki.de/DE/Hom/homepage_node.htmlSchulische Maßnahmen:   

1. Falls Ihr Kind betroffen ist:  Rufen Sie bitte vor Unterrichtsbeginn in dem für Ihr Kind zuständigen Abteilungsschulbüro an und melden Sie Ihr Kind krank. Geben Sie uns unbedingt Bescheid, wenn es sich um eine Corona-Virus-Präventionsmaßnahme handeln sollte. Sollte dort ein Anrufbeantworter laufen, so nennen Sie kurz den Namen Ihres Kindes und die Klasse, damit wir die Nachrichten schnell erfassen können. Sie können sich darauf verlassen, dass die Anrufbeantworter verlässlich abgehört werden. Alternativ können Sie die Krankmeldung auch per Mail unter stadtteilschule-walddoerfer@bsb.hamburg.de vornehmen.   

2. Im März und April werden wir alle schulischen Veranstaltungen wie Feiern, Sportfeste, Konzerte oder Theaterstücke mit mehr als 30 Teilnehmenden absagen.    3. Für die nahenden mündlichen Prüfungen, Prüfungsarbeiten, Klausuren und das bevorstehende Abitur erwarten wir weitere Informationen der Schulbehörde und werden schulintern ggfs. ebenfalls Maßnahmen ergreifen.Bitte besprechen Sie mit Ihrem Kind die Einhaltung der gebotenen Hygienemaßnahmen (siehe Hinweise), die wir selbstverständlich auch in der Schule thematisieren werden. Haben Sie Verständnis dafür, dass es in den kommenden Wochen zu verstärktem Unterrichtsausfall kommen könnte, da wir noch nicht wissen, wie viele unserer Lehrkräfte betroffen sein werden.Wir wollen mit diesen Maßnahmen dafür Sorge tragen, den Schulbetrieb in den kommenden Wochen aufrecht zu erhalten und bitten Sie, diese Anweisungen und Hinweise verantwortungsbewusst umzusetzen und damit zu einem kontrollierten Umgang mit dem Corona-Virus und dessen Folgen beizutragen.Zögern Sie nicht, Fragen zum schulischen Themenbereich zu stellen und informieren Sie sich über die Website der Schulbehörde www.hamburg.de/bsb/ oder unsere Schulhomepage.

Herzliche Grüße

Michael Kraft

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10.03.20 # Dringende Empfehlungen für Einreisende und Rückkehrende aus Risikoregionen (Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz)

Amt für Bildung
Thorsten Altenburg-Hack
Landesschulrat
Hamburger Str. 31, D-22083 Hamburg
Fernsprecher (040) 4 28 63-0
E-Mail:Thorsten.Altenburg-Hack@bsb.hamburg.de

Behörde für Schule und Berufsbildung
Postfach 76 10 48, D - 22060 Hamburg

An
die Schulleitungen,
das pädagogische Personal
das Verwaltungspersonal
die GBS-Leitungen
sowie alle Sorgeberechtigen

liebe GBS-Leitungen,
liebe Verwaltungsangestellte in den Schulbüros,
liebe Kolleginnen und Kollegen an den Schulen,
liebe Eltern,

um die Ansteckungsgefahr und Verbreitung des neuen Corona-Virus einzudämmen, haben die Hamburger Gesundheitsbehörde und die Hamburger Schulbehörde ein Bündel von Maßnahmen für alle Hamburger Schulen beschlossen. Schulleitungen und alle Beschäftigten in den Schulen sowie die Eltern und Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert, diese Maßnahmen zu befolgen und umzusetzen. Die Maßnahmen treten ab sofort in Kraft.

Allgemeine Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Hamburg
Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) informiert unter www.hamburg.de/coronavirus über den Umgang mit dem Corona-Virus in Hamburg. Neben aktuellen Informationen zu bestätigten Fällen in Hamburg, Hygienetipps, Antworten auf häufig gestellte Fragen und allgemeine Reiseempfehlungen gibt die Seite auch einen Überblick über Verhaltensmaßnahmen und Meldewege sowie Ansprechpartner, Kontaktadressen und Links.

Alle Bürgerinnen und Bürger können sich über die Hamburger Hotline 040 428 284 000 telefonisch informieren und sich – sollten Krankheitssymptome auftreten – an die Telefonnummer 116117 wenden.

Seitens der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) werden parallel zu diesem Schreiben FAQs mit dem Schwerpunkt „Schulen und Prävention“ unter www.hamburg.de/bsb/ eingestellt und laufend entsprechend der Fragen aus Schulen ergänzt. Eltern sollten sich bei schulbezogenen Fragen wie bisher auch mit der jeweiligen Schule in Verbindung setzen.

Für Schulleitungen wird es eine gesonderte Handreichung mit Informationen zum weiteren Vorgehen geben. Diese wird mit gesonderter Mail am Freitag versandt. Darüber hinaus können Schulleitungen sich bei speziellen Nachfragen wie bisher auch jederzeit an ihre zuständige Schulaufsicht wenden oder ihre Fragen an das Funktionspostfach corona@bsb.hamburg.de richten, sofern diese weder in der Handreichung noch in den FAQs beantwortet werden. An dieses Postfach sind seitens der Schulleitungen darüber hinaus Verdachtsfälle auf Corona-Erkrankung sowie bestätigte Erkrankungen zu melden.

Für diese Fälle wenden sich Schulleitungen zudem an die jeweils zuständigen bezirklichen Gesundheitsämter (siehe auch Abschnitt Schulschließungen):

        Hamburg-Mitte 040 / 42854 - 4688

 

        Altona 040 / 42811 - 3001

 

        Eimsbüttel 040 / 42801 - 3519

 

        Hamburg-Nord 040 / 42804 – 2836

 

        Wandsbek 040 / 42881 - 2278

 

        Bergedorf 040 / 42891 - 2224

 

        Harburg 040 / 42871 – 2320



Rückkehrern aus Risikogebieten ist 14 Tage lang der Zutritt zu Schulen verboten

Schülerinnen und Schüler aller Schulen (inkl. Ganztag/GBS, ReBBZ und JMS) sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulen, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Gebiet zurückgekehrt sind, das innerhalb der 14 Tage nach der Rückkehr als Risikogebiet eingestuft wurde, nehmen – unabhängig von Symptomen – nicht am Schulbetrieb teil. Sie vermeiden unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause (die 14 Tage sind ab dem Zeitpunkt des Verlassens des Risikogebietes zu zählen).

Insbesondere sind Kontakte zu älteren oder chronisch kranken Menschen zu vermeiden. Beim Auftreten von grippalen Krankheitszeichen wie Fieber, Husten oder Atemwegsbeschwerden soll der Hausarzt oder der Arztruf 116117 angerufen werden, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Dies sind die gleichen Maßnahmen, wie sie für Kontaktpersonen von nachweislich infizierten Personen gelten. Zu den Risikogebieten nach Definition des Robert-Koch-Instituts zählen mit Stand 10.03.2020 ganz Italien, Iran, China (Provinz Hubei inkl. Stadt Wuhan) und Südkorea (Provinz Gyeongsangbuk-do). Bitte beachten Sie, dass sich die Corona-Infektionslage entwickelt und deshalb sich auch die Definition der Risikogebiete verändert hat und weiter verändern wird (siehe auch www.rki.de). Für Lehrkräfte, die aus Risikogebieten zurückkehren und die in der häuslichen Isolation keine Krankheitssymptome zeigen, besteht die Möglichkeit, in Abstimmung mit der Schulleitung und bei Bestehen eines dienstlichen Interesses vier bis sechs Tage nach Verlassen des Risikogebietes einen Corona-Test durchführen zu lassen. Fällt dieser negativ aus, kann die Tätigkeit an Schule wieder aufgenommen werden.

Entscheidungen über Schulschließungen treffen ausschließlich die Gesundheitsämter

Die Schließung einer Schule ist eine Maßnahme, die aufgrund der erheblichen Auswirkungen für alle Beteiligten sowie für das gesamte Leben in der Stadt nicht leichtfertig getroffen werden darf. Deshalb entscheidet über die teilweise oder vollständige Schließung und Wiedereröffnung einer Schule inklusive der dort bestehenden Betreuungsangebote ausschließlich das jeweils zuständige bezirkliche Gesundheitsamt. Dieses kann auf Grundlage von § 28 Infektionsschutzgesetz (IfSG) die teilweise oder komplette Schließung einer Schule gegenüber der Schulleitung anordnen. Schulleitungen dürfen wegen gesundheitlicher Fragestellungen nicht ohne Zustimmung des Gesundheitsamtes eine Schule schließen. Im Falle einer Schulschließung informiert die Schulleitung umgehend die zuständige Schulaufsicht und sendet eine entsprechende Information an das Funktionspostfach corona@bsb.hamburg.de.

In der Regel werden Schulen teilweise oder ganz geschlossen, wenn Schülerinnen oder Schüler oder Beschäftigte der Schulen an Corona erkrankt sind. Hatten Schülerinnen oder Schüler oder Beschäftigte der Schulen lediglich Kontakt zu Erkrankten oder zeigen sie Erkältungsanzeichen oder Fieber, werden die Gesundheitsämter genau abwägen, wie stark die Kontakte oder Krankheitszeichen sind.

Die Entscheidung über eine Schulschließung wird parallel über die bezirklichen Gesundheitsämter/BGV an die BSB vermittelt. Die BSB koppelt sich mit der Schulleitung zurück und stellt der Schule Info-Schreiben für Eltern und Personal zur Verfügung. Die Schulleitung informiert darüber hinaus Caterer, GBS-Leitung oder andere an der Schule tätige Träger bzw. aktive Sportvereine. Ob und inwieweit die Schließung für alle an der Schule bestehenden Angebote gilt, ist im Einzelfall mit den bezirklichen Gesundheitsämtern zu klären.

Schulleitungen müssen sicherstellen, dass alle Kolleginnen und Kollegen während der Schulschließung telefonisch erreichbar sind. Die Schulleitung übermittelt der Schulaufsicht die Rufnummern, unter denen alle Schulleitungsmitglieder zuverlässig zu erreichen sind. Lehrkräfte sollten während der Schulschließung Kontakt zu den Lerngruppen halten, um Unterrichtsmaterialien auszutauschen. Darüber hinaus sollten sie in der Zeit der Schulschließung, sofern sie nicht selbst erkrankt sind, die Zeit nutzen, um schriftliche Leistungsüberprüfungen zu korrigieren, Förderpläne zu aktualisieren, Prüfungsaufgaben auszuarbeiten und Unterrichtseinheiten vor- und nachzubereiten.

Schulische Veranstaltungen mit mehr als 30 Teilnehmenden werden abgesagt

Im März und April sind alle schulischen Veranstaltungen wie Feiern, Sportfeste, Konzerte oder Theaterstücke mit mehr als 30 Teilnehmenden abzusagen. Lehrerkonferenzen können weiterhin stattfinden, es ist jedoch zu prüfen, ob und wie die Zahl der Konferenzen sowie die Zahl der Teilnehmenden reduziert werden kann. Je nach Entwicklung der Situation kann diese Vorgabe zeitlich ausgeweitet werden.

Klassenfahrten und Schüleraustausche in Risikogebiete sind verboten

Reiseverbote für Klassenfahrten und Schüleraustausche gelten in Hamburg aktuell im März und April für Italien, China, sowie für alle weiteren Risikogebiete gemäß der Definition des Robert Koch Instituts (siehe oben). Diese Verbote gelten zunächst bis einschließlich 30.04.2020. Bitte beachten Sie, dass sich die Corona-Infektionslage entwickelt und damit auch die Definition der Risikogebiete verändern kann.

Über Klassenfahrten in Nicht-Risikogebiete entscheidet gemäß der Richtlinie für Schulfahrten vom 20.04.2016 die Schulleitung in Abstimmung mit der jeweiligen Klassenleitung sowie den Klassenelternvertretungen. Sollen nach Abwägung der Beteiligten Klassenfahrten auch über den 30.04.2020 hinaus storniert werden, wird die getroffene Entscheidung von der zuständigen Behörde unterstützt, auch wenn sich daraus ggf. rechtliche Auseinandersetzungen ergeben. Werden bereits gebuchte Klassenreisen oder Schüleraustausche für die Monate März und April abgesagt bzw. von Dritter Seite der Austausch ausgesetzt, so können sich Schulen für eine Erstattung der Stornokosten an die zuständige Stelle für Schadensersatzleistungen in der Rechtsabteilung der Schulbehörde wenden. Ansprechpartnerinnen sind Frau Manuela Wittenburg und Frau Manja Voss, Funktionspostfach: schadensersatz@bsb.hamburg.de.

Ansonsten gelten die Vorgaben der Richtlinie für Schulfahrten. Danach können Schülerinnen und Schüler gemäß § 28 Absatz 3 Hamburgisches Schulgesetz aus wichtigem Grund von der Teilnahme befreit werden. Die Schulleitung entscheidet auf Antrag der Sorgeberechtigten. Im Übrigen ist bei allen Klassenreisen insbesondere auf die Hygienebestimmungen zu achten, zudem sollten gemeinsame Klassenreisen von mehreren Klassen so umgesetzt werden, dass die Gruppen möglichst getrennt sind.

Hygienevorschriften sind genau zu beachten
Alle Beschäftigten der Schulen sowie der Träger des Ganztags, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen müssen sorgfältig die Hygienehinweise der Hamburger Gesundheitsbehörde bzw. des Robert-Koch-Instituts beachten (siehe www.infektionsschutz.de/hygienetipps ). Schulleitungen sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen dabei mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen. Die Hausmeister und Mitarbeiter von Schulbau Hamburg sorgen in Zusammenarbeit mit den Schulleitungen für funktionsfähige Waschbecken, gefüllte Seifenspender und ausreichend Einmalhandtüchern in allen WC-Anlagen.

Darüber hinaus werden in allen Waschräumen Hinweise für das korrekte Händewaschen aufgehängt.
Insbesondere geht es um die Einhaltung folgender Hygienemaßnahmen:

    keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln

 

    mit den Händen nicht das Gesicht berühren, insbesondere nicht Mund und Nase

 

    ein bis zwei Meter Abstand zu Menschen mit Erkrankungsanzeichen halten – unabhängig von der Krankheit

 

    regelmäßig und sorgfältig mindestens 20 Sekunden lang mit Seife bis zum Handgelenk die Hände waschen (siehe www.infektionsschutz.de/haendewaschen/)

 

    vor dem Essen in der Kantine müssen sich alle Essensteilnehmenden die Hände waschen

 

    öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen

 

    Korrekt husten und niesen: Niesen in die Armbeuge, Husten in Taschentücher, Taschentücher dann umgehend entsorgen und die Hände mit Seife waschen, (siehe www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen/)

 

    Handtücher und Stifte nicht gemeinsam nutzen (siehe www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/MerkblattBildungseinrichtungen-Coronavirus.pdf)



Sorgfältiger Umgang mit Verdachtsfällen


Haben Schulbeschäftigte oder Schülerinnen und Schüler Kontakt zu einer positiv getesteten anderen Person, schicken die Pädagogen der Schule diese Schulbeschäftigten oder Schülerinnen und Schüler nach Rücksprache mit der Schulleitung nach Hause. Die Schulleitung informiert dann das örtliche Gesundheitsamt und die BSB Zeigen Schulbeschäftigte oder Schülerinnen und Schüler allgemeine Krankheitssymptome, werden sie von der Schule wie bisher auch nach Hause geschickt. Es erfolgt wie bisher eine Benachrichtigung der Eltern, eine entsprechende Notiz im Klassenbuch und zusätzlich die Information der Schulleitung. Ähneln die Symptome den Corona-Symptomen, muss die Schulleitung informiert werden. Die Schulleitung informiert in diesen Fällen das zuständige bezirkliche Gesundheitsamt und sendet eine entsprechende Nachricht an das Funktionspostfach corona@bsb.hamburg.de.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir stehen vor einer bisher so noch nie dagewesenen Situation. Es gilt, gemeinsam und mit Augenmaß alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzugrenzen und insbesondere ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und Immunschwächen zu schützen. Das wird uns allen in den nächsten Wochen einige Anstrengungen kosten, doch das Ziel ist es wert.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns viel Kraft für die kommenden Wochen!

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Altenburg-Hack
Landesschulrat

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28. Februar 2020


Liebe Schulleitungen,
liebe Verwaltungsangestellte in den Schulbüros,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Eltern,

die Frühjahrsferien stehen kurz bevor und viele von Ihnen freuen sich auf den wohlverdienten Urlaub. Diese Vorfreude möchte ich auf keinen Fall trüben. Gleichwohl haben wir in diesem Jahr die Situation, dass sich das sog. „Corona-Virus“ auch im europäischen Raum ausbreitet und u.a. in Norditalien Erkrankungsfälle gemeldet wurden.

Vor diesem Hintergrund möchte ich allen Reisenden folgende Links zur weiteren Information
empfehlen:

www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/-/2296762 (auch über die App
„Sicher reisen“ zu beziehen)
www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Die Homepage des Robert Koch Instituts (RKI) enthält umfassende Informationen über das Corona-Virus, u.a. zu Infektionswegen und zum Infektionsschutz. Darüber hinaus gibt sie Hinweise dazu, was zu tun ist, wenn man befürchtet, sich – ob im Urlaub oder auch zu Hause – mit dem Corona-Virus infiziert zu haben. Allen Hamburgerinnen und Hamburger stehen für diesen Fall folgende weitergehende Informations- und Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

Der Hamburg Service nimmt unter der Telefonnummer 115 allgemeine Anfragen zu Corona-Virus Infektionen auf.

Bei spezifischen medizinischen Anliegen ist die Patientenberatung Hamburg auf Anfragen zum Corona-Virus vorbereitet (telefonischer Kontakt: 040-202299222,
www.patientenberatung-hamburg.de/).

 
Hamburgerinnen und Hamburger, die nach einer Reise oder dem Kontakt mit einer erkrankten Person den Verdacht haben, an dem Corona-Virus erkrankt zu sein, sollen sich zunächst telefonisch bei ihrem Arzt oder dem Arztruf Hamburg (116117) melden.

Bitte beachten Sie, dass – sollte es einen begründeten Verdacht auf eine Infektion geben – auf jeden Fall der Kontakt zu weiteren Personen zu vermeiden und ein Schulbesuch ohne vorherige Klärung nicht möglich ist.

Die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz informiert unter www.hamburg.de/bgv.de aktuell über den Stand der Erkenntnisse und die Situation in Hamburg Auch die Behörde für Schule und Berufsbildung wird im Internet informieren, wenn sich mit Blick auf den ordnungsgemäßen Schulbetrieb nach den Frühjahrsferien ein neuer Sachstand ergeben sollte.

Ich wünsche Ihnen erholsame Tage und hoffe, dass wir ab dem 16.03.2020 wieder gesund und munter gemeinsam durchstarten können.

Mit freundlichen Grüßen

Ties Rabe

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