Aktuelles

Neuigkeiten der Stadtteilschule Walddörfer


Stand 16.10.20

Schulleitung

Informationen der Schulleitung, Corona-Schutzmaßnahmen, Pausensituation, Lernferien, Mittagessen, Sportunterricht, Leitfaden Coronaverdacht, Hygieneplan, Informationen zum Umgang mit Krankheits- bzw. Erkältungssymptomen, Hinweise für zurückkehrende Schüler*innen aus Risikogebieten

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DOWNLOADS

 

 

16.10.20 > 8. Schulleitungsbrief. Hygienemaßnahmen nach den Herbstferien und Informationen für zurückkehrende Schüler*innen aus Risikogebieten

01.10.20 > 7. Schulleitungsbrief. Informationen zu den Herbstferien und für zurückkehrende Schüler*innen aus Risikogebieten nach den Herbstferien

01.10.20 > Anlage "Regelung zur Quarantäne für Reiserückkehrer aus Risikogebieten"

18.09.20 > 6. Schulleitungsbrief. Informationen über den aktuellen Stand zum Infektionsfall

18.09.20 > 5. Schulleitungsbrief. Informationen zum indirekten Coronafall am Standort Ahrensburger Weg

09.09.20 > 4. Schulleitungsbrief. Informationen über Corona-Schutzmaßnahmen, Veränderungen in der Pausensituation, Lernferien, Mittagessen in der Mensa und über den Sportunterricht

09.09.20 > Umgang mit Krankheits- bzw. Erkältungssymptomen in der Schule ab Klasse 5 (BSB)

23.08.20 > Corona und Lernferien - Eltern/Schüler*innenbrief 3 (Schulleitung)

23.08.20 > Handlungsleitfaden für Eltern beim Auftreten von Corona-typischen Krankheitssymptomen (Schulleitung)

23.08.20 > Lernferien 2020 – Information für Eltern (Schulleitung)

23.08.20 > Anmeldung zu den Hamburger Lernferien 2020

17.08.20 > Corona-Hygieneplan der Stadtteilschule Walddörfer (BSB Ergänzend)

11.08.20 > Leitfaden für Fernunterricht an der Stadtteilschule Walddörfer (Schulleitung)

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23.August 20 Eltern/Schüler*innenbrief 3

Corona und Lernferien

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen,

in unserem letzten Brief habe ich auf die Hitzeregelungen hingewiesen, jetzt ist es das Verhalten bei Regen: Grundsätzlich verbringen die Jahrgänge die Pausen aufgrund der Hygieneregelungen in den ausgewiesen Jahrgangsbereichen auf dem Schulgelände. Das funktioniert bei Trockenheit, hat aber seine Tücken bei Regenwetter. Wir regeln das so:

Vörn Barkholt: Regenpausen werden nur bei sehr starkem Regen abgeläutet. Die Schüler*innen können ihre Pausen dann im Klassenraum verbringen.

Ahrensburger Weg: Hier ist es aufgrund der Größe des Standortes und der Fachräume sowie dem Unterricht in Kursen deutlich aufwändiger, Regenpausen auszuweisen. Bislang war das nicht notwendig, da es immer Ausweichmöglichkeiten in der Pausenhalle, der Mensa und den Fluren im Fachraumgebäude gab. Das ist unter den Hygienebedingungen nicht möglich, da sich die Jahrgänge nicht mischen dürfen. Für alle Schüler*innen gilt: Sie müssen darauf vorbereitet sein, Pausen auch bei Regen draußen zu verbringen. Regenpausen in den Klassenräumen gibt es nur in Ausnahmefällen, wenn die Gesundheit der Schüler*innen draußen z.B. bei Gewittern gefährdet würde, da die Pausen dem Lüften der Räume vorbehalten sind.

Alle achten bitte sorgfältig darauf, der Witterung angemessen gekleidet zu sein, um auch einmal einem Regenguss standhalten zu können.

Umgang mit Erkältungsanzeichen. Ein mit Unsicherheit verbundenes und sicher in der kommenden Erkältungszeit zunehmend brisantes Thema ist, mit welchen Erkältungsanzeichen Schüler*innen in die Schule kommen dürfen. Grundsätzlich gilt: Kinder gehen gesund zur Schule. Beachten Sie bitte den beiliegenden Leitfaden für Eltern. Ich hoffe, er trägt zur Klarheit und Entscheidungsfindung bei und er informiert auch darüber, wie gehandelt wird, wenn die Anzeichen in der Schule auftreten.

Es melden sich im Laufe des Vormittags weiterhin häufig Schüler*innen mit Erkältungssymptomen in den Schulbüros, die auch unter regulären Bedingungen nicht hätten in die Schule kommen dürfen. Dadurch werden Schüler*innen und Beschäftigte unnötig gefährdet. Bitte schicken Sie Ihr Kind gesund in die Schule.

Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckungen ist lästig, trotzdem werden sie von vielen Schüler*innen sehr sorgfältig verwendet. Das gelingt aber nicht allen immer gut. Ich bitte darum, den gesetzlichen Regelungen regelkonform und verantwortungsbewusst nachzukommen, da die Infektionszahlen wieder steigen.

Lernferien: Beachten Sie bitte die Informationen zu den Lernferien für die Jg. 5-9 im Oktober im Anhang.

Zum Schluss etwas ganz Anderes: Es wurden noch nicht alle bestellten Trinkflaschen aus dem vergangenen Schuljahr abgeholt. Schüler*innen können sich dafür an ihre Tutor*innen wenden.

Für die Schulleitungsgruppe
Mit herzlichen Grüßen
Michael Kraft
-Schulleiter-

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Liebe Schüler*innen,

zur Vermeidung von Ansteckungen mit dem Coronavirus müssen in der Schule diese Regeln genau beachtet werden:

1. Das allgemeine Abstandsgebot von 1,5m wird im Unterricht in der Klasse sowie allen Lern-, Förder- und Ganztagsangeboten aufgehoben. So können alle Klassen eines Jahrgangs wieder gemeinsam lernen.

2. Zwischen den Jahrgängen gilt das Abstandsgebot weiterhin.

3. Der Abstand von mindestens 1,5m zu sämtlichen anderen Personen ist jederzeit einzuhalten, dies gilt auf dem Schulgelände, für den Aufenthalt auf dem Schulhof, den Weg zu den Unterrichtsräumen und auch in allen Räumen. Der Mindestabstand muss auch bei Begrüßungen zwischen Schüler*innen und Lehrkräften eingehalten werden.

4. Alle Personen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, müssen in der Schule außerhalb des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen („Maskenpflicht“). MNB sind bei aufgehobenen Abstandsregelungen in den Klassenräumen eine wirksame Vorbeugung gegen eine Ansteckung. Daher werden alle Personen gebeten, dass sie auch im Unterricht eine MNB tragen.

5. Visiere ergänzen MNB und können im Unterricht getragen werden. Außerhalb des Unterrichts ersetzen sie MNB nicht.

6. Die ausgewiesenen Aufenthaltsbereiche für die Jahrgänge müssen eingehalten werden: Jg.7 vor dem Neubau Richtung Basketballplatz, Jg.8 zwischen H-Gebäude und Sporthalle, Jg.9 vor dem H-Gebäude, Jg.10 hinter dem H-Gebäude, die Oberstufe vor dem Oberstufengebäude.

7. Die Lerngruppen werden in diesen Bereichen von den Lehrkräften abgeholt

8. Pausenverkauf: Der Einkauf in den Pausen ist in der ersten großen Pause den Jg. 7/8 und in der zweiten großen Pause den Jg. 9/10 erlaubt, damit die Abstände eingehalten werden können. Oberstufenschüler*innen können beide Pausen nutzen. Auf dem Weg in die Mensa müssen die Zugangsbereiche beachtet und die Jahrgangsbereiche eingehalten werden.

9. Abhängig von der Zahl der Schüler*innen, die in der Mensa am Mittagessen teilnehmen, wird es hier auch eine jahrgangsbezogene Regelung geben.

10. Im Unterricht ist aus Hygienegründen nur das Benutzen eigener Arbeitsmaterialien erlaubt (Schreibgeräte, Bücher, Lineal, Taschenrechner etc.).

11. Beim Husten und Niesen sind Mund und Nase mit gebeugtem Ellenbogen zu bedecken.

12. Das Betreten der Toilettenräume ist jeweils nur einer Schülerin bzw. einem Schüler zeitgleich erlaubt. Nach jedem Toilettengang müssen die Hände mindestens 30 Sekunden lang gründlich mit Seife und Wasser gewaschen werden.

13. Schüler*innen, die diese Regeln nicht beachten, müssen das Schulgelände verlassen und haben ggfs. mit disziplinarischen Konsequenzen zu rechnen.


Für die Schulleitungsgruppe

Michael Kraft

-Schulleiter-

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Handlungsleitfaden beim Auftreten von Corona-typischen Krankheitssymptomen

Personen mit Corona-typischen Krankheitssymptomen (akute Atemwegserkrankungen, Husten, Fieber), die nicht durch eine chronische Erkrankung zu erklären sind, dürfen die Schulen nicht betreten.

A) Schüler*innen:

1. Sollten in Schule bei Schüler*innen einschlägige Corona-Symptome auftreten, so sind Schüler*innen bis zur Abholung durch die Eltern in einen gesonderten Raum zu führen. (AW: Mensa, Raum hinter der Bühne, VB: Pausenverkaufsraum) und die Eltern zu informieren.

2. Zusätzlich sind in diesem Fall das Datum, der Name des Kindes sowie eine Zuordnung der Erkrankung zu den Kategorien „Erkältungssymptome“, „Bauchschmerzen/Übelkeit“, „Allgemeine Schmerzen“, „Sonstiges“ zu notieren. Die Liste wird in den Schulbüros geführt und bei dem Schulleiter gesichert aufbewahrt.

Verantwortlich: Derjenige, dem die Symptome auffallen bzw. von Schülern gemeldet werden.

B) Beschäftigte informieren die Schulleitung und sind gebeten, das Schulgelände zu verlassen.

I. Bei COVID-19-Verdachtsfällen oder bei bestätigten COVID-19-Erkrankungen informiert die Schulleitung umgehend das zuständige Gesundheitsamt sowie die Schulbehörde und die Schulaufsicht über das Corona-Funktionspostfach der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) (corona@bsb.hamburg.de). Über die in der betroffenen Schule zu ergreifenden Maßnahmen wie z.B. die Schließung einer Klasse oder Schule entscheidet danach ausschließlich das zuständige Gesundheitsamt. Diese Entscheidung ist den Gesundheits-experten vorbehalten und liegt nicht im Ermessen der Schule oder der Schulleitung. 

II. Die SL informiert: corona@bsb.hamburg.de; Schulaufsicht sonja.giesow@bsb.hamburg.de     Infektionsschutz Wandsbek: infektionsschutz@wandsbek.hamburg.de;  Cc: marion.krueger@wandsbek.hamburg.de; karine.moritz@wandsbek.hamburg.de

III. Leichter Husten und Schnupfen ohne Fieber und ohne Hinweis auf Kontakt zu einem Covid-19-Infizierten bzw. Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet ist KEIN Verdachtsfall und muss deshalb nicht ans Gesundheitsamt gemeldet werden.

IV. Der Schüler/die Schülerin verbleibt bis zum negativen Testergebnis zu Hause bzw. ohne Testung, bis er/sie mindestens zwei Tage symptomfrei war.

V. Bei bestätigter Coronainfektion werden die direkten Kontakte der infizierten Person ermittelt und dem Gesundheitsamt übermittelt und die Rückmeldung vom Gesundheitsamt für weitere Maßnahmen erwartet.

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11. August 2020 Eltern/Schüler*innenbrief 2

Corona und Schulstart

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen,
ich möchte Ihnen und Euch kurz nach Schulstart einen ersten Eindruck über den Vollbetrieb unserer Schule geben. Es ist schön zu sehen, dass die Schüler*innen es genießen, wieder gemeinsam in die Schule zu kommen. Alle scheinen wohlgelaunt und entspannt, leiden aber sehr unter der ungewohnten Hitze der Sommertage, die Hamburg-typisch außerhalb der Ferien liegen. Aufgrund der sehr hohen Temperaturen prüfen wir mittags die Bedingungen in den Unterrichtsräumen und entscheiden situations- und lerngruppenabhängig, ob der Unterricht so zumutbar ist oder vorzeitig beendet werden muss. Dabei berücksichtigen wir die Betreuungsbedarfe der Schüler*innen. Diese Regelung gilt nicht für die Oberstufe. Eine Bitte: Nicht alle haben ausreichend Getränke dabei. Geben Sie ihren Kindern reichlich Flüssigkeit mit in die Schule. Im Pausenkauf fällt die Wahl leicht auf zuckerhaltige Getränke.

Zum Schutz aller Personen in der Schule und derer Angehöriger haben wir auf Basis des behördlichen Hygieneplans umfangreiche Maßnahmen getroffen. Die zunehmenden Coronainfektionen in Hamburg, Infektions- und Verdachtsfälle im näheren Umkreis und erste Schließungen von Klassen in Hamburg und ganzer Schulen in den benachbarten Bundesländern geben uns in unserer Einschätzung Recht, eher defensiv zu vorzugehen. Zu zahlreichen, teils empörten Rückmeldungen aus der Elternschaft hat unsere Erwartung geführt, neben der Maskenpflicht auf dem Schulgelände und in den Gebäuden auch im Unterricht Mund–Nasenbedeckungen zu tragen. Diese über die behördlichen Vorgaben hinausgehende Bitte war im besten Sinne zum Schutze aller gedacht, da in den Klassenräumen die wichtigste Schutzmaßnahme, nämlich deutlichen Abstand zu wahren, aufgehoben wurde und uns die Gesundheit aller Schüler*innen und Beschäftigten sehr wichtig ist. Ich bedaure sehr, wenn durch die sehr offensive Formulierung ein anderer Eindruck einstanden sein sollte: Niemand ist verpflichtet, im Unterricht eine Maske zu tragen. Das wissen auch alle Lehrkräfte.

Dass die Diskussion um die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen weiter geführt werden muss, zeigt das nachlässige Verhalten einiger Schüler*innen: Genau wie Erwachsene ihre Masken zunehmend schludriger in öffentlichen Verkehrsmitteln tragen, werden auch unsere Schüler*innen laxer im Umgang damit. Wir erinnern sie immer häufiger an die Maskenpflicht auf dem Schulgelände und haben bereits erste Schüler*innen nach Hause schicken müssen, die sich der Maßnahme auch nach wiederholter Aufforderung verweigert haben.

In diesem Zusammenhang: Die von immer mehr Schüler*innen auf dem Schulhof getragenen Visiere ersetzen keine Masken.

Ich möchte noch an die Rückgabe der Erklärungen zur Rückkehr aus einem Risikogebiet erinnern, da der Rücklauf bisher eher schleppend verläuft. Bitte geben Sie das Formular umgehend für alle Schüler*innen über die Tutor*innen zurück.

Damit wir auch unter Coronabedingungen vollständige Elternabende durchführen können, haben wir sie neu terminiert. Falls Sie noch keine Einladung für „Ihre“ Klasse erhalten haben, finden Sie den neuen Termin auf der Homepage.

Wir freuen uns sehr: Am Montag konnten wir die neuen 5. Klassen in der Aula einzeln begrüßen und freuen uns, dass wir wieder alle Jahrgänge an Bord haben: Herzlich willkommen!

Für die Schulleitungsgruppe
Herzliche Grüße

Michael Kraft

-Schulleiter-

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06. August 2020

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen,

wir möchten Sie und Euch sehr herzlich nach den Sommerferien zum Start in das neue Schuljahr begrüßen. Eure Lehrer*innen freuen sich sehr darauf, Schule wieder gemeinsam mit Schüler*innen zu erleben und Euch unterrichten zu können.
Obwohl die Zahl der Neuinfektionen zum Ferienende wieder gestiegen ist, ist dank zahlreicher Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus in Hamburg seit langer Zeit konstant niedrig. Daher haben der Hamburger Senat, die Gesundheitsbehörde und die Schulbehörde beschlossen, die Schulen wieder ganz zu öffnen.
Wir alle können dazu beitragen, dass die Öffnung erfolgreich verlaufen wird, hier in der Schule und natürlich auch im Alltag: Abstand halten, Hygieneregeln einhalten, sorgfältiges Händewaschen und Mund-Nasenbedeckungen tragen, sind die Grundlagen für unsere Gesundheit. Diese wesentlichen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen müssen von allen Personen in der Schule eingehalten werden. Zusätzlich gilt es, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Dazu setzen wir den Hygieneplan der Schulbehörde um und haben eine Reihe wichtiger Maßnahmen getroffen:

1. Die Schulbehörde hat das allgemeine Abstandsgebot von 1,5m im Unterricht in der Klasse sowie in allen Lern-, Förder- und Ganztagsangeboten aufgehoben. So können alle Klassen wieder gemeinsam lernen. 

2. Schüler*innen eines Jahrgangs können nun auch wieder in Wahlpflichtkursen, Arbeitsgemeinschaften oder Oberstufenkursen gemeinsam lernen, selbst wenn sie dann mit anderen Schüler*innen in Kontakt kommen.

3. Alle Personen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, müssen in der Schule während der Schulzeit eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen („Maskenpflicht“). Die Maskenpflicht gilt auf dem gesamten Schulgelände, auch in den Fluren, auf allen Wegen, auf dem Schulhof, in den Pausen und in der Mensa. Das gilt auch für Eltern und schulfremde Personen (z.B. Gäste und Handwerker).

4. „Maskenpflicht“: Mund-Nasen-Bedeckungen sind in den Klassenräumen die wirksame Vorbeugung gegen eine Ansteckung. Daher wird von allen Personen erwartet, dass sie im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Ausnahmen sind in besonderen Unterrichtssituationen unter Wahrung eines erhöhten Abstands, z.B. im Theaterspiel, im Musikunterricht und im Sportunter-richt möglich. Dort werden besondere Vorkehrungen für die Umkleidesituation getroffen und Sportarten gewählt, die unter Hygienebedingungen geeignet sind und witterungsabhängig möglichst draußen unterrichtet werden können.

5. Alle schulfremden Personen müssen sich sofort nach Betreten des Schulgeländes im Schulbüro anmelden – z.B. wenn Eltern Gespräche mit Lehrkräften haben oder ihr Kind abholen.

6. Auf dem Schulgelände werden Aufenthaltsbereiche für die einzelnen Jahrgänge eingerichtet, damit sie untereinander keinen Kontakt haben.

7. Wegweiser („Richtungspfeile“) unterstützen alle auf den Wegen in den Gebäuden. Flatterbänder und Absperrungen auf dem Schulgelände regeln die Zugangs-bereiche innerhalb der Schule.

8. Zum Mittagessen wird die Mensa jahrgangsweise aufgesucht. Eine genaue Regelung folgt auf Grundlage der tatsächlichen Anmeldungen. Der Pausenverkauf wird in die Jahrgänge 7/8 (erste Pause) und 9/10 (zweite Pause) aufgeteilt. Oberstufenschüler*innen können beide Pausen nutzen.

9. Um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten, gilt: Schüler*innen kommen nur in die Schule, wenn sie gesund sind. Wenn Schüler*innen Erkältungssymptome haben, müssen sie zuhause bleiben, bei Auftreten von Symptomen in der Schule werden sie von den Lehrkräften zunächst isoliert, anschließend werden die Eltern informiert, um eine Abholung zu organisieren. 

10. Coronasymptome sind schwer von Allergie- oder chronischen Atemwegs-erkrankungssymptomen zu unterscheiden. Bitte informieren Sie die Tutor*innen vorbeugend, wenn Ihr Kind diese aufweist.

11. Schüler*innen, die unter einer oder mehreren Vorerkrankungen leiden, die im Kontext mit einer Corona-Infektion als besonderes Risiko eingeschätzt werden, können auch im Schuljahr 2020/21 zunächst im Distanzunterricht beschult werden. Dieses gilt auch für Schüler*innen, die in häuslicher Gemeinschaft mit Personen leben, die im Fall einer Coronainfektion besonders gefährdet wären.
Im Einzelfall muss durch die Sorgeberechtigten in Absprache mit den behandeln-den Ärzt*innen kritisch geprüft und abgewogen werden, inwieweit das mögliche erhebliche gesundheitliche Risiko eine längere Abwesenheit vom Präsenzunterricht und somit soziale Isolation der Schülerin oder des Schülers zwingend erforderlich macht. Das Vorliegen der Vorerkrankung bzw. besonderen Gefährdung ist mit einer ärztlichen Bescheinigung bzw. bei gefährdeten Angehörigen durch Vorlage eines Schwerbehinderten- oder Transplantationsausweises nachzuweisen.

12. Besteht der Verdacht, an dem Coronavirus erkrankt zu sein, melden die Eltern sich zunächst telefonisch bei Ihrem Arzt oder dem Arztruf Hamburg (116 117). Es sollte nicht unmittelbar ein Arzt oder Krankenhaus aufgesucht werden. Bis zur Abklärung begeben sich die betroffenen Personen in häusliche Isolation und informieren die Schule.

13. Die Schulen in Hamburg haben dafür Sorge zu tragen, dass sich das Coronavirus nicht in den Schulen verbreitet. Deshalb ist es Schüler*innen, die nach dem 22. Juli aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurück-gekehrt sind, untersagt, das Schulgelände zu betreten. Dies gilt bis zu dem Tag, an dem die 14-Tage-Frist abgelaufen ist. Die Schulbehörde bittet Sie deshalb als Sorgeberechtigte um die Rückgabe der beiliegenden Erklärung an die Klassenlehrkraft Ihres Kindes.

Diese Regelungen sollen den gemeinsamen Schulbesuch aller Schüler*innen und die Arbeit aller Lehrkräfte ermöglichen. Die Coronapandemie ist nicht vorbei und wird uns noch lange begleiten. Wir alle können entscheidend dazu beitragen, sie zu bewältigen.

Für die Schulleitungsgruppe

Herzliche Grüße

Michael Kraft

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26. Juni 2020 Eltern/Schüler*innenbrief 1

Brief zum Schuljahresbeginn


Liebe Eltern,
ein für unsere gesamte Gesellschaft und für Schule herausforderndes Schulhalbjahr geht zu Ende. Es war geprägt durch Unsicherheit: wie entwickelt sich die Pandemie, wie reagieren wir gesamtgesellschaftlich darauf, welche wirtschaftlichen Auswirkungen gibt es und letztendlich: wie reagiert das System Schule.


Die überaus plötzlichen Schulschließungen unmittelbar nach den Märzferien haben uns alle vor große Herausforderungen gestellt. Fernbeschulung und Onlineunterricht wurden aus dem Nichts organisiert, Eltern – und auch viele Lehrkräfte – mussten ihre Kinder versorgen, Betreuungen organisieren und haben dies oft parallel zum Homeoffice geleistet. Das war nicht einfach und hat mit vielen Anstrengungen aller einige Zeit gedauert, bis es halbwegs rund lief.


Die für Anfang April geplante ganztägige pädagogische Jahreskonferenz zur Digitalisierung der Schule konnte so nicht stattfinden und hat einen ganz anderen Charakter erhalten. Wir haben in den vergangenen Monaten Vieles ausprobiert und erprobt, Videokonferenzen mit Schüler*innen und unter Lehrkräften abgehalten, sind immer wieder an technische Grenzen gestoßen und haben festgestellt, dass unsere digitale Ausstattung unzureichend ist – in der Schule, aber auch bei den Schüler*innen und den Lehrkräften, die im Fernunterricht auf ihre privaten Endgeräte zurückgreifen müssen. Das ändert sich jetzt: An beiden Standorten sind jetzt alle Klassenräume mit Smartboards und Active Panels ausgestattet, mobile Endgeräte für die Ausleihe an Schüler*innen werden angeschafft und ein flächendeckendes schulisches WLAN soll über die Sommerferien installiert werden.


Mittlerweile kommen alle Schüler*innen wieder regelhaft in die Schule und wir sind sehr gespannt, wie Schule nach den Sommerferien aussehen wird. Immerhin liegen jetzt sechs Wochen Ferien unter weitgehend gelockerten Coronaregelungen vor uns und wir wissen alle nicht, wie sich die Verbreitung des Virus weiter auswirken wird. Solange sich die Lage nicht dramatisch zuspitzt, können wir davon ausgehen, dass unsere Jahrgänge 5 und 6 mit vollständigem Unterrichtsangebot starten werden. Das gilt auch für die höheren Jahrgänge einschließlich der Kursangebote. Bei denen steht aber noch ein Fragezeichen, ob die Abstandsregelungen tatsächlich aufgehoben werden und wir mit Unterricht in Klassenstärke beginnen können.

Ob wir klassen- oder sogar jahrgangsübergreifende Ganztagsangebote einrichten können, hängt von den Abstandsregelungen ab und ist noch offen. Auch wenn wir von einem regelmäßigen Angebot in der Mensa ausgehen, bleibt unklar, wie es unter den dann geltenden Bedingungen aussehen wird.
Ansonsten heißt es für alle, in den “Normalbetrieb“ zurückzukehren und festzustellen, ob und welche Lerndefizite entstanden sind. Unsere große Sorge gilt den Schüler*innen, die in den vergangenen Monaten nicht so gut wie andere lernen konnten, weil ihnen die Unterstützung, die Technik, die Strukturen und die Selbstorganisation fehlten oder es ihnen einfach nicht möglich war, die notwendige Motivation aufzubringen, um unter den besonderen Bedingungen gut zu lernen. Ihnen wird nach den Ferien unsere besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung zuteil.


In diesen Tagen können wir fast 300 Schüler*innen zu ihren Abschlüssen vom ersten Schulabschluss bis zum Abitur gratulieren. Auch diese Feiern sind ganz besondere unter der Einhaltung der Hygiene- und Abstandsbedingungen. Wir sind gespannt, wie wir zu Schuljahresbeginn 140 neue Schüler*innen im Jahrgang 5 begrüßen werden. Auch hier werden wir einen festlichen kleinen Rahmen schaffen.
Organisatorisch liegen wir hinter unserem üblichen Zeitplan zurück, werden es aber sicher schaffen, zum ersten Schultag verlässliche Stundenpläne für alle Klassen zu haben.


Ich möchte Sie gemeinsam mit dem Elternratsvorstand, bei dem ich mich an dieser Stelle ausdrücklich für die gute Kooperation bedanken möchte, herzlich einladen, als Eltern oder Klassenelternvertreter*innen an der Elternvollversammlung am 15. September teilzunehmen und sich so aktiv in das schulische Leben einzubringen. Es lohnt sich. Diesen und weitere Termine finden Sie auf der Terminübersicht für das erste Halbjahr, die auf unserer Homepage www.stadtteilschule-walddoerfer.de aktuell gehalten wird. Dort sehen Sie, dass wir voll planen, aber „große“ Veranstaltungen wie Klassenreisen, für die wir alternative Termine im zweiten Halbjahr bereithalten, oder unsere Berufsmesse, nicht eingeplant sind.


Sie sind sicher auch gespannt, wie die nächsten politischen Entscheidungen aussehen werden und welchen Auswirkungen sie auf die Schule haben werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Im Namen der gesamten Schulleitung wünsche ich Ihnen und Ihren Kindern einen schönen Sommer, bleiben Sie gesund und achten Sie aufeinander.

Herzliche Grüße 

Michael Kraft

(Schulleiter)

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# 05.05.20 Corona-Hygieneplan der Stadtteilschule Walddörfer (Schulleitung)

Liebe Eltern,


Alle Beschäftigten der Stadtteilschule Walddörfer, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen sind gehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des Robert Koch-Instituts zu beachten. Über die Hygienemaßnahmen sind das Personal, die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten auf jeweils geeignete Weise zu unterrichten.


Zuständig: Schulleitung

 

1. PERSÖNLICHE HYGIENE:

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber  hinaus ist eine Übertragung auch indirekt über kontaminierte Hände möglich, wenn sie mit Mundoder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Für einen wirkungsvollen Infektionsschutz sind vor allem folgende Maßnahmen zu beachten:

  • Bei Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemproblemen, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen Gliederschmerzen) auf jeden Fall zu Hause bleiben.
  • Mindestens 1,50 m Abstand zu anderen Personen halten
  • Mit den Händen nicht das Gesicht fassen, insbesondere die Schleimhäute nicht berühren, d.h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen; nach Kontakten mit öffentlichen Gegenständen, vor und nach dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Schutzmaske, nach dem Toiletten-Gang) durch

a) Sorgfältiges Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden) oder
b) Händedesinfektion: Das sachgerechte Desinfizieren der Hände ist dann sinnvoll, wenn ein gründliches Händewaschen nicht möglich ist. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten. Klassenräume werden mit Handdesinfektionsmitteln ausgestattet.

  • Öffentliche Gegenstände wie Türklinken oder Treppengeländer möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.
  • Mund-Nasen-Schutz: Durch das Tragen von Mund-Nasen-Schutz/Mund-NasenBedeckungen können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Es empfiehlt sich überall dort, wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht zuverlässig eingehalten werden kann, zum Beispiel auf Fluren oder ggf. auch in den Pausen, MNS/MNB zu tragen. Dies darf aber nicht dazu führen, dass der Abstand unnötigerweise verringert wird. Im Unterricht ist das Tragen bei gewährleistetem Sicherheitsabstand nicht erforderlich.
  • Auch mit Maske den Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Menschen einhalten.
  • Vor dem Anlegen die Hände waschen und die Innenseite der Maske nicht berühren.
  • Die Maske sollte eng anliegen und durchgehend Mund und Nase bedecken. Während des Tragens nicht zurecht zupfen und auch nicht um den Hals tragen!
  • Ist die Maske durchfeuchtet, muss sie gewechselt werden.
  • Zum Abnehmen an den seitlichen Schnüren oder Laschen greifen und nicht die Vorderseite berühren.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden.
  • Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden.
  • Masken sollten bei Durchfeuchtung oder Verschmutzung und ansonsten täglich bei mindestens 60 Grad gewaschen und anschließend getrocknet werden


Die Beschaffung und Pflege von MNS oder MNB liegt in der Verantwortung von Schülerinnen und Schülern bzw. ihren Eltern sowie den Beschäftigten an Schulen.

Zuständig: Jede Einzelperson


2. RAUMHYGIENE

Organisation und Nutzung der Klassenräume und Arbeitsplätze:
Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Schulbetrieb ein Abstand
von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden. Deshalb sind die Arbeitsplätze der Schülerinnen und Schüler sowie der Beschäftigten an Schule in den Klassenräumen entsprechend anzuordnen.
Um die Hygiene zu erhöhen und das Infektionsrisiko zu verringern, soll jede Lerngruppe nur in einem einzigen Raum unterrichtet werden. In diesem Raum sollen die Schülerinnen und Schüler jeweils einen eigenen, unveränderten Arbeitsplatz zugewiesen bekommen. Die nicht genutzten Räume einer Schule sind dauerhaft zu verschließen.

Die doppelte Nutzung eines Unterrichtsraumes durch eine andere Lerngruppe ist prinzipiell möglich, wenn der Raum zwischen den jeweiligen Nutzungen gründlich gereinigt wird (Tische und Handkontaktflächen). Wird beispielsweise eine Klasse in zwei Lerngruppen aufgeteilt, so können beide Lerngruppen ihren alten Klassenraum wechselseitig nutzen. Voraussetzung ist einerseits die gründliche Reinigung zwischen den Nutzungen und andererseits die Zuweisung von eigenen Arbeitsplätzen für jeden Schüler bzw. jede Schülerin, die von den Schülerinnen und Schülern der jeweils anderen Lerngruppe nicht genutzt werden.

Wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, mindestens in jeder Pause, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen.Das pädagogische Personal achtet darauf, dass sich die Schülerinnen und Schüler nur in den für sie zugänglichen Räumen aufhalten und dabei die Verhaltens- und Hygieneregeln befolgen.

Zuständig: Schulleitung/pädagogisches Personal

Reinigung
Folgende Kontaktflächen sollen gründlich und mindestens täglich gereinigt werden:
• Türklinken und Griffe (z.B. an Schubladen und Fenstergriffe) sowie der Umgriff der Türen,
• Treppen- & Handläufe,
• Lichtschalter,
• Tischflächen,
• und alle weiteren Griffbereiche
Genutzte Unterrichtsräume sowie alle weiteren genutzten Räume werden täglich gereinigt. Auch in Schulbüros, Lehrerzimmern, Aufenthalts- und Konferenzräumen, Teeküchen etc. werden – je nach Frequentierung und der sich daraus ergebender Erfordernis – die Kontaktflächen einer intensiveren
Reinigung unterzogen.

Zuständig: Schulbau Hamburg


3. HYGIENE IM SANITÄRBEREICH

In allen Toilettenräumen werden ausreichend Seifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt. Die entsprechenden Auffangbehälter für Einmalhandtücher und Toilettenpapier werden vorgehalten. Das schulische Personal achtet darauf, dass sich nicht zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich in den Sanitärräumen aufhalten. Am Eingang der Toiletten wird durch gut sichtbaren Aushang darauf hingewiesen, dass sich in den Toilettenräumen stets nur einzelne Schülerinnen und Schüler (Zahl in Abhängigkeit von der Größe des Sanitärbereichs) aufhalten dürfen. Toilettensitze, Armaturen und Waschbecken sind zweimal täglich zu reinigen. Hier ist ein besonderes  Augenmerk auf Kontaktflächen (Schalter, Griffe, Wasserhähne, Spüldrücker) zu richten. Die Reinigung der Kontaktflächen sollte mehrmals täglich erfolgen.

Zuständig: Schulbau Hamburg


4. INFEKTIONSSCHUTZ IN DEN PAUSEN

Auch in den Pausen muss gewährleistet sein, dass Abstand gehalten wird. Dazu sollen die Schülerinnen und Schüler nur in ihrer eigenen Lerngruppe in die Pause gehen und dort nicht mit anderen Lerngruppen in Kontakt kommen. Um das sicherzustellen, werden versetzte Pausenzeiten bestimmt oder die Schulhöfe und Außenflächen in getrennte Areale für unterschiedliche Lerngruppen unterteilen. Abstand halten gilt auch im Lehrerzimmer, im Schulbüro und in der Teeküche.

Zuständig: Schulleitung/Pädagogisches Personal


5. INFEKTIONSSCHUTZ IM UNTERRICHT
 
• Grundsätzlich wird die Anzahl der am Unterricht in einer Gruppe teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in Abhängigkeit von der Größe des Klassenraums und der Klassenfrequenz auf max. 15 reduziert.
• Lehrkräfte achten darauf, dass Schülerinnen und Schüler keine Gegenstände (Bücher, Stifte) austauschen oder gemeinsam verwenden. Auch bei der Nutzung der schulischen Präsentationstechnik ist darauf zu achten, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte möglichst nicht dieselben Gegenstände berühren.
• Die Gruppen werden als feste und unveränderliche Stammgruppen geführt.
• Jede Gruppe erhält nur einen einzigen dauerhaft zu nutzenden Klassenraum. Jede Schülerin und jeder Schüler bekommt einen einzigen Arbeitsplatz zugewiesen, der nur von ihr/ihm genutzt wird.
• Ein Raum kann auch von zwei Gruppen genutzt werden, wenn zwischen den Nutzungen eine gründliche Reinigung stattfindet und so viele Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, dass die Schülerinnen und Schüler jeder Gruppe eigene Arbeitsplätze haben, die von der jeweils anderen Gruppe nicht genutzt werden.
• Arbeiten wie Referate, Präsentationen o.Ä. werden grundsätzlich in Einzelarbeit erstellt, Partner- und Gruppenarbeiten sind nur digital möglich.

Zuständig: Schulleitung/Pädagogisches Personal


6. INFEKTIONSSCHUTZ BEIM SPORTUNTERRICHT

Sportunterricht kann aus Gründen des Infektionsschutzes derzeit nicht stattfinden. Ausgenommen davon ist die Abiturprüfung im Fach Sport.

Zuständig: Schulleitung


7. INFEKTIONSSCHUTZ BEIM SCHULISCHEN MITTAGESSEN UND IN DER
TRINKWASSERVERSORGUNG


Allgemein zugängliche Trinkwasserspender sind bis auf weiteres außer Betrieb zu nehmen. Eine ausreichende Trinkwasserversorgung der Schülerinnen und Schüler ist durch Eigenversorgung in Abstimmung mit den Eltern bzw. den älteren Schülerinnen und Schülern sowie den schulischen Caterern sicherzustellen.


Die gemeinschaftliche Nutzung der Kantinen ist nur möglich, wenn ein Abstand zwischen den Schülerinnen und Schülern von 1,5 Metern bei der Essenseinnahme sowie der bei der Essensausgabe strikt eingehalten werden kann.

Essensausgabestellen der Selbstbedienung/Buffetform sind ausgeschlossen.

Die Mittagsessenszeiten sind zu entzerren.

Zuständig bei Trinkwasserspender: Schulleitung/Hamburg Wasser

Zuständig bei Kantinenbetrieb: Schulleitung in Abstimmung mit dem Caterer


8. INFEKTIONSSCHUTZ IM SCHULBÜRO

Alle dargestellten Hygienemaßnahmen gelten selbstverständlich auch für die Schulbüros.


9. PERSONEN MIT EINEM HÖHEREN RISIKO

Grundsätzlich sind alle Personen im schulischen Präsenzunterricht einsetzbar, die dienstfähig sind. Ausgenommen für die Arbeit im schulischen Präsenzunterricht sind folgende Gruppen:

  • Erkrankte Personen.
  • Rückkehrer aus dem Ausland für 14 Tage nach Einreise in die Bundesrepublik.
  • Personen in häuslicher Isolation. *
  • Beschäftigte, die einer der folgend genannten Risikogruppe angehören, können auf eigenen Wunsch auf der Grundlage eines ärztlichen Attests oder einer plausiblen Erklärung gegenüber der Schulleitung im „Homeoffice“ bleiben. Es wird den Beschäftigten empfohlen, hierzu Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten. Zu den Risikogruppen gehören:
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit folgenden Vorerkrankungen:
  • Erkrankungen des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung, Herzklappenfehler, Bluthochdruck)

*  Siehe dazu die Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts: „In Quarantäne muss, wer ein hohes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Dies ist der Fall,

  • wenn man innerhalb der letzten 14 Tage engen Kontakt zu einem laborbestätigten COVID-19-Patienten hatte. Ein enger Kontakt bedeutet, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat, bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist
  • immer, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet.“ (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/faqscoronaviruscovid-19.html)

 
Erkrankungen oder chronische Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD), der Leber, der Niere

  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Krebserkrankungen
  • Geschwächtes Immunsystem (entsprechende Erkrankung oder Medikamenteneinnahme)
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 60 Jahre

Diese Gruppen werden stattdessen im Fernunterricht sowie in Organisations-, Verwaltungs- und weiteren pädagogischen Tätigkeiten in der Schule ohne dauerhaften direkten Schülerinnen- und Schülerkontakt eingesetzt.

Mögliche weitere Beschäftigtengruppen für das „Homeoffice“:

Wenn für den schulischen Präsenzunterricht mit Schülerinnen und Schülern nicht alle Beschäftigte benötigt werden, können weitere Gruppen von Beschäftigte im Homeoffice eingesetzt werden, auch
wenn sie im o.a. Sinne dienstfähig sind. Vorrangig sind dann folgende Lehrkräfte im Homeoffice einzusetzen:

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Personen im eigenen Haushalt leben, die einer Risikogruppe angehören,
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eigene, erkrankte Kinder bis 14 Jahre betreuen müssen. Hierbei gilt, je älter ein zu betreuendes Kind ist, desto eher kann die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter eingesetzt werden.


Bei einer Schwerbehinderung oder Schwangerschaft werden Beschäftigte dann nicht im schulischen
Präsenzunterricht eingesetzt, wenn eine gefährliche Vorerkrankung im o.a. Sinne vorliegt.

Schülerinnen und Schüler mit höherem Risiko
Kinder und Jugendliche mit einschlägigen Vorerkrankungen müssen nicht in die Schule. Schülerinnen und Schüler werden auf Antrag auch dann von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit, wenn sie gesund sind, aber in häuslicher Gemeinschaft mit Personen leben, die im Fall einer Infektion besonders gefährdet wären. Dies ist etwa dann der Fall, wenn Vater oder Mutter nach einer Organtransplantation Immunsuppressiva einnehmen müssen. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen (Eltern, Geschwisterkinder) mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Corona-Infektion leben. Das Vorliegen der Vorerkrankung bzw. besonderen Gefährdung ist glaubhaft zu machen. Dies kann z. B. durch Vorlage eines Schwerbehinderten- oder Transplantationsausweises oder durch eine glaubhafte schriftliche Erklärung zum Grund der Gefährdung geschehen.

Zuständig: Schulleitung/Erziehungsberechtigte


10. WEGEFÜHRUNG

Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Flure und Wege zu den Klassenzimmern und in die Schulhöfe gelangen.

Alle Schülerinnen und Schüler nutzen immer den direkten Zugang zum Schulgelände und zum jeweiligen Schulgebäude und den direkten Weg zu den Unterrichtsräumen.

Zuständig: Schulleitung/Hausmeister


11. KONFERENZEN UND VERSAMMLUNGEN

  • Präsenz-Konferenzen müssen auf das unbedingt notwendige Mindestmaß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Video- oder Telefonkonferenzen sind zu bevorzugen.
  • Von Elternversammlungen ist abzusehen, ggf. können sie als Video- oder Telefonkonferenzen organisiert werden.
  • Alle schulischen Veranstaltungen für das Schuljahr 2019/20 sind abzusagen.

Zuständig: Schulleitung

12. AKUTER CORONAFALL UND MELDEPFLICHT

Sollten während des Präsenzunterrichts oder der Notbetreuung in Schule bei Schülerinnen und Schülern oder Beschäftigen der Schule einschlägige Corona-Symptome auftreten (siehe zur Beschreibung unter Ziffer 1.), so sind Schülerinnen und Schüler ggf. bis zur Abholung durch die Eltern in einen gesonderten Raum zu führen. Beschäftigte werden gebeten, das Schulgelände zu verlassen. Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes ist sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen in Schulen dem zuständigen bezirklichen Gesundheitsamt sowie der Behörde für Schule und Berufsbildung (corona@bsb.hamburg.de) zu melden. Nach Bestätigung einer Corona-Erkrankung sind die entsprechenden Schritte in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt einzuleiten.

Zuständig: Schulleitung

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