Soziales Miteinander fördern

Wir möchten, dass unsere Schüler*innen ihre individuellen Leistungspotenziale nutzen und den Ehrgeiz entwickeln, den jeweils höchsten erreichbaren Abschluss für sich zu realisieren.


Soziale Kompetenzen und ein stabiles Selbstwertgefühl sind wichtige Voraussetzungen für die Auseinanderset-
zung mit Gleichaltrigen und für erfolgreiches Lernen. Nur wenn Kommunikation gelingt, konstruktiv mit Konflikten umgegangen wird und sich Schüler*innen wohl fühlen, kann Lernen gelingen.

Aus diesem Grund haben wir in einem altersgerechten systematisch aufgebauten Curriculum zur Entwicklung und Festigung sozialer Kompetenzen alle schulischen Aktivitäten und Projekte aus den Bereichen Soziales Lernen, Gewaltprävention, Suchtprävention sowie Umgang mit Medien und Datenschutz zusammengefasst. Neben der damit geschaffenen Transparenz und Verbindlichkeit gibt uns dieregelmäßige Überarbeitung des Curriculums die Möglichkeit auf neue Herausforderungen zu reagieren.

Ab Jahrgang 5 wird von vielen dafür ausgebildeten Lehrkräften das Material von Lions Quest ‚Erwachsen werden‘ eingesetzt. In allen Klassen werden Regeln und Rituale erarbeitet. Vor der Jahrgangsreise im ersten Schulhalbjahr in Jg. 6, die besonders dem klassenübergreifenden Kennenlernen dient, findet im ersten Halbjahr im Jg. 5 die Projektwoche „Gemeinsam Klasse sein“ statt. In dieser Projektwoche wird ein fairer Umgang miteinander eingeübt und eindeutliches ‚Nein‘ zu Mobbing formuliert.

Eine Auffrischung der Inhalte der Mobbingprävention und eine Ergänzung um den Aspekt des Cybermobbings sind für den Jahrgang 6 vorgesehen.

Das Thema Cybermobbing greift auch der Präventionsbeamte der Polizei auf, der in den Jahrgängen 5-8 zweimal pro Schuljahr die Klassen zum Themenkomplex Gewaltprävention unterrichtet.

Im Jahrgang 6 und 7 nehmen viele Klassen am Wettbewerb ‚BE SMART – DON‘T START‘ teil und setzen sich kritisch mit dem Rauchen auseinander. Die Suchtpräventionstage finden ebenfalls in Jahrgang 7 statt, sie können durch einen Theaterbesuch (Theater Sehnsucht) ergänzt werden. Für den Jahrgang 7 haben wir ein eigenes schulisches Curriculum zum sozialen Lernen entwickelt Ein gelingendes soziales Miteinander ist eine wichtige Voraussetzung für Lernerfolge. Die Förderung der personalen und sozialen Kompetenzen unserer Schüler*innen ist uns deshalb ein wichtiges Anliegen.

Wir heißen alle Schüler willkommen, achten auf einen wertschätzenden und respektvollen Umgang und lehnen jede Form von Gewalt ab.

Ein gelingendes soziales Miteinander ist eine wichtige Voraussetzung für Lernerfolge. Die Förderung der personalen und sozialen Kompetenzen unserer Schüler ist uns deshalb ein wichtiges Anliegen.

Ein klares Regelwerk und ein transparenter Umgang mit Regelverstößen tragen ebenso dazu bei, dass unsere Schüler sich sicher und angenommen fühlen können, wie die gute Ansprechbarkeit der Kollegen und der Schulleitung.

Im Unterricht kann diese Förderung durch spezielle Übungen, unterschiedliche Sozialformen auch durch konkrete Inhalte geschehen.

Spezielle Angebote

Über den Unterricht hinaus gibt es eine Vielzahl spezieller Angebote zur Förderung ganz konkreter Aspekte der Personal- oder Sozialkompetenz (Curriculum Soziales Lernen). In Projektwochen wird zu den Themen Gewalt- und Suchtprävention gearbeitet. Der Präventionsbeamte der Polizei bearbeitet in allen Klassen des Jahrganges 8 Aspekte der Gewaltprävention. Das Lernen an außerschulischen Orten, wie die Betriebspraktika in Jahrgang 9, trägt ebenso zur Förderung der Sozialkompetenz bei wie die Vielzahl gemeinsamer Erlebnisse im lebendigen Schulalltag:

  • Voll-Sozial-AG
  • Schülerzeitung
  • Ausflüge / Reisen / Feste
  • Schülermitbestimmung
  • Schulsanitätsdienst
  • Klimagruppe
  • Schüleraustausch
  • Klassenraum- und Schulgestaltung

Die Unterschiedlichkeit unserer Schüler lässt sie schon früh Toleranz und Rücksichtnahme üben und lernen. In den Jahrgängen unterstützen multiprofessionelle Teams aus Lehrern, Sonderpädagogen, Sozialpädagogen und Schulbegleitungen die Prozesse der Gruppenbildung, damit eine angenehme Lernatmosphäre geschaffen wird. Der schulische Beratungsdienst greift in kritischen Situationen ein und berät sowohl individuell als auch in den Klassen.