Kunstausstellung

Auf diesem Padlet könnt ihr eine digitale Ausstellung von Schüler*Innenarbeiten aus der Bildenden Kunst aller Jahrgänge sehen.


Fachbereich Kunst - Ästhetische Erziehung

DAS EIGENE WERK

Die kreative Beschäftigung und praktische Umsetzung sind wesentlicher Bestandteil des Kunstunterrichts aller Jahrgänge. Hier werden Gedanken, Konzepte und Meinungen gebildet und in eine sichtbare Form gebracht. Künstlerische Techniken, wie Zeichnung, Malerei, Fotografie, Druck, Installation, Plastik, usw., werden erlernt und angewandt.Weiterhin sind Exkursionen in Ausstellungshäuser und Museen oder unsere gebaute Umwelt (Architektur) sowie eigene Ausstellungen im schulischen und außerschulischen Raum oder in digitalen Räumen stets Teil der Unterrichtspraxis.

BETRACHTUNG

Wir erfahren und erleben unsere Welt auf unterschiedlichste Weise: Wir fühlen, hören, schmecken, riechen und sehen. Die Wahrnehmung ist das Instrument zur Erfassung und damit auch zum Begreifen des uns Umgebenden in all seiner Rasanz, Vernetzung und Bildgewalt – analog wie auch digital. Die Lehre von Perzeptionsfähigkeiten, d.h. das Erlernen von Wahrnehmungsstrategien ist eine der zentralen Aufgaben Bildender Kunst. Im unterrichtlichen Geschehen der Unter- und Mittelstufe erfolgt zum Beispiel ein erstes Kennenlernen von Künstler*innen, der künstlerischen Genres, die Auseinandersetzung mit individuellen, politischen, gesellschaftlichen (…) Themengebieten und das Erlernen unterschiedlicher Techniken. In der Oberstufe wird diese Auseinandersetzung entsprechend vertieft und das Spektrum erweitert.

REFLEXION UND ANALYSE

Der Betrachtung von Kunst folgt der Prozess der Reflexion, der in unterschiedlichster Form zum Ausdruck kommen kann: Reflexionsgespräche, direkte künstlerische Reaktionen, Klärung von Fragen oder das Nachforschen eigener Irritationen. An dieser Stelle findet eine Wechselwirkung zwischen der uns umgebenden Welt und dem Selbst statt, die fruchtbar für das Entwickeln eigener künstlerischer Ideen ist.


Die Kunstpioniere

Eine Erfahrung, die bis heute nachwirkt


2020 – da denken die meisten von uns an C…, ihr wisst schon. Das war eine Zeit, in der Vieles auf das Zuhause gerichtet war, wenig Leben im Draußen. Unsere Schule, besser einige unserer SchülerInnen der Oberstufe konnten aber genau in diesem Jahr mit einem großen Projekt starten, das auf das Leben da Draußen angewiesen ist. Es geht um Kunst.

Die SchülerInnen des damaligen Kunstprofils hatten die Möglichkeit mit dem Künstler Christian Kintz zu der Ausstellung von William Kentridge in den Deichtorhallen zu arbeiten. Das ist schon etwas ziemlich Großes. Aber, und jetzt kommt der Anfang des Texts ins Spiel, es war ja Corona, also haben wir die gesamte Zusammenarbeit mit dem Künstler und dem Ausstellungshaus digital veranstaltet. Die Arbeit und die entstandenen Werke waren dadurch aber nicht eingeschränkt. Ehrlich gesagt, hat das gemeinsame Arbeiten, stundenlang bauen, malen, zeichnen, verzweifeln und neu starten in dieser sonderbaren Zeit besonders viel Freude und Energie befördert! Das Projekt hat den Kurs monatelang beschäftigt und um viele Erfahrungen, auch mit der echten Kunstwelt da draußen, bereichert.

In den darauffolgenden Durchgängen wurde mit dem Museum der Arbeit und der Künstlerin Muriel Borchert zu spannenden Ausstellungsthemen geforscht, gedacht und produziert. So haben in den Jahren 2021, 2022 und 2023 unterschiedliche Schüler:innengruppen zu den Arbeitstiteln „Wie alles begann“ und „Konflikte“ selbst Kunstwerke geschaffen und in einer Ausstellung im Museum vor Publikum präsentiert!

Diese besondere Zeit, die projektartige, intensive künstlerische Arbeitsweise, die Auseinandersetzung mit großen Themen unserer Zeit und die Freude an gemeinsam Geleisteten wirken bis heute nach und beeinflussen den Unterricht bis heute.